Lüner SV verliert Spiel um Platz drei in Unterzahl

Fußball: Kronen-Hellweg-Cup

Fußball-Westfalenligist Lüner SV hat am Samstag beim Kronen-Hellweg-Cup das dritte von insgesamt fünf Spielen verloren. In der Partie um Rang drei unterlag der Westfalenliga-Aufsteiger wie schon in der Vorrunde Bezirksligist TuS Eichlinghofen – diesmal mit 1:2 und in zweifacher Unterzahl.

LÜNEN

, 24.07.2016, 17:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner SV verliert Spiel um Platz drei in Unterzahl

Fussball, Kronen-Hellweg- Cup 2016, Lüner SV (rot) gegen FC Iserlohn (schwarz), Aufnahmeort: Dortmund, Sportplatz Brackel, am Hallenbad, Oesterstr., Aufnahmedatum: 22.07.2016 Copyright / Urheber Foto: Nils Foltynowicz, Dortmund Persönlich haftender Einzelunternehmer USt-IdNr.: DE184104910 E-Mail: fotos@folty.de Web: www.folty.de Twitter: @FoltyFoto Tel.: +49 (151) - 41 61 5000 Fax: +49 (231) - 94 86 91 9 Veröffentlichung honorarpflichtig zzgl. 7 % Mehrwertsteuer.

Der Fast-Aufsteiger zur Landesliga aus Dortmund sicherte sich damit beim Turnier des SV Brackel den dritten Platz und ein Preisgeld von 650 Euro. Platz eins und 1500 Euro gingen an den Westfalenligisten FC Iserlohn, der im Endspiel mit 6:3 nach Elfmeterschießen gegen Oberligist FC Brünninghausen gewann. Die Dortmunder erhielten 1000 Euro.

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Ein Tag nach dem kraftraubenden Spiel gegen Iserlohn waren bei den Lünern die Beine schwer. „Das war das dritte Spiel in vier Tagen“, erklärt LSV-Coach Mario Plechaty. Seine Elf war in den ersten 45 Minuten überlegen gegen den Bezirksligisten. Das 1:0 zur Pause per Foulelfmeter durch Ricardo Ribeiro war verdient. Doch die Rot-Weißen verpassten eine höhere Führung.

Nach Wiederanpfiff konzentrierte sich Lünen darauf, das Ergebnis zu verwalten. Doch in der Folge fühlte sich Plechaty vom jungen Schiedsrichter benachteiligt. So sah Ersin Kusakci Gelb-Rot nach einer Auseinandersetzung mit dem Unparteiischen. „Ersin lag verletzt am Boden. Er wurde aufgefordert, das Spielfeld zu verlassen, konnte sich aber nicht bewegen“, schildert der Lüner Trainer. In Unterzahl kassierte der LSV wenig später den Ausgleich. Ex-Brambauer Fathallah Boufeljat markierte das 1:1.

"Die Platzverweise ärgern mich"

Und es kam noch dicker: Der eingewechselte Spielmacher Volkan Ekici kam rund 20 Minuten vor dem Ende im 16er zu Fall. „Das war das zweite Elfmeter würdige Foul“, ärgerte sich Plechaty. Stattdessen sah Ekici glatt Rot nach einem Wortgefecht mit dem Schiri. Plechaty: „Ich kenne Volkan mittlerweile gut. Ich glaube nicht, dass er etwas so Schlimmes gesagt hat. Auch der Eichlinghofer Gegenspieler hat sich darüber gewundert.“ Kurz darauf traf Boufeljat erneut für Eichlinghofen, womit der Bezirksligist seinen Erfolg gegen den Westfalenligisten aus der Vorrunde wiederholte.

„Wir haben uns toll verkauft, obwohl wir durch Urlaub und Verletzungen gar nicht alle Mann dabei hatten“, war Eichlinghofens Trainer Reza Hassani rundum zufrieden. Differenzierter blickt Plechaty auf das Spiel und Turnier: „Die Platzverweise ärgern mich, zumal wir nicht wissen für wie lang beide gesperrt sind. Zudem hätten wir mit elf Mann das Spiel nicht verloren.“ Dennoch zieht der LSV-Coach ein positives Resümee zum Turnier: „Wir haben uns extrem gesteigert und gegen Iserlohn unser bestes Spiel gezeigt. Eichlinghofen ist eine unangenehme Mannschaft.“

TEAM UND TORE LSV: Hollmann (46. Fischer) - Asante, Breer, Drees, Kusakci, Rosenkranz, Jashanica, Cömert, Cabuk, Ribeiro, Fofana - Ekici, Pfennigstorf, Adamczok, BozarTore: 1:0 Ribeiro (40., Foulelfmeter), 1:1 Boufeljat (65.), 1:2 Boufeljat (73.)Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen Kusakci (61.), Rot gegen Ekici (70.)

Einzug ins Finale verpasst
Das Halbfinale gegen den Westfalenligisten FC Iserlohn hatte der Lüner SV am Freitagabend mit 2:3 (1:2) verloren. Die Plechaty-Truppe erwischte zwar den besseren Start – Fabian Pfennigstorf sorgte nach zehn Minuten für den Führungstreffer –, doch dann führten zwei unnötige Ballverluste im Spielaufbau zu zwei Gegentreffern. Der LSV kam wieder zurück. Volkan Ekici glich mit sattem Schuss aus (57.). Den 3:2-Siegtreffer erzielten dann aber die Iserlohner.

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