Lüner SV setzt beim Pokalturnier ein klares Zeichen

Handball: Pokalturnier

Bei der letzten Probe vor Beginn der Saison zeigten die Handballerinnen des Lüner SV nur kleinere Schwächen. Die richtig harten Gegner warten aber erst im Halbfinale.

08.09.2019, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner SV setzt beim Pokalturnier ein klares Zeichen

Die LSV-Damen um Trainer Marcel Mai setzten sich beim Pokalturnier deutlich durch. © Günther Goldstein

Die letzte Generalprobe vor Saisonbeginn stand für Frauenhandball-Verbandsligist Lüner SV am Samstag beim Pokalturnier an. Der LSV musste sich in der Vorrunde in zwei Partien gegen den TuS Westfalia Kamen und den Hammer SC messen. Beide Spiele gewann Lünen am Ende deutlich.

Zunächst wurde Kamen mit 43:9 geschlagen. „Kamen trat aber nur mit der A-Jugend und der Zweiten an. Das war einerseits schon schade, weil ich gehofft habe, dass die Erste auflaufen wird und wir uns damit messen können. Andererseits ist es aber löblich, dass Kamen trotzdem antrat. Andere Mannschaften haben kurzfristig zurückgezogen“, sagte LSV-Coach Marcel Mai. Seine Mannschaft erlaubte sich zu Beginn des Spiels aber zu viele Unsicherheiten. Erst nach wenigen Minuten lief es besser. Zur Pause stand es bereits 20:3. Im zweiten Durchgang – bei einer Spielzeit von zweimal 20 Minuten – machte Lünen weiter, wo es aufhörte, eroberte sich viele Bälle und lief einige Gegenstöße.

LSV kann schlechten Start ausbügeln

Gegen den Hammer SC startete der LSV katastrophal. Zur Pause lag Lünen 7:12 hinten. „Da haben wir in der Abwehr kaum Zugriff bekommen und vorne viele Fehler gemacht. Das haben wir in der Pause aber besprochen und ein wenig umgestellt. Danach lief es“, so Mai. Lünen drehte auf, drehte das Ergebnis und sicherte sich am Ende einen 25:16-Erfolg. „Nach der Pause haben wir das gezeigt, was wir auch spielen können und wollen“, sagte Mai, der auf Julia Krause, Meike Krause und Vanessa Marre verzichten musste.

Der Lüner SV ist als Gruppenerster nun für das Halbfinale qualifiziert. Dort wird er auf den Sieger der Gruppe 4 treffen, in der Königsborn und TuRa Bergkamen als Oberligisten die klassenhöchsten Mannschaften sind. „Da werden wir im Halbfinale auf jeden Fall auf einen richtig guten Gegner treffen“, so Mai.

Lüner SV: Klostermeier/Schink – Rempe, Püschel, A. Schmidt, Zaganjori, Thia-Carolin, Dressler, Hinz, Geisler, Koeppen, Lieneke, Lohölter

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