Noch darf in den letzten sechs Spielen der Saison gehofft werden

BV Brambauer-Lünen

Reißen die Fußballer des BV Brambauer in den letzten sechs Spielen der Saison das Ruder noch herum und halten sich als zumindest Fünftletzter in der Westfalenliga 2, die künftig wieder Verbandsliga heißt?

BRAMBAUER

von Von Bernd Janning

, 16.04.2012, 13:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim BV Brambauer ist im Kampf um den Klassenerhalt der enge Zusammenhalt ganz wichtig.

Beim BV Brambauer ist im Kampf um den Klassenerhalt der enge Zusammenhalt ganz wichtig.

 Demgegenüber machten von den Vorderleuten Brünninghausen, Langscheid/Enkhausen und Olpe mit lebenswichtigen Dreiern Boden gut und zogen Brambauer, Kaan und ASC Dortmund, die die Zeche bezahlen mussten, wieder voll in den Abstiegssumpf. "Wir haben in der ersten Hälfte noch mit dem besten Team der Liga mitgehalten. Das ist uns nach der Pause nicht mehr gelungen. Es ist ein hochverdienter Sieg für Wattenscheid", erkannte BVB-Coach Marcus Reis den Erfolg des Gegners an. Doch er war sichtlich enttäuscht, zumal seine Elf erst in den Schlusssekunden den 0:1-Endstand kassierte.

 Weiter verfolgt das Verletzungspech Brambauer in dieser Saison wie ein roter Faden: In der Abwehr fiel David Krück schon vor dem Spiel aus. Dann kam schon nach 14 Minuten das Ende für Dennis Hübner. Brambauer hat noch zwei Heim- und vier Auswärtsspiele. Doch auf des Gegners Platz holte der BVB in dieser Serie erst magerste vier Punkte, kassierte 31 seiner 48 Gegentore. 

Mehr und mehr zählt das Prinzip Hoffnung. Diese erfüllte sich für Tabellenführer SG Wattenscheid. Denn dieser baute mit seinem hart erkämpften 1:0-Sieg über Kellerkind Brambauer seinen Vorsprung vor dem fahrplanmäßig pausierenden Rangzweiten Erkenschwick auf stolze 13 Zähler aus und machte damit sein erstes Ziel, den Aufstieg zur neuen Oberliga Westfalen vorzeitig perfekt.  „Jetzt brauchen wir noch neun Zähler für das zweite Ziel, die Meisterschaft und Teilnahme an der Regionalliga-Relegation“, so SGW-Trainer Andre Pawlak.  Hinter dem Wattenscheider Top-Team und Vize Erkenschwick unterstrichen die Nächstplatzierten Ennepetal, Hordel, Wickede und Heven mit jeweils einem Dreier ihre Ansprüche auf die zusätzlichen Aufstiegsränge. Derweil erlitten die ambitionierten Vertreter Wanne-Eickel, Sprockhövel und Eving gestern bittere Rückschläge.  

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