Schock für den Lüner SV: Diese schwere Verletzung hat sich Philipp Herder zugezogen

rnLüner SV

Die Saison ist noch jung und für Philipp Herder vom Lüner SV vorerst zu Ende. Der LSV muss lange auf seinen Mittelfeldspieler verzichten, der sich im Training schwer verletzt hat.

Lünen

, 12.08.2019, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese Nachricht trifft den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV hart. Neuzugang Philipp Herder hat sich vergangene Woche im Training eine schwere Verletzung zugezogen. „Pippo Herder hat sich leider das vordere Kreuzband gerissen und wird direkt morgen früh operiert“, sagte Christian Hampel, Sportlicher Leiter bei den Lünern, am Montagnachmittag.

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Zugezogen hat sich Herder, der im Sommer vom FC Iserlohn nach Lünen gewechselt ist, diese Verletzung vergangene Woche im Training. „Das ist absolut bitter. Pippo war und ist ein Spieler, mit dem ich ganz fest geplant habe. Er ist im defensiven Mittelfeld ein Schlüsselspieler. Aber er wird zurückkommen und uns noch helfen“, äußerte sich Trainer Marc Woller zur Verletzung seines Schützlings.

Herder selbst nahm diesen neuerlichen Rückschlag - er verletzte sich auch schon in der Vorbereitung leichter am Knie - gelassen.

„Ich bin mehr oder weniger erfreut, dass ich jetzt genau weiß, was ich habe. Ab morgen beginnt mein Comeback und spätestens Anfang Februar will ich wieder auf dem Platz stehen. Ich lasse mich nicht kaputt machen und zerbreche mir darüber nicht den Kopf“, so Herder, der bereits in der Vergangenheit mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen hatte. Damals hatte er sich das linke vordere Kreuzband gerissen. „Jetzt ist es das andere“, sagte Herder am Montagnachmittag und lachte.

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Doch woher kommt der Optimismus? Andere Spieler wie Daniel Mikuljanac oder jetzt neuerlich Paul Mantei fielen beziehungsweise fallen mit ihren Kreuzbandrissen deutlich länger als ein halbes Jahr aus. „Nach meinem Kreuzbandriss im linken Knie stand ich auch nach fünf Monaten wieder auf dem Platz. Ich bringe von Haus aus eine Menge Motivation mit und werde alles versuchen, um zur Rückrunde wieder mit anzugreifen - voll genesen. Vielleicht war ich jetzt zuletzt ein wenig zu überehrgeizig, als ich wieder mit dem Training begonnen habe“, so Herder weiter.

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