SG Gahmen wird überrollt - die Spiele im Blick

Fußball Kreisliga A

Böse unter die Räder gekommen, ist die SG Gahmen in Körne. Satte 15 Treffer mussten die Gahmener in 90 Minuten einstecken. Alle Ergebnisse der Lüner A-Kreisligisten finden Sie hier.

LÜNEN

von Steven Roch, Bernd Warnecke, Markus Großmann

, 23.03.2014, 18:47 Uhr / Lesedauer: 4 min

In der 70. Spielminute dann der Spiel entscheidende Fehler: Ein Zuspiel von Michael Steinhofer zu Patrick Klink fing ein Stürmer des Gastgebers ab. Zunächst parierte VfB-Keeper Jörg Lemke, doch der Nachschuss landete im Netz – 0:1. In der Folge machte der Gast aus Lünen hinten auf, wollte unbedingt noch einen Punkt aus dem Spiel mitnehmen. In der Schlussphase konterte Hannibal dann zum 2:0 und erzielte das 3:0 per Foulelfmeter. „Das war für mich kein Elfmeter zum Schluss. Der Sieg für Hannibal ist nicht unverdient, aber fällt sicher mit zwei Toren zu hoch aus“, bilanzierte Schlein.

Lemke - Sohlich (55. Sudhaus), Weis, Klink (80. Bronheim), Drews, Steinhofer, Gehrmann, Christal, Hilkenbach, Mantei, Krziwanek

0:1 (71.), 0:2 (90.), 0:3 (90.+5/Foulelfmeter)

15 Gegentreffer mussten die Blau-Gelben in Körne hinnehmen. „Jeder Schuss von Körne war drin“, sagte SGG-Trainer Halil Sabanci nach dem Spiel und kritisiert: „Kämpferisch und spielerisch waren wir klar unterlegen. Die Einstellung zum Spiel hat nicht gestimmt. Zudem haben uns Spieler gefehlt. Und auch unseren Torhüter mussten wir wieder auswechseln. Wir haben in den letzten Wochen viel Gas gegeben. Viel mehr war so heute nicht drin.“ 

Gülsen (46. Klapper) - Menges (80. Fischer), Özgü, Ince, Roch, Douidi, Lieder, H. Schnick, Kowaltschuk, Adali (51. Caliskan), R. Schnick

1:0 (9.), 2:0 (14.), 3:0 (17.), 4:0 (23.), 5:0 (25.), 6:0 (33.), 7:0 (40.), 8:0 (41.), 9:0 (45.), 10:0 (50.), 11:0 (58.), 12:0 (67.), 13:0 (73.), 14:0 (77.), 15:0 (80.)

Die Gastgeber mussten zunächst ein Schrecksekunde durchstehen. Torwart Philipp Glaap kugelte sich einen Finger aus und musste zum Richten ins Krankenhaus. Ersatzkeeper Marvin Löscher machte seine Sache gut und musste nur zweimal eingreifen. „Das waren aber keine ernsthaften Prüfungen“, so Co-Trainer Martin Gorny. Die Preußen mussten lange warten. Neutrainer Klaus Ruhoff gab vor dem Spiel die Devise aus: „Wir richten uns nach uns und ziehen unser Ding durch!“. Bis weit in die zweite Hälfte hinein musste der Preußen-Anhang warten, bis es zum ersten Mal klingelte. Als sich Rekowski bis in den gegnerischen Strafraum durchsetzte und nur durch ein Foul gebremst werden konnte, verwandelte Küchler den fälligen Strafstoß zur Führung (59.). Rekowski selbst legte zehn Minuten später nach, tunnelte den Phönix-Keeper zum 2:0 (68.). Damit war der Torhunger der Preußen aber noch nicht gestillt. Serges machte schließlich den Deckel drauf und setzte einen Freistoß aus 20 Metern mit Vollspann in die Maschen (77.).

Glaap (6. Löscher) - Juwig, Meier, Schinck (46. Naß), Ojo, Küchler (65. Hermann), Rickert, Frank, Serges, Kleine-Bernink, Rekowski

1:0 Küchler (60.), 2:0 Rekowski (67.), 3:0 Serges (77.)

Auf der Derner Asche hatten die Gäste Probleme ihr Kurzpassspiel aufzuziehen, kamen schwer in die Partie. Erst ab der 30. Minute baute der BVB Druck auf und setzte den Gastgeber unter Druck. Der Erfolg ließ auf sich warten. Hoffmeister sorgte mit seinen beiden Treffern für Erleichterung. Zunächst hebelte er die Abseitsfalle der Derner aus und schob den Ball aus 16 Metern ins Netz (50.) Danach war er bei einem Konter an der 16 m-Linie wieder zur Stelle. Bestnoten des Trainers verdiente sich Florian Kemna, der Dernes Osman Kumac komplett ausschaltete und zur Verzweiflung brachte.

Overhage - Klempt, Weis, Stoisek, Nadolny, Hoffmeister, Kemna, Razanica, Sturmat, Scheuren (82. J. Stolzenhoff), Heise (80. Fazilu)

0:1 , 0:2 beide Hoffmeister (50./60.)  

Die Anfangsphase überstanden die Blau-Weißen gut gegen den SCC, der mit drei Stürmern agierte. Nach Fehler von Ersin Acikgöz erzielte Capelle die Führung. Danach wurde BWA immer stärker. Es fehlte jedoch der entscheidende Pass in die Spitze. Wieder dabei war ein starker Mark Friemann. Kurz nach der Pause glich dieser zum 1:1 aus und Kevin Klink brachte die Lüner gar in Führung. „Danach haben wir auf den Außenbahnen nicht gut genug verteidigt“, so Trainer Andreas Schneider. Durch Konter kassierte man den Ausgleich und schließlich das 2:3. „Es sah schon nach dem ersten Heimsieg des Jahres aus“, so Schneider. „Momentan ist der Wurm drin.“

Schmid - Paarmann, Acikgöz, Rebiger, Kadlubowski, Milinkovic, Klink, Friemann, Deniz, Studnicka, Jung

0:1 (15.), 1:1 Friemann (53.), 2:1 Klink (55.), 2:2 (67.), 2:3 (82.)

Rot gegen Lohietz (BWA) wegen groben Foulspiels (90.+2)

Die Gastgeber kamen erst am Ende der ersten Halbzeit zu ihren Möglichkeiten. Zwei gute Chancen waren die Wachmacher der Partie. Die Grün-Schwarzen kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Nach einer Flanke von Jan Lippke traf Tim Jesella per Flugkopfball zum 1:0. Philipp Wiesmann, der eingewechselte Pascal Ressemann und Abiola Farinde schraubten das Ergebnis auf 4:0 hoch. Für den 5:0-Endstand zeichneten sich die Stockumer selbst verantwortlich durch ein Eigentor. „Wir sind überglücklich und freuen uns jetzt auf das Derby gegen SG Selm“, sagte Trainer Patrick Osmolski.

Sperl - Lippke, Kaspareit (78. Schürmann), Farinde, Jesella (82. Steffenhagen), Moltrecht, Pestinger, Stiens (72. Ressemann), Osmolski, Zentgraf, Wiesmann

1:0 Jesella (54.), 2:0 Wiesmann (62.), 3:0 Ressemann (78.), 4:0 Farinde (81.), 5:0 (90./Eigentor)  

Der SuS Lünern kam in der Zeit dreimal gefährlich vor das Tor von Müller und erzielte prompt die Führung und legte wenig später nochmals nach. Danach wachte der TuS auf und spielte Lünern bis zur 92. Minute an die Wand. „Leider reichte es für den TuS nur zu zwei Toren“, so Rixe. Zunächst erzielte Dominik Hans, nach Doppelpass mit Dennis Rautert zum Anschluss (35.). Zehn Minute fasste sich Kevin Genter ein Herz und zog aus 20 Metern ab – Innenpfosten, Innenpfosten, drin – 2:2. „Da war insgesamt mehr drin“, so Rixe in der Spielanalyse.

Möller - Genter, Linz (6. Marscholek), F. Hans (86. Hilgert), Rautert, Williamson, Bremer, D. Hans, Wiggers, Müller, Kowalski

1:0 (21.), 2:0 (32.), 2:1 D. Hans (35.), 2:2 Genter (80.)

Ausschlaggebend für den Heimsieg der Grün-Weißen war eine sehr gute Defensive und eine nicht minder gute Offensive. Hinten ließ der TWW keine Torchance im ganzen Spiel zu. „Ich glaube, unser Keeper musste nicht einmal eingreifen“, so Trainer Simon Erling, der sich zufrieden zeigte mit seiner Viererkette: „Vor allem mit Jonas Rath, der in die Mitte gerückt ist. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet, uns verlorene Bälle schnell wieder erobert.“ Vorne sorgte das Duo um Bayram Eser und Max Hane stets für Gefahr. Zusammen erzielten sie fünf der sieben Wethmarer Tore. Hane bereitete zwei der Eser-Treffer vor. „Das Verhältnis von der Torausbeute zu den Chancen war gut“, befand Erling, der den Platzverweis gegen den Gast in der 50. Minute als zu hart empfand.

Wagner - Pella, Strecker, Langenkämper, Anderson (67. Ciernioch), Podszuck (46. Mayerhofer), Eser, Rath, Kittel, Erling, Hane (70. Hüdepohl)

1:0 Hane (30.), 2:0 Eser (29.), 3:0 Hane (34.), 4:0 Eser (44./Foulelfmeter), 5:0 Eser (60.), 6:0 Anderson (64.), 7:0 Kittel (86.)

Gelb-Rot gegen Königsborn (50.)

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