Nach einjähriger Pause: Darum hat sich Mursel Budnjo für den SV BW Alstedde entschieden

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Mursel Budnjo kann man gewiss als einen der Königstransfer des SV BW Alstedde in diesem Sommer bezeichnen. Im Gespräch hat er uns verraten, wieso er überhaupt so lange Pause gemacht hat.

Alstedde

, 21.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Diese einjährige Auszeit hat er gebraucht. Mursel Budnjo hatte zuletzt einfach keine große Lust mehr auf Fußball. Zuletzt kickte der Neuzugang des A-Ligisten BW Alstedde für den BV Viktoria Kirchderne in der Bezirksliga, erzielte dort in 16 Spielen neun Tore. Zufrieden war er während dieser Zeit aber nicht. „Ich habe die Vorbereitung nur wenig mitgemacht. Ich musste mich rankämpfen, hatte zu der Zeit auch arbeitsmäßig wenig Zeit. Dazu kam dann noch große Unzufriedenheit“, so Budnjo.

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Der 29-Jährige ärgerte sich damals vor allem über vergebene Torchancen. Das fehlende Training machte sich auch im Spiel des Angreifers, der zuvor noch 40 Tore für Phönix Eving in der Kreisliga erzielt hatte, bemerkbar. Eine Auszeit stand an. „Ich wollte eigentlich nur eine kurze Pause machen, hatte auch privat viel um die Ohren. Es war damals einfach schwierig für mich, mich aufzuraffen“, so Budnjo weiter. Mittlerweile geht es dem neuen Alstedder, der zudem auch in Lünen wohnt, besser. „Ich habe eine neue Arbeitsstelle gefunden, habe zwischendurch geheiratet. Mir geht es gut“, so der Goalgetter.

Budnjo kennt schon ein paar Mitspieler

Den Kontakt zum Neuzugang hat Benedikt Kuhne, Sportlicher Leiter bei BW Alstedde, aufgenommen. Die beiden kannten sich aber schon vorher. „Benedikt hat mir in Lünen eine Wohnung vermietet, in der ich immer noch wohne. Früher, als ich noch bei Phönix Eving war, haben wir gegeneinander gespielt“, so Budnjo, dem die Entscheidung, nach Alstedde zu wechseln, am Ende leichtgefallen ist. „Ich finde, dass der Verein gut geführt ist. Alstedde hat eine super Anlage. Hier hast du alles, was du brauchst, um vernünftig und erfolgreich Fußball zu spielen“, sagt Budnjo, der in Hasan Ekici, Albert Juric, Mario Stojak und Neuzugang Admir Berisha schon einige künftige Mitspieler kennt.

Ambitionierte Ziele

In der kommenden Saison hat auch Mursel Budnjo sich ambitionierte Ziele gesetzt. „Ich möchte gerne aufsteigen. Da hätte ich richtig Bock drauf - vor allem weil ich damals mit Phönix auch den Aufstieg verpasst habe“, so der neue Alstedder, der sich selbst als „Lewandowski-Typ“ bezeichnet und den Ball gerne auch mal zu einem Mitspieler abspiele.

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