Lünen gibt Kohle für Asche aus: Sportplatz Karrenbusch wird saniert

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Gute Nachrichten für die Brambaueraner Fußballer. Die Oberfläche des Ascheplatzes Karrenbusch soll saniert werden. Dafür stimmte der Bildungsausschuss. Zwei Gremien müssen noch zustimmen.

Lünen, Brambauer

, 05.12.2019, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Grünes Licht für neue Asche auf dem Sportplatz Karrenbusch gab es am Donnerstag (4. Dezember) in der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport der Stadt. Einstimmig stimmte die Politik für die Sanierung, die laut Vorlage der Verwaltung rund 24.000 Euro kosten wird.

Hintergrund ist, dass die oberste Ascheschicht, die sogenannte Deckschicht, stark abgenutzt ist. Eigentlich sollte diese vier Zentimeter dick sein. Ist sie aber nicht mehr, wie der FC Brambauer monierte. Besonders vor den beiden Toren kommen die gröbere unterliegende Schicht immer wieder durch.

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Eine Überprüfung der Stadt ergab, dass die Deckschicht in verschiedenen Bereich nur noch auf eine Stärke von ein bis zwei Zentimeter komme, deutlich zu wenig. Entscheidend sei die feine Ascheoberfläche aber nicht nur für die Bespielbarkeit des Platzes. Sie diene zusätzlich der Vorbeugung vor Verletzungen der Spieler.

Großer Sanierungsbedarf auch für Glückauf-Arena

Zusätzlich stünde, würde der Sportplatz Karrenbusch nicht saniert werden, mit der Glückauf-Arena nur noch eine weitere Sportanlage im Stadtteil Brambauer zur Verfügung. Und auch diese Anlage benötige, so die Einschätzung der Stadt, dringend eine Sanierung. Gespräche mit dem Trägerverein laufen.

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Im bisherigen Budget des Stadthaushaltes für 2020 müssen die 24.000 Euro jetzt zusätzlich bereitgestellt werden. Mit der Zustimmung vom Ausschuss für Bildung und Sport ist das letzte Wort in der Politik allerdings noch nicht gefallen. Wann die Baumaßnahme beginnen könnte, wurde im Ausschuss nicht thematisiert.

Auch der Hauptfinanzausschuss (HFAA) muss am Donnerstag (5. Dezember) noch zustimmen, bevor es eine Woche später in den Rat der Stadt geht. Erfahrungsgemäß folgen die beiden Gremien den Empfehlungen der Fachausschüsse.

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