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Pascal Harder vor dem Abstiegskrimi: „Für die Liga wäre es schlimmer, wenn Bork absteigt“

rnFußball-Kreisliga A

Der Abstiegskampf in der Kreisliga A geht in die finale Runde. GS Cappenberg könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen. Pascal Harder betrachtet den Abstiegskampf aus zwei Perspektiven.

Cappenberg

, 21.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Jeweils acht Punkte Rückstand nach oben und nach unten: Die Fußballer von Grün-Schwarz Cappenberg werden ihre Saison in der Kreisliga A2 Unna-Hamm am Sonntag auf Platz fünf beenden. Doch nicht alle Mannschaften können dem letzten Spieltag so entspannt entgegenblicken. Dazu gehört auch Cappenbergs kommender Gegner.

Der hört nämlich auf den Namen TuS Niederaden. Der TuS „steht mit dem Rücken zur Wand“, sagt Cappenbergs Spielertrainer Pascal Harder. Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag, um es überhaupt ins vorsorgliche Relegationsspiel zu schaffen: Der TuS muss GSC schlagen und auf eine zeitgleiche Pleite des PSV Bork beim SV Bausenhagen hoffen. Das Brisante: Bork ist Cappenbergs großer Rivale in der A-Liga.

Harder wohnt nur 500 Meter vom TuS-Platz entfernt

Die Harder-Elf könnte also noch eine entscheidende Rolle im Abstiegskampf spielen. „Es wäre für beide schade“, sagt Harder. Er betrachtet den Abstiegskampf aus zwei Perspektiven. Harder ist Lüner wie der TuS Niederaden, wohnt sogar nur 500 Meter vom TuS-Platz an der Kreisstraße entfernt - als Cappenberger Trainer hofft er aber natürlich auf ein Derby gegen den PSV.

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So ein Derby bringt Zuschauer und Brisanz“, sagt er. Die GSC-Duelle mit Niederaden sind in der Regel nicht ganz so brisant. „Für die Liga wäre es schlimmer, wenn Bork absteigt“, sagt Harder aus der Cappenberger Perspektive, wie er betont.

„Saison geht nicht nur über ein Spiel“

So oder so erweisen sich in der Rückschau auf die Saison möglicherweise die Grün-Schwarzen als das Zünglein an der Waage. Ob das eine unangenehme Situation ist, darüber hat sich Harder bereits Gedanken gemacht. Und eine Antwort gefunden: „So eine Saison geht ja nicht nur über ein Spiel.“ Hätten die Niederadener oder Borker ihre vergangenen Spiele gewonnen, gäbe es die aktuelle Ausgangslage schließlich gar nicht, so Harder.

Keine ausgeloste Aufstellung

Dann ginge auch die Elf vom Kohuesholz entspannter ins letzte Spiel. Schließlich wollen sich die Cappenberger keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen. „Wir werden uns genauso vorbereiten, wie sonst auch, und weder für den einen, oder den anderen einen Gang zurückschalten“, sagt Harder.

Mit einer ausgelosten Aufstellung geht Cappenberg also nicht in die Auswärtspartie an der Kreisstraße. „Das war mal im Gespräch“, sagt Harder - aber nur, wenn es für beide Teams um nichts mehr gegangen wäre. „So wäre das jetzt unfair.“

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