Marcel Bieber nach dem Derbysieg gegen den Lüner SV: „Von mir aus können die absteigen“

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Beim BV Brambauer ist Marcel Bieber derzeit meistens nur Ersatz. Trotzdem fuhr er gegen den Lüner SV II ein Erfolgserlebnis ein. Geht es nach Bieber, kann der Derby-Gegner wieder absteigen.

Brambauer

, 09.12.2019, 11:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Marcel Bieber hat sicherlich schon bedeutsamere und größere Spiele hinter sich gebracht, sogar gewonnen. Als die Fußballer des BV Brambauer am Sonntag den Lüner SV II in der Bezirksliga souverän, aber wenig glanzvoll mit 3:0 besiegten, war Bieber nur eine Randerscheinung. Seine Freude über den Derbysieg minderte das aber nur wenig.

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In der 63. Minute wurde Bieber, der aktuell zumeist nur Ersatz ist beim BVB, für Ibrahim Hyseni eingewechselt. Seit Langem belohnte er sich mal wieder mit einem Erfolgserlebnis, bereitete das 3:0 von Kevin Coerdt vor. Zuvor hatten die Brambaueraner Chance um Chance zur endgültigen Entscheidung vergeben. „5:0, 6:0 musst du es eigentlich schon gewinnen“, sagte Bieber nach Abpfiff.

Marcel Bieber nach dem Derbysieg gegen den Lüner SV: „Von mir aus können die absteigen“

Kevin Coerdt (l.) bedankt sich bei Marcel Bieber für dessen Vorlage zum 3:0. © Timo Janisch

Der Offensivspieler der Brambaueraner spielte schon für den BVB, als dieser noch ins ganz anderen Gefilden zuhause war. Landesliga und Westfalenliga, all das hat Bieber schon aktiv mitgestaltet in der Glückauf-Arena.

Dass es mittlerweile gegen die zweite Mannschaft des Lüner SV geht - und nicht wie einst gegen die Erste -, stört Bieber nicht. „Gegen den LSV spielst du immer gerne. Es ist ein Derby, was Spaß macht. Das ist immer schön.“

Marcel Bieber: „Ich mag den LSV nicht großartig“

Allzuviel übrig hat Bieber allerdings nicht für den Gegner vom Sonntag. Ich mag den LSV auch so nicht großartig. Von daher ist es mir scheißegal. Von mir aus können die absteigen“, so Bieber über die Lüner Reserve. Mit sieben Punkten schlittern die Rot-Weißen tatsächlich dem direkten Wiederabstieg entgegen.

Echte Derbystimmung kam am Sonntag allerdings nie auf - abgesehen von einigen Gesängen der Brambaueraner Reserve ab Mitte der zweiten Halbzeit. Zu unterlegen war der LSV, zu wenig konkurrenzfähig die Ergebnisse der vergangenen Wochen. Einen schlagfertigeren Gegner, ein 50:50-Spiel hätte sich Bieber allerdings nicht unbedingt gewünscht. „Derby ist Derby. Das willst du immer gewinnen. Schön, dass es geklappt hat“, sagte er.

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Wer weiß, vielleicht treffen Bieber und der BV Brambauer schon bald wieder auf die erste Mannschaft des Lüner SV. Am 20. und 21. Dezember steigen die Lüner Hallenstadtmeisterschaften. Der BVB und LSV gehen dort zwar in unterschiedlichen Gruppen an den Start - allerdings gibt es ja auch noch eine K.o.-Runde.

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