Medaillen-Hoffnung für Jule Hake lebt weiter – starker Auftritt im Kajak-Vierer

Olympia

Die Olfenerin Jule Hake kann bei den Olympischen Spielen in Tokio weiter von einer Medaille träumen. Im neuformierten Kajak-Vierer legten die deutschen Athletinnen ein souveränes erstes Rennen hin.

Lünen, Olfen

, 06.08.2021, 07:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der neuformierte Kajak-Vierer kann weiter von einer Medaille träumen.

Der neuformierte Kajak-Vierer um Jule Hake (Zweite von rechts) kann weiter von einer Medaille träumen. © dpa

Es sind intensive Tage für Kanutin Jule Hake vom KSC Lünen. Nachdem die gebürtige Olfenerin im Kajak-Einer zuletzt den insgesamt 18. Rang belegte, galt es für die 21-Jährige nun im Kajak-Vierer der Damen an die starken Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen – mit Erfolg.

Halbfinale in der Nacht zu Samstag

Gemeinsam mit Sabrina Hering-Pradler, die in den vergangenen Tagen ebenso wie Hake im Kajak-Einer an den Start gegangen war, Melanie Gebhardt und Tina Dietze lieferte die KSC-Athletin im Vorlauf über 500 Meter ein souveränes Rennen ab. Hinter den Polinnen (1:33,468 Minuten) landete das deutsche Quartett am Ende auf Platz zwei (+1,213 Sekunden) und qualifizierte sich somit direkt für das Halbfinale.

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Dass sich Hake und Co. durchaus Hoffnungen auf olympisches Edelmetall machen dürfen, hängt vor allem mit den Erfahrungen aus den letzten Wettkämpfen zusammen. Obwohl das Boot zuletzt gänzlich neu formiert wurde, gelang dem Quartett im Mai der Sieg beim Weltcup-Rennen im ungarischen Szeged. Gute Voraussetzungen also für eine vordere Platzierung bei den Olympischen Spielen.

In der Nacht zu Samstag wird es Für Jule Hake, Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt und Tina Dietze dann noch einmal richtig ernst. Ab 3.07 Uhr MEZ stehen zunächst die beiden Halbfinals im Kajak-Vierer auf dem Programm, ehe um 5.19 Uhr MEZ das große Finale startet – dann hoffentlich mit deutscher Beteiligung.

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