Lüner SV verabschiedet sich mit 2:1-Heimerfolg in die Winterpause

Fußball: Westfalenliga 2

Nach drei Niederlagen und einem Remis gab es am Sonntag endlich mal wieder einen Sieg des Fußball-Wesfalenligisten Lüner SV. Der letzte Sieg der Lüner gelang am 28. Oktober in Kirchhörde.

Lünen

, 09.12.2018, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner SV verabschiedet sich mit 2:1-Heimerfolg in die Winterpause

LSV-Spieler Mirza Basic (r.) verpasste in dieser Szene das 3:0 gegen die DJK TuS Hordel. © Günther Goldstein


Westfalenliga 2
Lüner SV – DJK TuS Hordel 2:1 (2:0)

Der Gastgeber überraschte die DJK, die zu Beginn des Spiels noch nicht ganz auf dem Platz zu sein schien. Gleich der erste Angriff saß. Nach Ablage von Talha Temur zirkelte Stürmer Marcel Ramsey den Ball fast vom 16er-Eck über Hordels Keeper Tim Becker, der etwas zu weit vor dem Tor stand, ins Netz – 1:0 (2.). Und es kam noch besser. Als Ersin Kusakci den Freiraum auf der rechten Seite nutzte und in die Mitte flankte, lenkte Orkun Koymali den Ball ins eigene Netz, Blitzstart der Lüner – 2:0 (6.).

Die Gäste zeigten sich kurz geschockt, drehten dann aber auf. Der LSV konnte sich danach bei Keeper Florian Fischer, der mehrmals glänzend parierte, bedanken. Zunächst wehrte Fischer bei einem Angriff die Schüsse von Naeem Charles und Ron Berlinski (9.) ab. Kurz danach kam Berlinski wieder zum Schuss, weil Adjany Ibeme ausrutschte. Erneut war Fischer mit einer Glanztat zur Stelle (12.). Auch bei den Versuchen von Philipp Dragicevic (13.) und Berlinski (25.) war der LSV-Keeper auf dem Posten und hielt.

Glück hatte der LSV, als ein Schuss von Marcel Erdelt zwischen Freund und Feind hindurch knapp am Pfosten vorbei zischte (28.). Der LSV hatte die Hoheit auf dem Platz längst abgegeben. Entlastung gab es kaum. Einzig eine Flanke von Kusakci landete bei Mirza Basic, der den Ball knapp am Tor vorbei setzte.

Die Gäste kamen nach dem Seitenwechsel wacher aus der Kabine und waren gewillt, das Spiel noch zu drehen. Der LSV versuchte sein Glück mit Kontern. Einen davon hätte Talha Temur fast versenkt. Nach Pass von Kusakci lenkte der DJK-Keeper den Ball noch um den Pfosten (66.). LSV-Trainer Mario Plechaty beorderte Ramsey nun etwas zurück, um die langen Bälle abzufangen und brachte Gian Luca Reis als zusätzlichen Zerstörer vor der Abwehr.

Das zeigte Wirkung. Der LSV verteidigte geschickt, ließ jetzt nur noch wenige Chancen der Gäste zu. Eine Großchance zum Anschluss vergab Berlinski. Nach Flanke des eingewechselten Brandon Lee Griffiths klatschte Fischer den Ball nach vorne ab. Berlinski knallte das Leder in Rücklage aber über das verwaiste LSV-Tor in den Fangzaun (76.). Für den LSV vergab Yasin Acar acht Minuten vor Ablauf der Zeit einen Konter, schob den Ball knapp am Tor vorbei (83.). Hordel warf jetzt alles nach vorne. Ein Schuss des eingewechselten Julian Stöhr zischte knapp über die Latte (90.).

Der Anschlusstreffer fiel aber dennoch. In der zweiten Minute der Nachspielzeit drückte der starke Amerikaner Charles den Ball nach einer Ecke über die Linie. Nur eine Minute später wäre fast der Ausgleich gefallen. Nach Foul von Ersan Kusakci an Berlinski knallte van der Heusen den Ball mit der letzten Aktion aber weit über das Tor.

Lüner SV: Fischer – Lahr, Ibeme, Siljeg, Ersan Kusakci, Drees, Acar (89. Yildiz), Ersin Kusakci (68. Reis), Ramsey, Temur (82. N. Plechaty)

DJK TuS Hordel: Becker – Schürmann (55. Elbers), Charles, Berlinski, Koymali, Michen, Büscher (68. Griffiths), Ufer (55. Stöhr), Dragicevic, van der Heusen

Tore: 1:0 Ramsey (2.), 2:0 Koymali, Eigentor (6.), 2:1 van der Heusen (90.+1)

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