Ömer Karsli bemerkt nach Zusammenstoß: Das Schienbein ist nicht mehr da, wo es sein sollte

rnLüner SV

Gerade war er erst nach einer Verletzung zurückgekommen. Ömer Karsli ist ein talentieter Offensivspieler des Lüner SV - und fällt nach einer Horror-Verletzung für lange Zeit aus.

Lünen

, 12.12.2019, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wollte er gerade wieder in Richtung Westfalenliga-Kader es Lüner SV schielen. Doch darauf muss Ömer Karsli nun monatelang verzichten. Der junge Stürmer der Rot-Weißen brach sich beim Training das Schien- und Wadenbein.

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Im Trainingsspiel schickte ein Mitspieler Karsli in die Tiefe. „Ich bin dann mit vollem Tempo zum Ball gelaufen, aber Torwart ist auch rausgekommen“, sagt Karsli. Jener Torwart - es war LSV-Schlussmann Michel Josch - und Karsli prallten allerdings heftig miteinander zusammen. „Ich wollte halt an ihm vorbeiziehen und das Tor machen. Nur konnte er sein Bein nicht mehr zurückziehen“, beschreibt Karsli die Situation.

Der Offensivspieler, der in der zurückliegenden Saison für die Lüner Reserve zwölf Tore in elf Spielen erzielte, checkte nach dem Aufkommen auf dem Boden zunächst sein Gesicht und seine Beine. „Ein paar Sekunden später habe ich dann gesehen, dass mein Schienbein nicht da ist, wo es eigentlich hingehört“, so Karsli.

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Eine Horror-Verletzung also. Per Krankenwagen ging ins Krankenhaus, Karsli wurde noch am selben Tag - der Unfall ereignete sich am Freitagabend - operiert. Für Karsli, der gerade erst von einer Arm- und Schulterverletzung zurückgekehrt war, ist die schwerwiegende Verletzung eine Hiobsbotschaft.

Ömer Karsli: „Die ersten Tage war es schwierig, es zu begreifen“

Er wird wohl die gesamte restliche Saison verpassen, die Hallenstadtmeisterschaften in Lünen und Dortmund standen vor der Tür. „Die ersten Tage war es schwierig, es zu begreifen“, so Karsli, dem es mittlerweile besser geht.

An Sport ist ohnehin für lange Zeit nicht zu denken, Karsli muss mit den Frakturen erstmal lernen, den Alltag zu bewältigen. „Ich muss jetzt nach vorne gucken und zusehen, dass ich wieder halbwegs laufen kann, um mein Leben wieder in den Griff zu kriegen“, sagt er.

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