Lüner SV: Neuzugang bricht sich bei erstem Einsatz die Nase - Entwarnung bei Stammspieler

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Ein Neuzugang hat sich bei seinem ersten Einsatz für den Lüner SV direkt die Nase gebrochen. Ein weiterer Lüner mit langer Leidensgeschichte gibt dagegen Entwarnung.

Lünen

, 05.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Großen sportlichen Wert hatte das Testspiel des Lüner SV am Freitagabend nicht. Nach Anlaufschwierigkeiten besiegte der Westfalenligist den B-Ligisten BV Lünen mit 7:0. Dabei musste Trainer Christian Hampel zwei Spieler vorzeitig verletzt auswechseln.

Zunächst erwischte es Daniel Mikuljanac. Der Allrounder des Lüner SV, am Freitag vor allem weit vorne eingesetzt, erwischte es immer wieder. Gleich mehrfach lag er zumindest für einen kurzen Moment am Boden, hielt sich das Knie.

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Mikuljanac und seine Knie - das hat eine Vorgeschichte. Im Januar 2017 hatte er sich das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Nach seiner Genesung blieb Mikuljanac fit. Schon im März 2018 riss erneut das Kreuzband - dieses Mal in linken Knie.

Daniel Mikuljanac stecke am Freitagabend mehrfach ein. Ausfallen wird der Allrounder nicht.

Daniel Mikuljanac stecke am Freitagabend mehrfach ein. Ausfallen wird der Allrounder nicht. © Timo Janisch

Seit gut einem Jahr ist Mikuljanac nun wieder gesund, blieb seitdem von größeren Verletzungen verschont. 16 von 20 Liga-Spielen bestritt er in der abgebrochenen Saison. Dennoch hält das Lager des Lüner SV immer wieder die Luft an, wenn Mikuljanac zu Boden geht.

So auch am Freitag. Doch der 24-Jährige konnte schnell Entwarnung geben, nachdem er verletzt ausgewechselt wurde. Einen aufs Knie bekommen habe er, so Mikuljanac am Freitagabend. „Es ist ein bisschen blau. Aber ich denke, es ist nur der Schlag, der weh tut“, sagte er.

Am Dienstag folgte die endgültige Entwarnung. Er wolle am Dienstat schon wieder mittrainieren, so Mikuljanac.

Weniger entwarnend lautet die Diagnose bei Lennart Hangebruch. Aus der Kreisliga A war Hangebruch zum LSV gestoßen. Das „Jubiläumsspiel“ gegen den BV Lünen war sein erster Auftritt im Trikot der Rot-Weißen.

Doch auch für den jungen Stürmer endete das Lokalduell vorzeitig. Nach gut 50 Minuten war er sogar für Mikuljanac ins Spiel gekommen. Doch noch während das Spiel lief, kümmerte sich der LSV um einen Transport ins Krankenhaus für den 19-Jährigen.

Lennart Hangebruch bricht sich das Nasenbein

Nach einer Aktion im gegnerischen Drittel ging Hangebruch langsam zu Boden, hielt sich das Gesicht. Nach Behandlungspause richtete sich der Neuzugang. Es zeigte sich: Die Nase Hangebruchs war deutlich verformt. „Die ist durch“, rief LSV-Kapitän in Richtung eigener Bank.

Bereits am Dienstag wurde Hangebruch operiert, wie er auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte. Sechs Wochen dürfe er nach dem Nasenbeinbruch keinen Kontaktsport treiben, so Hangebruch. Sobald wie möglich wolle er aber wieder ins Lauftraining einsteigen.

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