„Sind mit der Entwicklung noch nicht durch“: Amel Mesic will den Aufstieg mit TuS Niederaden

rnFußball

Die abgebrochene Spielzeit hat der TuS Niederaden in der Kreisliga B auf Platz fünf beendet. In dieser Saison sollen es wieder die oberen Plätze sein - oder vielleicht sogar der Oberste.

Niederaden

, 20.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon in der vergangenen Saison hat der TuS Niederaden oben mitgespielt in der Kreisliga B2. Deswegen will der B-Ligist auch keine kleinen Brötchen backen, wenn es um die kommende Saison geht. Im Gegenteil.

Stattdessen ruft Trainer Amel Mesic den Aufstieg als Ziel aus: „Wir wollen aufsteigen.“ Entsprechend intensiv läuft es bei den Niederadenern auch in der Vorbereitung. „Wir haben viel im Ausdauerbereich gearbeitet“, lässt Mesic durchblicken. Hinzu kamen insgesamt fünf Testspiele, das letzte kommt nun am Sonntag gegen Preußen Lünen als letzter Härtetest.

„Die Tests waren vom Ergebnis her okay, aber spielerisch lief es so, wie ich es mir gewünscht habe“, sagt der TuS-Trainer. Einziges großes Manko sei die Chancenverwertung seiner Spieler gewesen: „Wir hatten so viele Chancen, wir hätten alle Spiele hoch gewinnen müssen.“ Als schlechtes Omen für die Saison sieht er das allerdings noch: „Wenn das so bleibt, sind wir guter Dinge. Wir haben uns die letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und sind mit dieser Entwicklung noch nicht durch.“ Deshalb wolle er mit seiner Mannschaft nun in den letzten Wochen vor dem Saisonstart vor allem am Feintuning arbeiten, also Spielabläufe einstudieren und an der Spritzigkeit arbeiten, „damit wir zum Saisonstart bei 100 Prozent sind“. Das Spielerische würde dann im Laufe der Saison kommen.

„Nur gegen die Unteren Punkte liegen lassen“

Damit es mit dem Aufstieg klappt, hat der TuS Niederaden auch in der Breite am Kader gearbeitet, Dominik Hans, Arash Brillian und Noah Schmidt kamen dazu. Vor allem Hans konnte sich direkt empfehlen, beim 5:2-Sieg gegen den FC Wellinghofen traf er dreimal. „Das sind aber alles Jungs mit brutaler Qualität“, lobt der Trainer. Wieder genesen sind außerdem die Langzeitverletzten Maurice Althoff, Marius Schmidt und Tobias Müller, „die sind quasi auch Neuzugänge“, scherzt Mesic.

Die Neuzugänge sollen die Defizite der vergangenen Saison beseitigen, vor allem jene, die in den Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner wie den SuS Oberaden auftraten. Da spielte der selbsternannte Aufstiegskandidat nämlich nur unentschieden: „Nur gegen die Unteren haben wir Punkte liegen lassen, das war ganz klar eine Kopfsache. Wenn man gegen die Oberen verdient gewinnt, dann unterschätzt man die Unteren“, kritisiert Amel Mesic rückblickend.

Zu den Oberen in diesem Jahr zählt der Trainer GS Cappenberg II, Holzwickeder SC II und den SuS Lünern, „da sind schon ein paar Mannschaften, bei denen man damit rechnen kann, dass sie gute Gegner werden“. Eine Prognose will Amel Mesic aber nicht ausgeben, sagt stattdessen: „Letztendlich gucken wir auf uns, - ohne arroganz zu klingen - es wir schwer, uns zu schlagen.“ Doch nur vom spielerischen will Mesic den möglichen Aufstieg nicht abhängig machen: „Zu einem Aufstieg gehört ja auch immer ein bisschen Glück dazu.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt