Schon wieder der beste Torjäger: Andre Holz bejubelt das Double

LÜNEN Fußballer-Herz, was willst du mehr? Besser konnte es Andre Holz bisher in seiner Kicker-Karriere nicht treffen: Bereits zum zweiten Mal wurde er Torschützenkönig der Ruhr Nachrichten. Und mit seinen Treffern stieg sein Vereins jedes Mal auf.

von Von Bernd Janning

, 04.07.2008, 15:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sportredakteur Bernd Janning übergab den RN-Torjägerpokal zum zweiten Mal an Andre Holz.

Sportredakteur Bernd Janning übergab den RN-Torjägerpokal zum zweiten Mal an Andre Holz.

In der jetzt beendeten Saison 2007/08 reichten ihm sogar "magere" 22 Einschüsse, um sich zum zweiten Mal die Torjägerkrone zu sichern und damit die zweite Mannschaft des SV Preußen erstmals in der Geschichte der Horstmarer in die A-Liga zu schießen.

In der jetzt beendeten Saison 2007/08 reichten ihm sogar "magere" 22 Einschüsse, um sich zum zweiten Mal die Torjägerkrone zu sichern und damit die zweite Mannschaft des SV Preußen erstmals in der Geschichte der Horstmarer in die A-Liga zu schießen.

Besser als er ist in der Geschichte des 1979 erstmals ausgelobten Ruhr Nachrichten-Torjäger-Pokals nur Mehmet Egri - jedoch in einer anderen Fußballer-Generation. In der Saison 1986/87 erzielte Egri für die SG Gahmen 50 Tore. Ein Jahr später war er mit 56 Treffern - da aber für den inzwischen zurückgezogenen Verein Türkspor Lünen - bester Schütze. 1989/90 machte Egri mit 43 Toren für Türkspor sein persönliches Triple perfekt.

"Holzi": "Das war gar nicht mein Jahr"

Wenn das kein Anreiz für den Horstmarer ist, zumindest gleichzuziehen. Seine Teamkameraden nennen ihn "Holzi". Eigentlich müsste er seine Chance haben. Denn er siegte mit der Mini-Ausbeute von 22, obwohl, wie er erzählt, "das gar nicht mein Jahr war." Da müsste er auch in der A-Liga zuschlagen können.

Holz, Servicefahrer beim Autovermieter Avis am Dortmunder Flughafen: "Ich habe nicht alle Spiele mitgemacht, mehrfach auch nicht die gegen die schwächeren Gegner."

Da hätte der Mittelstürmer, der seine Jugendjahre beim BV und FC Brambauer - inzwischen sind beide Vereine vereint - sicher noch mehr abstauben können. Der Aufstieg in die Kreisliga A sei bisher sein größter Erfolg gewesen. "Aufstieg mit den Preußen in die A-Liga", gab er vor dieser Saison als das Ziel an. Dieses erreichte der Mann, der die Trikotnummern 2 bis 11 bevorzugt. Torwart wolle er nicht sein, er will ihn lieber bezwingen.

Sein Vorbild ist Marcio Amoroso

Was hat solch ein Stürmer für Vorbilder, welche Bilanz zieht er nach der EM? "Borussia Dortmund ist mein Lieblingsverein, dessen früherer Star Amoroso mein Vorbild. Schade, dass Klose bei der EM nicht so gut getroffen. Sehr schön waren die Treffer von Podolski. Ich hätte mich gefreut, wenn Deutschland Europameister geworden wäre. Aber das ist ja verdientermaßen Spanien geworden."

Die Hintergründe zum Torjäger-Pokal und die ewige Torjägerliste finden Sie in der Samstagsausgabe (5. Juli) der Lüner Ruhr Nachrichten.

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