Lüner SV will den Aufstieg durch die Relegation

Volleyball: Verbandsliga-Relegation

Die Volleyball-Männer des Lüner SV starten am Freitagabend (22. April, 20 Uhr) in die Aufstiegs-Relegation zur Verbandsliga. In der Sporthalle Altlünen empfangen sie die vierte Mannschaft des VV Humann Essen. Am Sonntag geht’s ins Hochsauerland zum TV Brilon. Nur der Sieger dieser Dreiergruppe schafft den Sprung in die Verbandsliga.

LÜNEN

21.04.2016, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grund zum Jubeln möchten die Landesliga-Volleyballer des Lüner SV auch noch nach der Relegation haben. Am Freitagabend und Sonntag geht es für die LSVer um den Aufstieg in die Verbandsliga.

Grund zum Jubeln möchten die Landesliga-Volleyballer des Lüner SV auch noch nach der Relegation haben. Am Freitagabend und Sonntag geht es für die LSVer um den Aufstieg in die Verbandsliga.

Rebecca Keenan ist heilfroh, alle 14 Mann ihres Kaders zur Verfügung zu haben. Lukas Lelgemann ist von seiner Ostasien-Tour zurück. Denn die Gegner seien nicht zu unterschätzen.

„Bei Humann Essen handelt es sich im Grunde um das U18-Nachwuchsteam des Zweitligisten“, so Keenan. „Die Jungs haben die Westdeutsche Meisterschaft geholt und an der Deutschen U18-Meisterschaft teilgenommen. Sie werden frech nach vorn spielen und haben nicht viel zu verlieren, zumal sie in der Verbandsliga dazugelernt und eine gute Verteidigung entwickelt haben.“

Ein alter Bekannter der Keenan-Crew ist der TV Brilon, Vizemeister der Landesliga 5: Zuletzt gastierte der LSV vor Jahresfrist zum Spitzenspiel der Landesliga 5 im Hochsauerland. „Der TVB ist eine kampfstarke Truppe und verfügt über einen überragenden Zuspieler, steht und fällt aber mit den Aufschlägen. Kommen die Angaben gut, ist Brilon zu allem fähig. Kommen sie nicht, brechen sie schon mal auseinander, wie bei unserem 3:0-Sieg vor einem Jahr“, weiß Keenan.

Die LSV-Volleyballer sind sicher, diesmal eine bessere Figur zu machen als in der Aufstiegsrunde vor einem Jahr. Damals scheiterten die Löwen im Heimspiel gegen Bocholt an der eigenen Nervosität. Das soll ihnen diesmal nicht passieren. Die Zuschauer können sich jedenfalls auf spannende Aufstiegsspiele einstellen.

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