SuS Oberaden kommt mit neuer Offensive zum Testspiel nach Horstmar

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A-Kreisligist SuS Oberaden hat sich in der Winterpause dreifach im Offensivbereich verstärkt. Zwei von ihnen könnten im Test beim SV Preußen Lünen am kommenden Sonntag auflaufen.

Lünen, Horstmar, Oberaden

, 25.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Das habe ich noch keinem gesagt: Du bist der Erste“, sagte SuS Oberadens Trainer Birol Dereli am Freitagnachmittag im Gespräch mit dieser Redaktion. Erst vor wenigen Tagen wurde intern verkündet, dass Dino Suljakovic in den Kader des A-Ligisten zurückkehrt.

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Lange habe er mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen gehabt. „Er hat sich jetzt das Okay geholt, dass er was machen kann“, sagt Dereli. „Er wird aber am Sonntag noch nicht spielen, weil er erst diese Woche ins Training eingestiegen ist und noch Rückstand hat.“ Suljakovic stieg beim SuS von der B- in die A-Liga auf, ist also mit Trainer und Spielern schon bestens vertraut.

Ein flexibler Spieler

Er wird dem Tabellendritten der Unnaer Kreisliga A2 gleich auf mehreren Positionen helfen: Als Mittelstürmer, hängende Spitze oder auch über beide Flügel sei er laut Dereli einsetzbar. Außerdem kam mit Erkan Baslarli von der IG Bönen ein Mittelstürmer mit Landesliga-Erfahrung; Sitki Üstün wechselte vom A-Ligisten Kamener SC nach Oberaden und fühlt sich auf der Zehn oder auf der Sechs am wohlsten.

Landesliga langfristig das Ziel

Nach insgesamt zwölf Neuzugängen im Sommer war das Ziel beim SuS laut Dereli unter die ersten Fünf zu kommen. „Wir haben eine super Hinrunde gemacht, aber die Kontinuität hatte am Ende ein bisschen nachgelassen“, sagt Dereli. Vor allem in der Offensive zeigte sein Team Schwächen. „Die wollen wir mit den Neuzugängen ausmerzen“, sagt Dereli.

Einem Test unterziehen sich seine Spieler am kommenden Sonntag, um 14.30 Uhr, beim SV Preußen Lünen. „Da lege ich aber nicht zu viel Ernsthaftigkeit rein“, sagt Dereli. Mittelfristig sei der Aufstieg in die Bezirksliga geplant, langfristig sogar die Landesliga. „Im Sommer kommen noch ein paar Hochkaräter, die man nicht in der Kreisliga A vermuten würde“, sagt Dereli.

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