Mit 2:1 hat sich der Lüner SV gegen den TuS Sinsen durchgesetzt. Matthias Drees erzielte den Führungstreffer. Im Interview spricht er über das „dreckige“ Match und die Partie gegen Iserlohn.

Lünen

, 24.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Freude über seinen ersten Saisontreffer war bei Matthias Drees (26), Kapitän des Westfalenligisten Lüner SV, am Sonntag besonders groß. Sicherlich auch, weil der LSV am Ende mit 2:1 das Spiel gegen Sinsen für sich entschied. Wir haben mit Drees über die schlammige Partie, Spielabsagen und über Ex-Coach Mario Plechaty gesprochen.


Herr Drees, Glückwunsch zum Sieg gegen Sinsen. Wie wichtig waren die drei Punkte und wie viel Druck ist von der Mannschaft abgefallen?

Danke, danke. Ja, der Sieg war sehr wichtig, auch um erst einmal zu wissen und zu zeigen, dass wir noch gewinnen können. Das war aber nur der Anfang. Wir müssen gegen Iserlohn ebenfalls punkten, um so schnell wie möglich da unten rauszukommen.

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Sie haben Ihr erstes Saisontor erzielt. Wie passiert denn sowas?

Ja, das kommt schon einmal vor, dass ich auch treffe (lacht). Ich hatte Glück, dass ich richtig stand und habe einfach draufgehalten. Über Umwege ging der Ball dann ins Tor. Natürlich freue ich mich, weil wir noch dazu gewonnen haben. Vielleicht war es ja nicht das letzte Tor in dieser Saison (lacht).

Die Bedingungen waren sicher nicht die allerbesten. Es war ein kampfbetontes Spiel und sehr körperlich auf dem nassen Platz mit dem Wind. Sie werden an den Bedingungen aber sicher Ihre Freude gehabt haben, oder?

Ja, man stellt es sich vorher immer schlimmer vor, aber mir gefallen solche Spiele. Wenn man im Spiel ist, vergisst man den Regen. Es war sehr wichtig für uns, dass der Schiedsrichter überhaupt angepfiffen hat und es für uns endlich weitergeht. Die ganze Mannschaft hatte Bock auf das Spiel.

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Sie sprechen es an: Der Schiedsrichter hat das Spiel angepfiffen. Die letzten Partien sind aber immer wegen des Wetters ausgefallen. Wie sehr hat das die Mannschaft genervt?

Das hat natürlich sehr genervt, weil wir wieder in den Spielrhythmus kommen wollen. Die Nachholspiele unter der Woche oder um die Ostertage herum müssen nicht sein.

Gegen Sinsen haben direkt auch drei der vier Winterneuzugänge beim Sieg mitgeholfen. Wie ist Ihr Eindruck?

Der Eindruck ist top, die Jungs haben sich am Sonntag in alles reingehauen und gekämpft - genau wie der Rest der Mannschaft.

Ihre Konkurrenz im Abstiegskampf um Sodingen und Wickede hat gepatzt - es war also ein guter Spieltag für den Lüner SV. Schauen Sie auch auf die Gegner?

Klar, man schaut auch mal auf andere Begegnungen, aber durch die vielen Nachholspiele kann noch viel passieren. Generell wollen wir aber auf dem Platz gewinnen, egal was die Konkurrenz macht.

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Am kommenden Sonntag gibt’s wieder ein Heimspiel, dieses Mal gegen einige alte Bekannte. Wie sehr freuen Sie sich auf die Begegnung mit Ihrem Ex-Trainer Mario Plechaty?

Mario habe ich jetzt gegen Sinsen schon gesehen. Auf einige Jungs wie Adjo, Lars und Davut (Adjany Ibeme, Lars Rustige und Davut Denizci, Anm. d. Red.) freue ich mich natürlich auch, doch am Sonntag müssen die drei Punkte leider auf Schwansbell bleiben (lacht).

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