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Mario Plechaty erlebt am Sonntag sein letztes Heimspiel beim Lüner SV

Fußball-Westfalenliga

Der Lüner SV bestreitet am Sonntag sein letztes Heimspiel. Dem FC Lennestadt, der mitten im Abstiegskampf der Westfalenliga steckt, will man keine Geschenke machen.

Lünen

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Mario Plechaty erlebt am Sonntag sein letztes Heimspiel beim Lüner SV

Könnte am Sonntag verabschiedet werden: LSV-Trainer Mario Plechaty. © Foto: Schaper

Ein letztes Mal werden diesen Sonntag einige Lüner den Rasen an der Kampfbahn Schwansbell im rot-weißen Dress betreten.

Westfalenliga 2

Lüner SV – FC Lennestadt

Ob und wie, Spieler und Trainer, die den Verein zum Saisonende verlassen werden, verabschiedet werden, konnte Mario Plechaty nicht verraten. „Das weiß ich gar nicht“, erklärte er, war sich aber ziemlich sicher, dass etwas geplant ist. „Ich gehe davon aus.“ Denn nicht nur Plechaty betritt dann zum letzten Mal die Heimspielstätte des LSV, sondern auch einige Spieler, die Abschied nehmen werden.

Trotzdem soll das Spiel gegen den FC Lennestadt (Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, 44532 Lünen) keine Nebenveranstaltung werden. „Wir wollen die nächsten beiden Spiele gewinnen. Es geht um den fünften Tabellenplatz“, erklärt Plechaty. Für Lennestadt geht es nämlich um den Ligaverbleib in der Westfalenliga. Lennestadt steht momentan auf Relegationsrang 14, hat einen Punkt Vorsprung zum direkten Abstiegsrang und einen Punkt Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, wo momentan der BSV Schüren steht.

Plechaty macht deutlich, dass ihn das nicht interessiert: „Wir wollen gewinnen und nicht Lennestadt stärken. Die Saison soll vernünftig zu Ende gespielt werden.“ Auch personell soll dabei nichts ausprobiert werden. „Wir nehmen das Spiel sehr ernst, werden keine Experimente machen.“

Matthias Drees kehrt wohl zurück

Matthias Drees hat wieder trainiert diese Woche und könnte zum Einsatz kommen. Mirza Basic hat Probleme mit dem Nacken, Lars Rustige mit der Schulter. Die Einsätze der beiden sind fraglich. Definitiv nicht mit dabei sein wird Meris Memic, der wegen seines Visums weg ist. „Es sieht personell ganz gut aus“, freut sich Plechaty über die gute Besetzung für das Spiel am Sonntag.

Wenn der LSV es schafft, den fünften Platz in den letzten beiden Spielen noch zu erreichen, wo aktuell die Spielvereinigung Erkenschwick mit zwei Punkten mehr steht, wäre das für Plechaty eine erfolgreiche Saison: „Wenn wir das schaffen, trotz der Hinrunde, die nicht so gut war, wäre das ein Erfolg für uns.“ Doch nicht nur Platz fünf ist wichtig, auch eine ordentliche Verabschiedung im letzten Heimspiel vor den LSV-Fans gehört für Plechaty dazu.

„Zuschauern etwas bieten“

„Wir wollen den Zuschauern zu Hause noch mal was bieten, die Mannschaft will sich vernünftig verabschieden“, macht er den Siegeswillen seines Teams deutlich. Eine Ansage auf mögliche Hoffnungen der Lennestädter, Punkte im Abstiegskampf zu holen.

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