Lüner SV: Schawohl ist neuer A-Jugend-Trainer - ein Interview

LÜNEN Die A-Jugend des Lüner SV hat einen neuen Trainer. Bernd Schawohl soll die Landesliga-Mannschaft vor dem Abstieg retten. RN-Mitarbeiter Marco Winkler sprach mit dem A-Lizenz-Inhaber über seine neue Aufgabe.

von Von Marco Winkler

, 08.01.2009, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Bernd Schawohl, hier in seiner Zeit als Trainer beim SV Preußen, trainiert jetzt die A-Jugend des Lüner SV.

<p>Bernd Schawohl, hier in seiner Zeit als Trainer beim SV Preußen, trainiert jetzt die A-Jugend des Lüner SV.

Wie kam der Kontakt zum LSV zustande? Schawohl: Ich habe beruflich viel mit LSV-Wirtschaftsrat Dieter Kasprowiak zu tun. Dieser hat mich vor Weihnachten angesprochen, ob ich es mir vorstellen könnte eine A-Jugend zu trainieren.

Was hat den Ausschlag für die LSV-A-Jugend gegeben? Schawohl: Das ist eine sehr reizvolle Aufgabe für mich. Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern zusammen. Da habe ich durch meine Arbeit in der Fußballschule schon viel Erfahrung. Aber auch als Senioren-Trainer habe ich stets auf junge Kicker gesetzt.

"Ich habe sie in kurzen Gesprächen kennen gelernt" Kennen Sie die Mannschaft schon? Schawohl: Nein, noch nicht. Ich habe sie bei der Hallen-Stadtmeisterschaft spielen sehen und Dienstagabend in kurzen Gesprächen kennen gelernt.

Wie bereiten Sie das Team für die Rückrunde vor? Schawohl: Wir bestreiten am Samstag (10. Januar, d. Red.) unser erstes Training. Danach werden wir uns vier bis fünf Mal pro Woche zu Übungseinheiten treffen.

"Das wird sehr schwer" Wie sehen Sie die Chancen auf den Klassenerhalt? Schawohl: Das wird sehr schwer. Ich bin hochmotiviert und habe aus den ersten Gesprächen das Gefühl, dass es die Jungs auch sind. Wir können es nur gemeinsam schaffen!

Sie haben zunächst für ein halbes Jahr zugesagt. Könnten Sie sich auch vorstellen länger zu bleiben? Schawohl: Meine volle Konzentration gilt jetzt dem Klassenerhalt. Ich muss sehen, wie mir die Aufgabe gefällt. Im Falle des Erfolgs kann man sicher darüber nachdenken.

"Ich habe viel über Trainingsmethoden gelesen" Sie haben jetzt wegen ihrer Knieverletzung fast neun Monate ausgesetzt. Sind sie froh, wieder an der Seitenlinie zu stehen? Schawohl: Ja, ich bin fußballverrückt und froh, dass ich wieder an der Seitenlinie stehen kann.  und freue mich, diese jetzt anwenden zu können.

Lesen Sie jetzt