SuS kann mit Zweitem gleichziehen – Die Vorschau

Handball

Drei Spiele stehen für Handball-Verbandsligist SuS Oberaden noch aus. Dreimal wollen die „Cobras“ alles investieren, um die volle Punkteausbeute zu holen. Als nächstes steht für den SuS das Heimspiel gegen den FC Schalke auf dem Plan. Derweil stehen die Damen des VfL Brambauer vor ihrem letzten Spiel unter Trainer Uli Richter.

LÜNEN

, 28.04.2017, 12:39 Uhr / Lesedauer: 4 min
SuS kann mit Zweitem gleichziehen – Die Vorschau

Oberadens Spielertrainer Alex Katsigiannis fordert von seinem Team volle Konzentration auf den nächsten Gegner.

Handball, Damen Verbandsliga VfL Brambauer – HSG Schwerte-Westhofen Samstag, 18.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

18 Jahre coachte Uli Richter die Handballerinnen des VfL Brambauer. Das letzte Heimspiel der Verbandsliga-Saison am Samstagabend gegen Schwerte-Westhofen ist für ihn zugleich der Abschied. Die Gastgeberinnen wollen die deutliche Niederlage zuletzt bei der SG TuRa Halden-Herbeck (26:37) wieder gut machen. Zudem wollen sie sich vor den heimischen Zuschauern vernünftig verabschieden.

Die VfL-Frauen empfangen den Tabellendritten, der ein junges und dynamisches Team hat. Im Hinspiel hatte Brambauer beim 21:28 das Nachsehen. In Sally Unger hat Schwerte eine torgefährliche Spielerin, die es bisher bereits auf 106 Treffer brachte und in der Torschützenliste auf Platz sechs steht. Auch Leonie Schmitz, aktuell bei 99 Treffern, ist nicht außer Acht zu lassen.

Für beide Mannschaften geht es um nicht mehr viel. Schwerte ist Tabellendritter, kann ins Meisterschaftsgeschehen nicht mehr eingreifen. Brambauer ist Siebter, jenseits von Gut und Böse. Trotzdem haben sich die VfL-Frauen auf die Fahne geschrieben, ein gutes Spiel abzuliefern, um auch ihrem Trainer Uli Richter einen würdigen Abschluss zu verschaffen. Richter hört bekanntlich zum Saisonende auf. „Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel abliefern und uns noch einmal ordentlich präsentieren werden“, sagt er. Spielmacherin Anna Juchems (Knie) wird weiterhin ausfallen. Zudem fehlen Angelina Pötter und Michelle Holz. Dafür wird Sonja Plotek aus der Zweiten aushelfen.

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – DJK Westfalia Hörde Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41, Lünen

Das letzte Heimspiel der Saison bestreiten am Sonntag die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV gegen Hörde. Die Rot-Weißen, aktuell Tabellenzweiter, empfangen den Spitzenreiter und Meister DJK Westfalia Hörde. Im Hinspiel setzte es zwar noch eine 19:26-Niederlage, doch die LSV-Frauen brauchen sich nicht zu verstecken. Sie haben sich im Laufe der Saison stabilisiert und sind heimstark.

„Hörde ist ganz klar der Favorit. Wir sind aber nicht chancenlos“, sagt Trainer Marcel Mai. In Lea Epke hat Hörde eine bärenstarke Spielerin in seinen Reihen. Epke führt die Torschützenliste mit 176 Treffern an. Ihr folgt Ludmila Lebedew mit 132 Toren. Beide gilt es in den Griff zu bekommen. Mais Kader ist unverändert.

Herren Verbandsliga 2 SuS Oberaden – FC Schalke Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Der Anfang soll am Samstagabend im Heimspiel gegen Aufsteiger FC Schalke gemacht werden. Die Gäste nehmen aktuell den zweiten Tabellenplatz ein, haben lange Zeit Platz eins belegt, mussten aber aufgrund von Personalsorgen in den vergangenen Partien einige Punkte abgeben. Derzeit ist der HSC Haltern-Sythen mit 32:14-Zählern auf dem Weg in Richtung Meisterschaft. Dicht dahinter, mit 31:15-Punkten, steht Schalke.

Der SuS Oberaden ist mit seinen 29:17-Zählern nicht weit entfernt. Falls die „Cobras“ gegen Schalke siegen sollten, würden sie gleichziehen. „Es ist noch alles offen und spannend“, weiß auch Spielertrainer Alex Katsigiannis. Rein rechnerisch könnte Oberaden sogar noch Meister werden. Der Fokus liegt aber zunächst auf Schalke. Im Hinspiel kassierten die „Cobras“ eine deutliche Niederlage. „Wir wollen alles daran setzen, diesmal zu gewinnen und auch den direkten Vergleich gegen Schalke zu gewinnen“, sagte Katsigiannis.

Schalke hat derzeit einige Verletzte. Trainer Kay Kemper verpflichtete für den Saisonendspurt sogar in Ingo Häussler und Alex Blicker gleich zwei erfahrene Spieler, die bereits höher gespielt haben. „Das ist vom Trainer ein klares Zeichen an die Mannschaft und an die restlichen Spieler, das sicher nicht ganz positiv ist“, sagt Katsigiannis.

Oberaden spielt bisher eine starke Rückrunde, führt die Rückrunden-Tabelle sogar an. Chancen auf einen Sieg hat das Team am Samstag definitiv. Personell gibt es allerdings einige angeschlagene Spieler. So stehen die Einsätze von Pascal Stennei und Sebastian Pohl noch nicht fest. Katsigiannis selbst wird aber wieder auflaufen.

Bezirksliga Hellweg TV Beckum – VfL Brambauer Sonntag, 18 Uhr, Konrad-Adenauer-Ring, Beckum

Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer könnten am Sonntag mit einem Sieg beim TV Beckum und einem gleichzeitigen Punktverlust des Zweiten SuS Oberaden am Samstag gegen Heeren-Werve die Meisterschaft schon frühzeitig klar machen.

Dafür muss das Team von Trainer Nadim Karsifi aber erneut zu einer konzentrierten Leistung finden. In Beckum zu spielen, ist nicht einfach. In der engen Sporthalle ist kein Harz erlaubt. Demnach haben sich schon einige Mannschaften dort schwer getan. Beckum hat die meisten Punkte auch vor heimischer Kulisse geholt. „Es ist zwar schwierig in Beckum zu spielen, aber es ist machbar. Wir haben uns gut vorbereitet und lassen keine Ausreden gelten“, sagt Karsifi.

Mit Felix Markmeier strahlt der Tabellenachte Beckum viel Wurfgewalt aus dem Rückraum aus. „Generell spielt Beckum auch keine schlechte Deckung“, warnt Karsifi, der bis auf den Langzeitverletzten Thomas Greinert (Knie) alle Mann zur Verfügung hat.

SuS Oberaden II – HC Heeren-Werve Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II wollen nach der Osterpause dort weitermachen, wo sie aufgehört haben. Der Gegner Heeren steht zwar weit unten in der Tabelle. Doch SuS-Coach Björn Grüter warnt: „Heeren-Werve ist kein schlechtes Team, hat in der Hinrunde nur sehr viel Verletzungspech gehabt. Mit Dominik Höft hat die Mannschaft einen Spieler, der Dreh- und Angelpunkt ist. Wir sind gewarnt und werden Heeren nicht unterschätzen.“

Die Gäste sollten den Klassenerhalt gepackt haben, haben drei Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Ahlener SG III. Oberaden II wird Keeper Stefan Schaumann (krank) fehlen. Dafür wird aus der Dritten Calvin Knop aushelfen.

Lüner SV – TuS Eintr. Overberge Sonntag, 16 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41, Lünen

„Die Lage ist klar. Gewinnen wir das Spiel, machen wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Jeder Spieler ist heiß und will alles in die Waagschale werfen, um die Punkte zu Hause zu behalten“, sagt Trainer Christian Neve. Er hofft, dass sein Team in der Deckung Stabilität findet und so wieder zu einfachen Gegenstößen kommen kann.

Auf den Gegner Overberge, der als Tabellenzehnter nur zwei Punkte mehr hat als der LSV hat, will Neve nicht schauen: „Das ist nebensächlich. Wir müssen unsere Stärken an den Tag legen und die Fehler, die wir zuletzt gemacht haben, minimieren. Personell sieht es gut aus. Auch die angeschlagenen Spieler werden auf die Zähne beißen.

 

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