Patrick Schöpf hat „über Nacht einen ordentlichen Kader zusammengestellt“

rnFußball-Kreisliga B

Auch wenn er mittlerweile für einen ambitionierten Dortmunder Verein kickt, Westfalia Wethmar beobachtet Patrick Schöpf noch immer. Einer seiner größten eigenen Konkurrenten kommt aus Lünen.

Wethmar, Eving

, 04.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Völlig abgeschworen hat Patrick Schöpf dem TuS Westfalia Wethmar nicht. „Ich schaue mir sonntags nach dem Spiel immer die Ergebnisse und die Tabelle an“, sagt Schöpf. Zwei Jahre lang kickte er für die Westfalia, ehe er den Verein im Sommer 2019 verließ.

Sein Spiel, das bestreitet Schöpf mittlerweile für die SG Phönix Eving. Schöpf war zurück nach Dortmund gezogen, der Aufwand, für einen Lüner Bezirksligisten zu spielen, war zu groß geworden. „Ich hatte im Sommer mehrere Anfragen. Dann kam der Kontakt zu Marzouk Chargui und Phönix Eving. Wir kennen uns schon viele Jahre und deshalb war es für mich eine Herzensangelegenheit, zurückzukommen“, so Schöpf. In seinen ersten drei Senioren-Jahren spielte er für Phönix in der Landesliga, inzwischen ist der Verein in der Kreisliga B angekommen.

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In Eving ist Schöpf als Routinier, der höherklassig eine Menge Erfahrung besitzt, gleich Spielertrainer geworden. „Der Unterschied zwischen Phönix und Wethmar ist, dass wir komplett bei Null angefangen haben, quasi über Nacht einen ordentlichen Kader zusammengestellt haben und eine gute Saison spielen“, sagt Schöpf. In Wethmar habe man dagegen stets eine bereits intakte Mannschaft gehabt, die zuletzt aber immer schwierig in die Saison gekommen war. So auch aktuell, die Westfalia ist mit zehn Punkten Vorletzter. „Dennoch bin ich mir sicher: Die Jungs schaffen den Klassenerhalt“, sagt der Mittelfeldspieler.

Rolf Nehling brachte Schöpf zum TuS Westfalia Wethmar

Ihn verschlug es 2017 aufgrund einer Personalie an die Wehrenboldstraße. „Dass ich damals nach Wethmar gewechselt bin, lag zum größten Teil an Rolf Nehling“, erklärt Schöpf. Nehling ist seit langer Zeit hauptverantwortlich für das Sportliche der Bezirksliga-Mannschaft. Nicht nur Schöpf wechselte aufgrund seiner Beziehung zu Nehling zur Westfalia. „Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, was bis heute noch besteht“, sagt Schöpf.

Einen seiner größten Widersacher im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A findet Schöpf, der erst am Sonntag den VfB Lünen II mit 4:2 besiegt hat, in einer anderen Lüner Mannschaft. Phönix ist aktuell Dritter, einer der Hauptkonkurrenten ist der BV Brambauer II. Schöpf wolle Phönix wieder auf die Landkarte bringen, sagt er. „Dahin, wo er hingehört.“

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