Platzsperren für Fußballplätze aufgehoben

Vereine können spielen

Die heimischen Fußballer können aufatmen: Die Stadt Lünen hat für dieses Wochenende die Sportplätze für den Trainings- und Spielbetrieb wieder freigegeben. Damit können die geplanten Testspiele stattfinden.

LÜnen

, 09.02.2018, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Brambauers Trainer Jascha Keller und Dennis Köse können aufatmen: Das am Wochenende geplante Spiel gegen Westfalia Gelsenkirchen findet statt. Die Stadt Lünen hat die Platzsperren für das Wochenende aufgehoben.

Brambauers Trainer Jascha Keller und Dennis Köse können aufatmen: Das am Wochenende geplante Spiel gegen Westfalia Gelsenkirchen findet statt. Die Stadt Lünen hat die Platzsperren für das Wochenende aufgehoben. © Foto: Goldstein

Für die heimischen Fußballer sind die Vorbereitungsspiele an diesem Wochenende wichtig. Denn in wenigen Tagen startet die Saison wieder. Für einige Vereine geht es bereits in der nächsten Woche, am 18. Februar, mit Nachholspielen wieder los. Fakt ist, dass vor allem in den vergangenen Tagen die Vorbereitungsphase für die heimischen Kicker ins Stocken geriet. Immer wieder fielen die geplanten Trainingseinheiten und Testspiele aufgrund der Platzsperren aus. Die Beteiligten stellten den Vorgang in Frage und mussten Improvisationstalent aufbringen.

Die Stadt Lünen hatte Freitag in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Sportplätze Freitag noch gesperrt blieben: Die Temperaturen lassen eine Nutzung der Platzanlagen nicht zu. „Ich muss sie daher erneut sperren“, schrieb David Littmann, Mitarbeiter der Stadt. Dafür sind ab Samstag die Plätze aber wieder frei: „Am Samstag und Sonntag sind höhere Temperaturen angesagt, sodass die Plätze bereits im Vormittagsbereich warm genug sind. Die Plätze sind daher wieder freigegeben“, hieß es weiter.

Das beruhigt die Vereine aber nur bedingt. „Für mich ist es sehr schwierig, die Gründe nachzuvollziehen. Ich kenne die Entscheidungsgrundlage der Stadt nicht und möchte darüber nicht urteilen. Es ist aber so, dass im Ergebnis für die Lüner Vereine ein Wettbewerbsnachteil entstanden ist“, sagt Jascha Keller, Trainer des BV Brambauer. Andreas Hermes, Coach des SV BW Alstedde, sieht es ähnlich: „Allen Lüner Vereinen geht es so. Das ist ein klarer Standortnachteil gegenüber anderen Vereinen.“ Entscheiden können die Vereine das nicht selbst. In Lünen entscheidet die Stadt über Platzsperren.

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