So haben die Fußballer aus Lünen am Wochenende gespielt

Fußball: Kreisliga/Frauen-Bezirksliga

Gahmen macht das Spiel und verliert trotzdem, Wethmars U23 holt trotz vier Toren nicht den ersten Punkt, die Frauen des BV Lünen holen ihren ersten Sieg in der Bezirksliga.

Lünen

, 08.09.2019, 21:37 Uhr / Lesedauer: 7 min
So haben die Fußballer aus Lünen am Wochenende gespielt

Osman Kumac (r.) ließ gegen Sharri Dortmund am Sonntag gute Gelegenheiten ungenutzt. © Steven Roch

Das Spiel dominiert, über 90 Minuten gekämpft, Topchancen erarbeitet und dennoch 0:1 verloren – es war ein gebrauchter Sonntag für die Spieler und Verantwortlichen der SG Gahmen im Heimspiel gegen K.F. Sharri. Nach dem Abpfiff entlud sich der Frust einiger Blau-Gelben und richtete sich gegen den Schiri.

Kreisliga A2 Dortmund

SG Gahmen – K.F. Sharri

0:1 (0:0)

Viele SGG-Spieler und Verantwortliche scharten sich unmittelbar nach Spielschluss um den Unparteiischen. Einige brachten ihre Unzufriedenheit lautstark zum Ausdruck. Andere versuchten zu schlichten. Die Gahmener Ordner schließlich geleiteten den Schiedsrichter mit Mühe in die Umkleidekabine. Es war ein unschöner Abschluss eines aus fußballerischer Sicht guten A-Liga-Spiels mit dem schlechteren Ende für das bessere Team.

„Das ist scheiße“, sagte ein ruhiger Trainer Semistan Tikici, der sich die Szenen aus der Entfernung angeschaut hatte. Welche Konsequenzen die Szenen für Gahmen haben werden, ist unklar. Ob es Rote Karten gab, war selbst für Tikici im Gewühl schwer zu erkennen. Der Spielbericht war am Sonntagabend noch nicht online. In der Schlussphase hatte es auch einen Platzverweis gegen Sharri wegen Tätlichkeit gegeben.

„Nicht alles auf den Schiedsrichter abwälzen“

„Man darf nicht alles auf den Schiedsrichter abwälzen. Er ist auch nervös gewesen bei so einem Spiel. Teilweise hat er okay gepfiffen, dann waren da wieder andere Sachen. Den Schiri kritisieren, das mache ich nicht. Wir sind selber schuld.“ Und unrecht hatte Tikici damit nicht. Gescheitert ist Gahmen am Sonntag nicht am Schiri, sondern wie schon bei der ersten Saisonpleite gegen den VfB Lünen an der mangelnden Torausbeute trotz hochkarätiger Chancen.

Ein Paradebeispiel für das gestrige SGG-Scheitern vor dem Tor ist die siebte Minute, in der die Blau-Gelben binnen weniger Sekunden drei hundertprozentige Chancen liegen ließ. Osman Kumac marschierte links in den Strafraum, kam frei zum Schuss und scheiterte am Keeper. Den Rückpraller bekam Furkan Kiymaz. Auch sein Schuss war zu unplatziert. Und den nächsten Abpraller köpfte wiederum Kumac um Haaresbreite am Tor vorbei.

Konter folgt auf Schwalben-Pfiff

Bitter auch die spielentscheidende Szene kurz nach der Pause. Abdullah Ergün kommt nach gegnerischem Einfluss im Strafraum zu Fall – eine knifflige Entscheidung. Der Schiri zeigt nicht auf den Punkt und zieht gegen Ergün Gelb wegen Schwalbe. „Es gibt Schiedsrichter, die Elfer pfeifen. Eine Schwalbe war es sicher nicht“, so Tikici. Im direkten Gegenzug kontert Sharri zum 1:0 (50.). „Das ist dumm gelaufen. Der Torwart müsste da rauskommen, entscheidet sich aber stehen zu bleiben und sieht nicht glücklich aus“, sagte Tikici.

SG Gahmen: Ekici - Cirak, Ergün, Surmiak, Özkan, R. Kiymaz, Karaduman, Kumac, Elitok, F. Kiymaz, Koc

Tor: 0:1 (50.)

Rote Karte: Gegen Sharri (89.) wegen Tätlichkeit

Die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar kämpften sich am Sonntag ins Spiel zurück, verlor jedoch ihre Partie gegen den VfL Kamen II am Ende mit 4:5.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

Wethmar U23 – VfL Kamen II

4:5 (1:3)

Wieder einmal eine aufopferungsvolle Leistung, doch am Ende stehen weiterhin null Punkte auf dem Konto der U23 von Wethmar. Zwar gingen die Grün-Weißen nach nur acht Minuten durch Dennis Anderson in Führung. Doch die Führung drehte der Gast aus Kamen noch vor der Pause zu einem 3:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Kamener auf 1:5, dann flog Wethmars Niklas Rogge mit der ersten Ampelkarte vom Feld. Ein Doppelpack von Sebastian Hane ließ Hoffnung aufkommen, ehe Benjamin Fitzon die zweite Ampelkarte sah. Hane schnürte per Elfmeter noch den Hattrick, dann war Ende. „Wir haben gut angefangen, aber auch stark nachgelassen. Wir haben zu einfache Gegentor bekommen. In der zweiten Halbzeit kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, so TuS-Coach Benjamin Fasse.

Wethmar: Koprek – Fitzon, Falkenberg (62. Borchardt), Rogge, Orlowski (46. Hane), Schumann, Anderson (86. Richter), Pohl, Pella, Grabowski, Steinkamp (71. Böllhoff)

Tore: 1:0 Anderson (8.), 1:1 (25.), 1:2 (35.), 1:3 (38.), 1:4 (55.), 1:5 (60.), 2:5, 3:5, 4:5 alle Hane (74.,78.,89.)

Gelb-Rote Karte: Niklas Rogge, Wethmar (73./Meckern) und Benjamin Fitzon, Wethmar (83./wiederholtes Foulspiel)

Frauen-Bezirksliga-Aufsteiger BV Lünen hat am Sonntag im Heimspiel gegen den FC SW Silschede mit 3:2 gewonnen und den ersten Saisonsieg eingefahren.

Bezirksliga 4, Frauen

BV Lünen – FC SW Silschede

3:2 (2:1)

Miriam Droege schoss in der 70. Minute den entscheidenden Treffer. „In den ersten 30 Minuten haben wir richtig geil gespielt“, so Trainer Wolfgang Rinke. Kinga Thomann und Janine Soest brachten den BV schnell mit 2:0 in Führung. Und die Führung hätte noch höher sein können. Der erste Gegentreffer warf 05 dann aber aus der Bahn. Zwischenzeitlich fiel gar der Ausgleich.

BV Lünen: Schön – Kuster, Zimmermann, Thomann, Rinke, Droege, Ballaschk (50. Westermann), Gayer, Soest, Reuther (46. Wester, 77. Bensch), Czyganowski

Tore: 1:0 Thomann (6.), 2:0 Soest (10.), 2:1 (35.), 2:2 Meyer (47.), 3:2 Droege (70.)

Fußball-A-Ligist BW Alstedde hat am Sonntag im Auswärtsspiel bei Eving Selimye Spor die ersten Zähler liegen gelassen. Den Treffer zum 2:2-Ausgleich kassierten die Alstedder dabei in der letzten Spielminute.

Kreisliga A2 Dortmund

Eving Selimye – BW Alstedde

2:2 (1:0)

Zwei verschiedene Halbzeiten boten die blau-weißen Kicker am Sonntag in Eving an. In der ersten Hälfte hatte der SV BWA allerdings Probleme, ins Spiel zu finden. Die Vorgaben des BWA-Trainers Tim Hermes setzten die Blau-Weißen nur bedingt um. „In der ersten Halbzeit sind wir nicht in die Offensivaktionen gekommen. Eigentlich wollten wir den Gegner bespielen und viel Ballbesitz haben.

Der letzte Pass und die Offensivaktionen haben aber gefehlt“, sagte Hermes nach dem Spiel. Zudem ging Alstedde mit einem 0:1-Rückstand in die Umkleide. Nach einem individuellen Fehler von Mike Rothe kam Eving zum ersten Treffer der Partie (17.).

Alstedde kommt stärker aus der Kabine

Die Kabinenansprache, die Tim Hermes dann aber in der Halbzeit wählte, muss deutlich gewesen sein. Im zweiten Durchgang zeigte der Tabellenführer nämlich ein anderes Gesicht. „Uns war klar, dass Eving ab der 60. Minute einbricht.

So machen wir das 1:1 und das 2:1, haben gute Chancen, das 3:1 zu machen, versäumen es aber“, haderte Hermes nach dem Schlusspfiff. Die Tore aufseiten von BWA erzielten Andreas Rumpf und Mike Rothe. Eben jener Rothe verschuldete zum Abschluss aber noch den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit, weil er einen Elfmeter verursachte, der zum 2:2 führte.

BW Alstedde: Grenigloh – Rumpf, Rothe, Lindner, Katarzynski (84. Berisha), Nowak (58. Hülsmann), Splittgerber, Koczy (46. Häckh), Audehm (46. Cicek), Schulz, Christiansen

Tore: 1:0 (17.), 1:1 Rumpf (63.), 1:2 Rothe (68.), 2:2 (90.)

Gelb-Rote Karte:Schulz (85.)

Die A-Liga-Fußballer des SV Preußen 07 Lünen holten am Sonntag einen 1:3-Rückstand gegen Ay Yildiz Derne auf und entführten aus Dortmund einen Punkt. Am Ende trennten sich die beiden A-Ligisten 3:3-Remis.

Kreisliga A2 Dortmund

Ay Yildiz Derne – SV Preußen

3:3 (3:1)

„Vor dem Spiel haben wir uns zusammengesetzt und über Derne gesprochen. Ich habe mir einige Spiele angeschaut und die vermeidlichen Schwächen angesprochen, aber wir waren von der ersten Minuten nicht wirklich wach“, so SVP-Trainer Stefan Urban. Zur Halbzeit führten die Dortmunder mit 3:1. Kurios: Das Tor für die Horstmarer erzielte ein Derner-Spieler.

„Einstellung hat sich geändert“

„Wenn er den durchlässt, hätte Luca Frenzel den sehr wahrscheinlich eingeschoben“, so Urban. Das zweite Tor der Horstmarer erzielte der gleiche Spieler von Derne, diesmal per Kopf. Den dritten Treffer der Partie, der den Punkt aus Horstmarer Sicht rettete, erzielte Luca Frenzel. „Das war endlich mal ein Distanzschuss. Wir haben den Ball mal nicht ins Tor tragen wollen“, sagte Urban.

„Die Einstellung hat sich in der zweiten Hälfte geändert, wir haben uns den Punkt erkämpft. Wir hätten sogar noch den Siegtreffer erzielen können, aber in den letzten Pässen fehlte die Genauigkeit. Die letzten 25 Minuten waren sehr aufregend,“ so Urban abschließend.

SV Preußen: Südmeyer – Stauch, Kusserow, Meier, Hans, Adamsky, M. Frenzel, Burma, Goetz, Vom Hofe, L. Frenzel

Tore: 1:0 (23.), 2:0 (26.), 2:1 (31./Eigentor), 3:1 (36.), 3:2 (61./Eigentor), 3:3 Frenzel (69.)

Gelb-Rote Karte: Gegen Ay Yildiz Derne (75./ wiederholtes Foulspiel)

Bei den Fußballern des TuS Niederaden läuft es endlich wieder rund. In der Kreisliga B gewann der in der Vorsaison abgestiegene TuS am Sonntag mit 5:1 beim SuS Lünern – seine vorherigen beiden Heimspiele hatte der SuS noch zu null gewonnen.

Die A-Liga-Fußballer des VfB Lünen haben trotz schwieriger erster Halbzeit am Sonntag drei wichtige Auswärtspunkte beim 2:0 gegen Alemannia Scharnhorst eingefahren. Die direkte Konkurrenz in der oberen Tabellenregion patzte derweil.

Kreisliga A2 Dortmund

A. Scharnhorst – VfB Lünen

0:2 (0:0)

„Scharnhorst hat uns mit einem überharten Spiel vor allem in der ersten Halbzeit vor eine große Herausforderung gestellt“, sagte VfB-Co-Trainer Daniel Skubich nach einem hart erkämpften Sieg den Süder. „Der Schiedsrichter hätte eigentlich zwei Scharnhorster Spieler mit Gelb-Rot vom Platz stellen müssen“, so Skubich weiter. Insgesamt sahen sieben Dortmunder Spieler am Sonntagnachmittag den Gelben Karton.

Besonders in der Anfangsphase standen die Lünen-Süder vor einigen Problemen. Die VfBer nahmen die Zweikämpfe nicht richtig an, schwammen regelrecht. Torwart Sebastian Vorwick rettete seine Mannschaft in dieser Phase ein ums andere Mal. Auf der anderen Seite parierte der Dortmunder Tormann gegen Tim Gehrmann.

VfB kann nach der Pause das Spiel unter Kontrolle bringen

Nach dem Seitenwechsel lief es besser. Das VfB-Team zeigte sich präsenter und zweikampfstärker. Nach Foul an Gehrmann im Strafraum schoss der VfB-Torjäger den Strafstoß selbst zum 1:0 ins Netz (50.). Danach vergaben die Süder gute Gelegenheiten zur Entscheidung.

Zweimal lief Gehrmann frei aufs Tor und bugsierte den Ball am Gehäuse vorbei. Simon Serges scheiterte zudem aus kurzer Distanz. Erst der eingewechselte Yannick Eisenbach erzielte das erlösende 2:0 für den VfB (88.). „Damit war das Ding durch“, so Skubich. „In der zweiten Hälfte hätte sich Scharnhorst auch nicht beschweren dürfen, wenn das Ergebnis höher ausgefallen wäre.“

VfB Lünen: Vorwick – Grass (71. Scheuren), Gehrmann, Bartsch (41. Broda), S. Serges, Hilkenbach, D. Serges, Garcia Rodriguez, Salmen (90. Kowalski), Wagner (87. Eisenbach), Seifert

Tore: 0:1 Gehrmann (50./FE), 0:2 Eisenbach (88.)

Kreisliga B2 Unna-Hamm

SuS Lünern – Niederaden

1:5 (0:1)

„Es sieht deutlicher aus, als es anfangs war“, sagte Niederadens Trainer Amel Mesic. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, wenn auch mit den besseren Chancen für den TuS. Die Gäste mussten sich in der einen oder anderen Situation aber bei ihrem Schlussmann Benjamin Gillner bedanken. Vorne sorgte kurz vor dem Seitenwechsel Daniel Marona per Fernschuss, bei dem Lünerns Torwart Sven Ziegeler patzte, für die Führung. Zwischen der 50. und 55. Minute entschied Niederaden die Partie. Mark Hilgert zeigte eine hervorragende Leistung.

„Er hat aufgedreht. Ein Bombenspiel von ihm“, sagte Mesic. Der TuS stellte auf 4:0, Hilgert ließ später noch das 5:0 folgen. Kurz vor Schluss kam Lünern noch zum Ehrentreffern. „Es ärgert mich, dass wir es zum Ende nicht noch konsequenter ausgespielt haben“, so Mesic.

TuS Niederaden: Gillner – Williamson (8. Gruhle), Hilgert (78. Adam), Gastmeister, Nunes Ventura, Diesner, Silva Campos, Marona, Wiggers (73. Jeyaratnam), Schulze Beckinghausen, T. Müller (61. Vehring)

Tore: 0:1 und 0:2 Marona (43./50.), 0:3 Hilgert (52.), 0:4 T. Müller (55.), 0:5 Hilgert (63.), 1:5 (87.)

Der BV Lünen scheint nach dem Wechsel in die Staffel 4 der Dortmunder Fußball-Kreisliga B in der neuen Liga angekommen zu sein. Am Sonntag besiegte der BV05 den SV Brackel II mit 4:1. Brackel hatte seine bisherigen vier Saisonspiele allesamt gewonnen.

Kreisliga B4 Dortmund

SV Brackel II – BV Lünen II

1:4 (1:0)

„Zu hundert Prozent“ sei man in der neuen Staffel angekommen, sagte Lünens Spielertrainer Dennis Gerleve. Der BV 05 war extra von der B3 in die B4 gewechselt, weil er sich dort größere Aufstiegschancen ausrechnete – bislang lief dieses Unterfangen bei schon zwei Niederlagen eher mäßig. Das hat sich mit dem zweiten klaren Sieg in Serie geändert. „Die Mannschaften stellen sich schon auf uns ein, stehen sehr tief“, so Gerleve. Trotzdem waren die Geister in Brackel schnell die bessere Mannschaft, scheiterten aber an der Chancenverwertung.

Nach der Pause zeigten die Lüner sich dann konsequenter und siegten auch in der Höhe verdient. Zwei Einzelleistungen von Sascha Umlandt und Robin Hagenmeyer sowie Zoran Mayanovic mit seiner zweiten Großchance stellten auf 3:1 für den BV05, ehe Kevin Helmrich in der Nachspielzeit den Endstand besorgte.

BV Lünen: Lange – Voigt, Gerleve, Kösling, Seiler, Hagenmeyer, Beck, Helmrich, Ost, Mlinksi, Umlandt – Durmus, Mayanovic, Jesberg, Dietze

Tore: 1:0 (20.), 1:1 Umlandt (46.), 1:2 Mayanovic (59.), 1:3 Hagenmeyer (64.), 1:4 Helmrich (90.+2)

Gelb-Rote Karte: gegen einen Spieler Brackels (66.)

Nur 1:1 trennte sich B-Ligist FC Brambauer im Duell gegen Alstedde II.

Dabei dominierte Brambauer über 90 Minuten und hatte zahlreiche Chancen. Alstedde dagegen kam einmal vor das FCB-Tor und traf nach einem Konter durch Sven Nitsche (40.). Brambauer wirbelte danach weiter und bekam nach Foul an Ilker Kelez einen Elfmeter zugesprochen (55.).

Ozan Bayrakli, Neffe des Trainers, verschoss jedoch. Nach einem hohen Ball in den 16er kam der Ball kurz vor Schluss vor die Füße von Emre Karali, der nach zahlreichen Chancen zum 1:1 abstaubte (86.). „Wir hatten noch zwei dicke Chancen, aber uns fehlt die Qualität“, so Akin Bayrakli.

FCB: S. Akpinar - Karali, Kurtulus, Özyavuz, Demirci, Bayrakli, Berke Azar (46. Özyavuz), Baris Azar, Sisman, Cakir, Kelez (71. Iscan)

Tore: 0:1 Nitsche (40.), 1:1 Bereke Azar (86.)

Lesen Sie jetzt