Pascal Harder weiß um die Derby-Brisanz

Fußball-Landesliga

Zwei Jahre trug Pascal Harder das Trikot des BV Brambauer-Lünen. Von 2009 bis 2011 spielte er für den damaligen Westfalenligisten in der Glückauf-Arena. Der Innenverteidiger wechselte dann in die Oberliga, lief zwischenzeitlich bei der Hammer SpVg gar mit der Kapitänsbinde auf. Im Sommer folgte die Rückkehr nach Lünen – allerdings zum LSV.

LÜNEN

, 04.09.2014, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pascal Harder weiß um die Derby-Brisanz

Zwei Jahre spielte Pascal Harder für den BV Brambauer-Lünen. Jetzt läuft er für den Lüner SV auf. Am Sonntag trifft der Innenverteidiger auf seinen alten Klub.

Am Sonntag, 7. September, um 15 Uhr kommt es zum Wiedersehen mit dem BVB. Auf viele seiner früheren Mitspieler wird Harder, von den LSV-Kollegen nur „Kalle“ genannt, aber nicht treffen: „Spontan fallen mir nur Dennis Köse und Dennis Stolzenhoff ein.“ Daher sei das Derby für den 26-Jährigen auch keine besondere Partie: „Ich denke sowieso von Spiel zu Spiel. Erst seit Mittwoch beschäftige ich mich mit Brambauer. Für uns geht es nur um die nächsten drei Punkte.“ Dennoch sei ihm bewusst, dass die Begegnung Brisanz enthält: „Klar, gerade für die Zuschauer. Das Spiel wird als Gradmesser genommen, wer die Nummer eins ist in Lünen.“ Aber: „Spielen wir gegen Brambauer zweimal unentschieden und steigen am Ende trotzdem auf, sind die Derby-Ergebnisse auch nicht mehr von Bedeutung.“

Mit den bisherigen Auftritten der Rot-Weißen ist der Neuzugang zufrieden: „Ich habe in der Zeitung vom ‚Goldenen August‘ gelesen. Das würde ich so unterschreiben. Die Stimmung ist gut, wir haben eine gesunde Hierarchie.“ Bei keinem der drei Siege habe er das Gefühl gehabt, dass sein Team in Gefahr geraten könne. „Wir begegnen den Gegnern immer mit Respekt. Aber richtig schwer hat uns das Leben bisher noch keine Mannschaft gemacht.“ Alle drei Partien bestritt Harder über die komplette Dauer. „Besser geht immer“, sagt er zu seiner Leistung. „Ich bin das letzte halbe Jahr in Hamm wenig zum Einsatz gekommen. Ich benötige noch Spielpraxis.“

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Das gilt auch für Patrick Botta. Der 22-Jährige stand in der vergangenen Spielzeit beim Lüner SV unter Vertrag, kam dort aber fast ausschließlich in der B-Liga-Reserve zum Einsatz, nachdem er die Hinrunde verletzungsbedingt verpasst hatte. Im Sommer kehrte er zurück nach Brambauer. Der Wechsel zahlte sich aus. Trainer Dirk Bördeling schenkte ihm in allen drei Spielen über 90 Minuten das Vertrauen. Als Außenseiter sieht er den BVB am Sonntag „nicht unbedingt. Im Derby gelten eigene Regeln. Jeder ist ganz besonders motiviert.“ Kontakt in die Kampfbahn Schwansbell habe er aktuell „kaum noch“. Dort aber hat man Botta, dessen Bruder Robert das BVB-Tor hütet, noch in bester Erinnerung. „Ein wirklich guter Junge“, sagt LSV-Sportdirektor Hasan Kayabasi. Am Sonntag werden die guten Kontakte aber sicher sowieso für 90 Minuten ruhen.

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