Preußen gewinnt das Derby gegen Brambauer II – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga

Der SV Preußen Lünen hat am Sonntag das Derby gegen den BV Brambauer-Lünen II mit 1:0 gewonnen. Und wie haben die anderen Lüner Kreisligisten gespielt? Das erfahren Sie hier.

LÜNEN

, 16.03.2014, 17:24 Uhr / Lesedauer: 4 min
Preußen gewinnt das Derby gegen Brambauer II – alle Ergebnisse

Brambauers Co-Trainer Philipp Scheuren (r.) unterlag mit seinen Mitspielern den Gästen aus Horstmar.

Ciba - Sturmat, Basdorf (46. Klempt), Razanica, Kemna, Hoffmeister, Fazilu (46. Heise), Scheuren, Weis, Zdolsek, Nadolny (78. Peitsch)

Glaap - Meier, Schinck (80. Voigt), Ojo (88. Grundmann), Küchler, Rodriguez, Rickertz, Frank, Serges, Kleine-Bernink, Rekowski (90. Hermann)

0:1 Küchler (22.)

Die Lünen-Süder machten vor allem im Abwehrverbund zu viele Fehler. Bereits nach fünf Minuten gingen die Schwarz-Weißen zunächst in Führung. Einen verlängerten Einwurf von Hilkenbach köpfte ein RWB-Akteur in eigene Tor. Ähnlich fiel das 1:1. Nach einem langen Einwurf hielt VfK-Keeper Lemke zunächst gut, doch der Abpraller fand den Weg ins Tor. Analog fielen die nächsten Gegentreffer. Beim 1:2 und 1:3 parierte Lemke erst gut und hatte beim zweiten Ball das Nachsehen. Mit einer Einzelaktion verkürzte Andre Richter vor der Pause auf 2:3. Direkt nach Wiederanpfiff fiel das 2:4 und schnell auch das 2:5. Das Spiel schien gelaufen. Doch die 08er warfen noch einmal alles nach vorne. Der eingewechselte Mantei mit zwei Treffern und Gehrmann schafften doch noch den Ausgleich zum 5:5.

Lemke – Hilkenbach, Skubich (25. Sohlich), Steinhofer, Weis, Klink (40. Mantei), Drews (60. Sudhaus), Krziwanek, Christal, Gehrmann, Richter

1:0 (5./Eigentor), 1:1 (7.), 1:2 (25.), 1:3 (30.), 2:3 Richter (40.), 2:4 (46.), 2:5 (55.), 3:5 Mantei (60.), 4:5 Gehrmann (79.), 5:5 Mantei (82.)

„Wir waren nicht zu hundert Prozent bei der Sache“, kritisiert Trainer Halil Sabanci. „Außerdem war der Gegner schwach.“ Schon nach fünf Minuten lagen die Blau-Gelben hinten. Noch vor der Pause erhöhte Mengede auf 3:0. In den zweiten 45 Minuten plätscherte die Partie nur noch vor sich hin. Nico Hoffmann sah die Ampelkarte, weil er mit Gelb vorgewarnt den Ball weg schlug. 

Ugur - Menges, Özgü, Ince, Sedlaczek, Douidi (56. Karaosman), Lieder, H. Schnick (46. Hoffmann), Kowaltschuk, Adali, R. Schnick (71. Klapper)

0:1 (5.), 0:2 (22.), 0:3 (35.), 0:4 (77.)

Gelb-Rot gegenHoffmann wegen Ball-Wegschlagens (71.)

In der ersten Halbzeit sah man eine Begegnung die nur im Mittelfeld statt fand. Beide Teams standen hinten gut und ließen kaum etwas zu. Kurz vor der Pause hatten Chris Studnicka und Almir Halilovic es einmal aus der zweiten reihe versucht, scheiterten jedoch am Torwart der Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel wollten die Blau-Weißen mehr und versuchten Selm unter druck zu setzen. Dies gelang anfangs gut, nur es fehlte der letzte einschneidende Pass zum Torerfolg. In der 65. Minute geriet die Schneider-Elf nach einem Freistoß mit 1:0 in Rückstand. In den letzten 20. Minuten versuchte Alstedde diesen Rückstand wieder wett zu machen und erspielte sich zu vielen Möglichkeiten, jedes mal war jedoch der Keeper der SG da und hielt den Sieg für Selm fest. 

Diedrich – Paarmann, Acikgöz, Lohietz, Rebiger (70. Kuhne), Milinkovic, Klink, Halilovic, Deniz (73. Turan), Studnicka, Jung (87. Homann)

1:0 (65.)

Die Gastgeber zündeten ein wahres Offensivfeuerwerk. Tolle Kombinationen und schnelles Umschaltspiel waren keine Seltenheit bei der Westfalia. Cappenbergs starkem Torwart Manuel Sperl war es zu verdanken, dass Vinnum zur Pause nicht schon 4:0 führte. Nachdem er in der 38. Minute abermals Paluskiewiczs Versuch abfälschte, war er eine Minute später gegen ihn machtlos. Auch danach blieb Vinnum am Drücker. Cappenberg schaffte es einfach nicht, sich aus der eigenen Defensive gegen diese Offensivmacht zu befreien. Der Treffer zum 2:0 von Cengiz war nur gerecht. So ging es mit einem 2:0 in die Umkleidekabine. Für Cappenberg war es noch ein dankbares Ergebnis.

Die Pause tat den Gästen aber gut. Cappenberg wechselte zweimal aus, stellte taktisch etwas um und trat gefestigter auf. Der 1:2-Anschlusstreffer fiel wie aus dem Nichts: Der wieder genesene Abiola Farinde prüfte Westfalia-Schnapper Christopher Mayr zum ersten Mal. Der Ball tropfte in den Strafraum zurück, Tim Jesella nickte zum schmeichelhaften Anschluss ein. Vinnum machte aber zwei Minuten später mit dem Treffer von Alex Rosowski scheinbar alles klar. Cappenberg drückte gegen Ende des Spiels noch einmal ordentlich auf die Tube und kam zum erneuten Anschluss durch Abiola Farinde (84.) Mehr sollte allerdings nicht mehr für die Cappenberger herausspringen. 

Sperl – Hüttemann (46. Farinde), Jesella, Moltrecht (67. Ressemann), Pestinger, Stiens, Osmolski, Schürmann (46. Lippke), Zentgraf, Wiesmann, Schwartz.

1:0 Paluskiewicz (39.), 2:0 F. Cengiz (45.), 2:1 Jesella (76.), 3:1 Rosowski (78.), 3:2 Farinde (84.).

„Holzwickede hat uns alles abverlangt, ging sehr aggressiv in die Zweikämpfe“, sah TuS-Trainer Christian Rixe eine turbulente Anfangsphase in der die Gäste die Räume eng machten und pressten. Florian Hans sorgte mit seinem frühen Treffer zum 1:0 (2.), nach Flanke Müller, für Sicherheit.  Nach dem Wechsel stellte Rixe um, brachte mit Wiggers für den Sechser Marscholek einen weiteren Stürmer. Dies sollte sich auszahlen. Niederaden schnürte die Gäste jetzt in deren eigener Hälfte ein. Nach Steilpass von Wiggers traf Rautert kurz nach dem Wechsel zum 2:0 (48.). Als Rautert zwanzig Minuten später aus dem Gewühl zum 3:0 (60.) traf, war die Partie eigentlich schon gelaufen. In der Nachspielzeit verwandelte der Vorlagengeber Wigger einen Handelfmeter zum Endstand.

Möller - Genter, Linz, Marschollek (46. Wiggers), F. Hans, Rautert, Bremer, D. Hans, T. Müller (75. Williamson), Kowalczyk, Schulze Beckinghausen (80. Ajoub)

1:0 F. Hans (2.), 2:0, 3:0 Rautert (48./60.), 4:0 Wiggers (90.).

In Halbzeit eins hatte Wethmar zwei gute Chancen. Möller legte sich den Ball zunächst weit vor, übersprintete die Abwehrkette und verzog aber knapp (20.). Bei einem Freistoß von Hane köpfte Möller den Ball nach gut einer halben Stunde ins Tor. Der Schiedsrichter sah jedoch eine Abseitsposition. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Wethmar weiter das Geschehen, hatte auch die besseren Chancen den entscheidenden Treffer zu setzen. Nach einem Freistoß von Eser köpfte Langenkämper knapp über die Latte (52.). Möller prüfte den TSC-Keeper mit einem Flachschuss ins lange Ecke (75.). Auch Anderson verfehlte mit einem Volleyschuss knapp den Kasten. In der Nachspielzeit rette Wagner vor einem Kamener Stürmer das Remis.

Wagner - Strecker, Möller, Langenkämper, Anderson (81. Büscher), Eser (78. Podszuck), Evermann, Rath, Kittel, Erling, Hane  

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