SPD-Arbeitskreis will Gahmener Platz unbefristet erhalten

Kaubrügge soll bleiben

Der Fußballplatz an der Kaubrügge soll unbefristet erhalten bleiben. Das ist der deutliche Tenor des Arbeitskreises Bildung und Sport der SPD. Bei einer Sitzung am Platz der Blau-Gelben sagten die Politiker am Mittwoch ihren Einsatz in dieser Hinsicht zu.

GAHMEN

von Von Marco Winkler

, 07.12.2011, 21:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Arbeitskreis Bildung und Sport der SPD besuchte den Sportplatz der SG Gahmen und stellte sich mit den Funktionären und den trainierenden Jugend-Teams zum Foto auf.

Der Arbeitskreis Bildung und Sport der SPD besuchte den Sportplatz der SG Gahmen und stellte sich mit den Funktionären und den trainierenden Jugend-Teams zum Foto auf.

Im Sportentwicklungskonzept wurde zuvor festgelegt, dass die Sportanlage bis 2014 geschlossen werden soll. "Am 21. Februar ist eine Ausschuss-Sitzung. Stellen Sie dort den Antrag, dass der Platz unbefristet erhalten bleiben soll", empfahl Hugo Becker den besorgten Führungskräften der SG.

Die hatte seit der Bekanntgabe des Konzepts schon große Probleme. "Seitdem fehlen uns jede Planungssicherheit und Perspektive", so Vorsitzender Friedhelm Hoffmann. Zweiter Vorsitzender Michael Jäger legt nach: "Das spiegelt sich dann auch bei den Sponsoren, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Spielern wider. Wenn man denkt, der Platz wird bald dicht gemacht, schickt man die Kinder nicht hin, investiert nicht und übernimmt keine Aufgaben.""Wir betreiben auch aktiv Integration"

Die Funktionäre wiesen noch einmal auf die wichtige Aufgabe des Klubs hin. "Wir betreiben hier auch aktiv Integration", betont Jugendleiterin Klaudia Jäger. Denn neben dem Fußball bietet der Klub zusammen mit dem Boxclub Gahmen eine Hausaufgaben-Hilfe an. "Die Eltern können da nicht helfen, weil sie die Sprache nicht so gut können", so Hoffmann, der betont: "75 Prozent unserer Aktiven haben einen Migrationshintergrund."

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