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Stimmung bei den Cobras des SuS Oberaden ist bedrückt - Die Ergebnisse

Handball: Ergebnisse

Gegen Ferndorf verliert der Oberligist SuS Oberaden erneut deutlich. Unglaublich bitter verloren die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer. Die Partie des Lüner SV wurde abgebrochen.

Lünen

07.10.2018 / Lesedauer: 4 min
Stimmung bei den Cobras des SuS Oberaden ist bedrückt - Die Ergebnisse

Bastian Herold (l.) machte laut Spielertrainer Alex Katsigiannis ein starkes Spiel am Kreis. Acht Treffer, drei davon wie hier beim Siebenmeter, untermauern diese These. Herold war erfolgreichster SuS-Werfer. © Günther Goldstein

Oberliga Westfalen
Oberaden – TuS Ferndorf II 24:33 (13:20)

Oberadens Spielertrainer Alex Katsigiannis war nach der deutlichen Niederlage schon sehr enttäuscht. Die Stimmung sei bedrückt im Cobras-Lager. „Das spiegelt schon die ganze englische Woche wieder“, sagt Katsigiannis. Im März stand der SuS nach einer englischen Woche ebenfalls mit leeren Händen und 0:6 Punkten da.

Damals warf diese Woche die Oberadener im Kampf um den Oberliga-Aufstieg krass zurück. Es folgte ein starker Schlussspurt und letztlich der über die Relegation erkämpfte Aufstieg. „Damals war das die Initialzündung. Das ist mein einziger Hoffnungsschimmer“, so Katsigiannis.

Lobende Worte fand er kaum für die Leistung gegen die Ferndorfer Zweitliga-Reserve – Bastian Herold habe am Kreis aber ein starkes Spiel gemacht. Ansonsten stand die SuS-Abwehr einfach nicht sattelfest genug. In der Verteidigung gegen die Halben und beim Nachrücken nach Außen offenbarte Oberaden einige Schwächen.

Der daraus resultierende Sieben-Tore-Rückstand erwies sich letztlich als zu große Hypothek. „Das war natürlich sehr schwierig zu kompensieren. Dafür war es vorne qualitativ nicht hochwertig genug“, sagte Katsigiannis. Zwischenzeitlich habe der SuS zwar immer wieder starke Momente – andere Phasen seien dann aber „zu eklatant“, meint der Spielertrainer. Das liege auch daran, dass seine Neuzugänge nur aus unteren Ligen in die Oberliga gekommen sind. Das brauche Zeit, die Katsigiannis seinen Akteuren zugestehen will – die aber eben auch deutliche Niederlagen wie die gegen Ferndorf bedeuten können.

Jedenfalls haben die Cobras jetzt erst mal Pause. In den Herbstferien ruht der vom Harz klebrige Ball. Erst am Samstag, 27. Oktober, steht für den SuS das nächste Spiel in der Oberliga an. Dann geht es zum FC Schalke 04. Vorab steht am kommenden Samstag das Westfalenpokalturnier in Dorstfeld an. Dann trifft Oberaden auf den ATV Dorstfeld und den HSC Haltern-Sythen.

SuS Oberaden: Klepping/Makus (1) – Lauber (5), Hajduk (1), Noe, Herold (8/3), Katsigiannis (2), P. Stennei (2), Roth, Maschewski, B. Stennei (1), Holtmann,. Rossfeldt (2), Wagner (2)

Landesliga 3
Westfalia Herne – Brambauer 29:28 (12:11)

„Sehr sehr bitter. Es ist verdammt schmerzhaft, weil wir uns definitiv einen Punkt verdient hatten“, sagte VfL-Trainer Nadim Karsifi nach Abpfiff. Schmerzhaft vor allem deshalb, weil der VfL beim 27:23 (54.) schon auf die Siegerstraße eingebogen war. Dann stellte Herne auf die offene Manndeckung um – ein Wirkungstreffer.

„Irgendwie wurden wir dann ohne Grund hektisch“, so Karsifi. Herne verkürzte, glich eine Minute vor Schluss aus. Brambauer gehörten die letzten Sekunden, eine Auszeit sollte den richtigen Spielzug bringen.

Doch stattdessen verlor der VfL den Ball – auch wenn die Unparteiischen auf Foul gegen Sebastian Pohl hätten entscheiden können. Marvin Scheunemann sorgte für den K.o. Brambauers. Er traf mit Ablauf der Zeit. Damit bot sich dem VfL ein Déjà vu der Schlussminute vom Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen III (29:30).

Nun hätten sie den verlustpunktfreien Tabellenführer zu Fall bringen können. Es wäre der zweite Achtungserfolg nach dem Auswärtssieg beim ASC Dortmund gewesen. „Ich bin stolz auf die Jungs“, sagte Karsifi. Er habe eine klare Reaktion und eine Leistungssteigerung auf das 28:34 zuletzt gegen Altenbögge gesehen.

VfL Brambauer: Sträde/Welski – Richter (2/1), L. Langmann, Baggemann (5/4), Ruch, Wißemann, Kurt (4), Gärtner, P. Langmann (2), Freitag (4), Pape (3), Maurer, Pohl (8)

Frauen-Verbandsliga 2
Brambauer – TuS Bommern 32:16 (14:5)

„Man merkte mit Anpfiff, dass die richtige Einstellung da war. Da war Wille zu sehen und die nötige Kampfbereitschaft. Wir wollten den Sieg unbedingt nach Hause fahren“, sagte Trainer Andre Schwedler. Seine Mannschaft lieferte ein starkes Spiel, erlaubte sich diesmal keine Tiefen.

„Das haben die Mädels über 60 Minuten lang wirklich toll gemacht. Auch nach der hohen Pausenführung blieb die Konzentration oben“, lobte Schwedler. Erfreulich war, dass jede Spielerin ihre Spielanteile bekam.

„Unterm Strich eine geschlossene Team-Leistung“, so Schwedler. Beste Werferin mit acht Toren war Sonja Plotek. Jetzt verabschieden sich die VfL-Frauen in eine vierwöchige Spielpause, womit Coach Schwedler nicht zufrieden ist: „Wir sind jetzt da, es sind fast alle Spielerinnen an Bord. Eigentlich wäre es besser wenn wir im Rhythmus blieben. Aber wir werden im Training weiter Gas geben“, so Schwedler.

VfL Brambauer: Wulf/Jaschewski – Ceylan, Karau (2), Holz (2), Sahage (1), Plotek (8), Trippe (6), Leismann (1), Neumann (2), Bauer (1), Lasshof (6/3), Umbescheidt (3)

Bezirksliga Hellweg
Bergkamen II – Lüner SV: Abbruch

Der LSV-Handballer Falk Seeger verletzte sich am Kopf. Die Verletzung war wohl so schwer, dass ein Krankenwagen zur Sporthalle am Friedrichsberg eilen musste. Die Partie wurde im Anschluss abgebrochen. Da stand es 20:18 für die Lüner, die eine bärenstarke erste Halbzeit spielten und mit 17:9 in die Pause gingen. Bis zum Abbruch holte Aufsteiger Bergkamen auf, verkürzte schnell auf 18:20. LSV-Trainer Christian Neve weilt im Urlaub und war entsprechend nicht zu erreichen.

Lüner SV: Hangebrock – Hadac, Gores, Schink, Seeger, Höfler, Stroscher, Olschewski, F. Wildemann, Miehle, T. Wildemann, Schmidt

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