Streit nach Schiri-Patzer: SV Herbern II geht in Berufung

Fußball-Kreisliga A LH

Im Streit nach einem Schiri-Patzer geht der SV Herbern in Berufung. Damit akzeptiert der Klub die Entscheidung der Kreisspruchkammer nicht, die das Kreisliga-Spiel SV Herbern II gegen Werner SC betrifft.

HERBERN

von Von Heinz Overmann

, 12.01.2011, 23:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Streit nach Schiri-Patzer: SV Herbern II geht in Berufung

Das wertete die Kammer als Regelverstoß. Den zweifelt der SV Herbern in der Berufung nicht an. Es geht um die Neuansetzung des Spiels. Herbern führte 2:0, es waren noch zehn Minuten zu spielen.

Um eine Neuansetzung zu erreichen, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sich der Spielausgang noch hätte ändern können. "Spiele können auch noch in den letzten Minuten gedreht werden", hatte KSK-Vorsitzender Manfred Chojnicki zu dieser Problematik gesagt. Der SV Herbern will jetzt in einem mündlichen Verfahren den Beschluss der Kreisspruchkammer überprüfen.

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