Smuda spricht über seinen Rückzug beim BVB

Fußball

Seit 2006 leitet Werner Smuda als Sportlicher Leiter die Geschicke des Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer-Lünen. Nach dieser Saison wird der 57-Jährige zurücktreten. Das gab er am Sonntag bekannt und präsentierte dabei in Mario Kranich auch gleich seinen Nachfolger. Im Interview spricht Smuda über seinen Rückzug.

BRAMBAUER

, 22.02.2016, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Smuda (r.), hier an der Seite von Co-Trainer Siggi Rummel, legt nach zehn Jahren im Sommer das Amt des Sportlichen Leiters nieder.

Werner Smuda (r.), hier an der Seite von Co-Trainer Siggi Rummel, legt nach zehn Jahren im Sommer das Amt des Sportlichen Leiters nieder.

Wieso treten Sie nach zehn Jahren zurück? Insgesamt gibt es ja einen großen Umbruch bei uns im Verein. Bei mir sind aber berufliche Gründe entscheidend. Ich werde mich keineswegs vom BV Brambauer-Lünen verabschieden und sicher in anderer Funktion zur Verfügung stehen.

Ihr Nachfolger steht bereits fest. Werden Sie ab sofort auch Mario Kranich einarbeiten? Genau das ist der Plan. Die Planung für die kommende Saison gehen wir gemeinsam an. So kann er einige Dinge gleich kennenlernen.

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Fällt Ihnen der Abschied schwer? Natürlich. Es gab zwar zuletzt schmerzliche Niederlagen, wir haben aber auch zwei Westfalenliga-Aufstiege gefeiert. Ich musste diesen Weg jetzt aber gehen. Ich bin aufgrund des Jobs viel unterwegs, das beißt sich einfach. Der Verein ist intakt, die Vorarbeit ist geleistet.

Ihr Nachfolger ist erst 33 Jahre alt, der künftige Trainer Thorsten Nitsche 38 Jahre alt. Richtig, wir geben jetzt jungen Leuten eine Chance. Mario Kranich hat in der U23 bereits Erfahrung gesammelt. Ich denke, das ist ein schlüssiges Konzept. Am Freitag in Ascheberg standen in Torben Nadolny und Joel Razanica auch zwei Spieler auf dem Platz, die die Hinrunde noch in der U23 gespielt haben.

Was hat für Thorsten Nitsche gesprochen? Wir haben seine hervorragende Arbeit bei der U23 gesehen. Wir bündeln jetzt die eigenen Kräfte im Verein. Thorsten hat sich das einfach mehr als verdient. Er steht mit seinem Team als Achter in der Kreisliga A sehr gut da.

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