SGG denkt an Neuaufbau – Vorsitzender Andreas Sorgatz im Interview

Fußball-Kreisliga A

Bei den Fußballern der SG Gahmen sieht es sportlich derzeit nicht gut aus. Die A-Liga-Erste steht kurz vor dem Abstieg in die B-Liga. Im Interview spricht der Vorsitzende Andreas Sorgatz über den wohl unvermeidbaren Abstieg.

GAHMEN

, 25.02.2014, 13:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
SGG denkt an Neuaufbau – Vorsitzender Andreas Sorgatz im Interview

Andreas Sorgatz, Vorsitzender der SG Gahmen.

Wir können den anderen Teams nun mal nicht das Wasser reichen. Wir sind froh, dass wir mit den Altherren-Spielern und den Jugendlichen überhaupt bis zum Saisonende antreten können. Wir planen schon für die neue Saison. Unser Fokus liegt im Falle eines Abstiegs auf dem Neuaufbau.

An dieser Stelle möchte ich einmal klar stellen, dass Arkin sehr gute Arbeit geleistet hat. Wir haben uns dafür aber entschieden, weil er ein anderes System verfolgt hat, das so nicht weiter tragbar war. Halil Sabanci zum Beispiel konnte uns eine Antwort auf einen möglichen Abstieg geben. Er möchte die Mannschaft neu aufbauen und Gahmen dort hin bringen, wo es einmal war. Wir mussten nun mal weiter planen als bis zum Saisonende. Von daher sind wir mit dieser Lösung sehr zufrieden.

Wir haben einige Zusagen von Spielern des SC Lünen erhalten. Halil Sabanci wird ein neues Team formen, wo auch unsere Jugendspieler weiter hoch rücken sollen. Wir wollen nicht weiter Spieler von irgendwo her holen und dafür Geld bezahlen. Das werden wir in Gahmen so wie es gelaufen ist nicht mehr machen.

Unser Ziel ist es endlich wieder eine Einheit zu werden. Für uns im Vorstand ist das auch alles Neuland. Wir hatten jetzt einige Probleme zu meistern. Wir hoffen, dass wir auf einem guten Weg sind, auch wenn wir nächste Saison in der B-Liga neu anfangen müssen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen.

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