Lüner SV muss Werne gratulieren - die Ergebnisse

Volleyball

In der Hinrunde hatten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Lüner SV mit dem Sieg über den TV Werne für eine Sensation gesorgt. Im Rückspiel ließ sich der Spitzenreiter kein zweites Mal überraschen – und machte mit einem 3:0 den Aufstieg in die Oberliga perfekt.

LÜNEN

09.03.2015, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alina Gubkov (r.) unterlag mit den LSV-Frauen dem Meister und Oberliga-Aufsteiger TV Werne um Annika Böhle.

Alina Gubkov (r.) unterlag mit den LSV-Frauen dem Meister und Oberliga-Aufsteiger TV Werne um Annika Böhle.

Damen-Verbandsliga 4 TV Werne 03 – Lüner SV 3:0 (25:16, 25:18, 25:15)

Die Josch-Equipe muss die nötigen Punkte gegen Senden II, Gievenbeck und Preußisch Oldendorf holen. Da Bönen überraschend gegen Aasee gewinnen konnte, ist der Tabellenkeller erneut eng zusammen gerückt. „Werne war sehr motiviert, da sie ja schon Meister werden konnten“, so LSV-Trainer Andreas Josch. „Wir mussten ohne Nadine Waterhoff, Inna Hermann und Corinna Itzenga antreten, waren nur zu acht und davon noch zwei angeschlagen, so konnten wir in allen drei Sätzen nur anfangs mithalten.“

TEAM LSV: Anna Banaschak, Jana Becker, Theresa Bauhus, Freya Brosch, Jenny Golombek, Stefanie Herkelmann, Alina Gubkov, Jana Menger

 

Damen-Landesliga 6 SuS Oberaden – Lüner SV II 3:0 (25:25, 25:11, 25:20)

Dieses Derby wurde vom Angabepunkt aus entschieden. Von Beginn an bis zum Ende servierten die Gastgeber die LSV-Reserve mit harten, gut platzierten und breit gestreuten Aufschlägen – darunter ein Dutzend Asse – regelrecht ab. Besonders Svenja Enkelmann, Corinna König und Victoria Olbich setzten die Kühlmann-Sechs mit allerlei Varianten derart unter Druck, dass Lünen kaum eigene Angriffe aufziehen konnte.

Zwar stellten Marit Lau und Helen Meyer einen guten Block, gegen die SuS-Angriffe nutzte dies jedoch wenig. „Wir haben von Lünen nach dem Hinspiel mehr erwartet“, wunderte sich SuS-Spielführerin Svenja Enkelmann. „Unsere Annahme und die Feldabwehr waren heute schlecht“, befand LSV-Trainer Willi Kühlmann, dessen Equipe am letzten Spieltag nur noch ein kleines Wunder zum Klassenerhalt helfen kann.

TEAMS  SuS: Svenjas Enkelmann, Corinna König, Victoria Olbich, Christina Voss, Sarah Feige, Theresa Wolff, Mareike Füllner, Janina WernerLSV II: Julia Schulenberg, Hannah Lözzer, Marit Lau, Helen Meyer, Bonnie Breker, Aleksandra Iskakova, Nadine Kowol, Jana Schmälzger, Sarah Schöler

Herren-Landesliga 5 Lüner SV – SV Königsborn 3:0 (27:25, 25:6, 25:12)

Der LSV marschiert weiter in Richtung Aufstiegs-Relegation: Die Keenan-Crew demontierte den Tabellenführer, dem Meisterschaft und direkter Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein dürften. „Im ersten Durchgang hatten wir unsere gewohnten Auszeiten“, so LSV-Routinier Martin Lehnhoff, „doch von da an hat die Feldabwehr alles geholt, und Königsborn konnte kaum mehr punkten.“ Dem LSV fehlen nur noch zwei Siege gegen Herne und Soest zur Relegation.TEAM LSV: Simon Barbieri, Max Espeter, Philipp Espeter, Daniel Holterbork, Jan Kohlbrecher, Jonathan Kühlmann, Martin Lehnhoff, Marvin Lehnhoff, Lukas Lelgemann, Jens Mumm, Martin Minorovic, Dennis Rönkmann, Marc Schmidt, Marc Scheffler

Halden/Herbeck – SuS Oberaden 0:3 (22:25, 15:25, 22:25)

Die Oberadener bewältigten die Pflichtaufgabe in Hagen nach Sätzen klar, wenn auch nach Punkten knapp, und hielten sich damit die eigene Chance auf eine Relegationsteilnahme weiterhin offen. Als Aufsteiger kann der SuS mit dem Verlauf dieser Spielzeit jetzt schon zufrieden sein. „Achim Trebing als Mittelblocker holte einige wichtige Punkte, und Justin Heitmann gab mit 15 Jahren sein Landesliga-Debüt“, so SuS-Routinier Thorsten Enkelmann.

TEAM SuS: Daniel Berentz, Olaf Giering, Nicolas Graf, Justin Heitmann Timo Hilker, Jan Ketels, Dominik Niemietz, Tobias Ostwinkel, Fabian Peters, Martin Stahl, Achim Trebing

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