SuS Oberaden setzt sich mit Routine durch

Volleyball

Im Landesliga-Derby gegen den Lüner SV II hat sich der SuS Oberaden knapp mit 3:2 durchgesetzt. Dabei kam der Mannschaft vor allem ihre Erfahrung zugute. In der Herren-Landesliga feierten SuS Oberaden und Lüner SV Erfolge. Die Verbandsliga-Damen hatten spielfrei, wegen Personalproblemen wurde die Partie gegen den ASV Senden verlegt.

LÜNEN

07.12.2014, 20:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die zweiten Damen des SuS Oberaden feiern ihren zweiten Saisonsieg (o.v.l.): Trainerin Yvonne Schneider, Yeliz Kurt, Agnes Gellenbeck, Stephanie Fischer, Sarah Klodt, Lisa Tröster, Christina König sowie (v.l.) Denise Gatz, Vanessa Junge, Nicole Daniel, Nora Krock und Laura de West.

Die zweiten Damen des SuS Oberaden feiern ihren zweiten Saisonsieg (o.v.l.): Trainerin Yvonne Schneider, Yeliz Kurt, Agnes Gellenbeck, Stephanie Fischer, Sarah Klodt, Lisa Tröster, Christina König sowie (v.l.) Denise Gatz, Vanessa Junge, Nicole Daniel, Nora Krock und Laura de West.

Am Ende gewann doch die Routine, wonach es lange Zeit gar nicht aussah. Völlig unbelastet und mit viel Engagement gingen die Löwinnen als Tabellenachter ins Derby und führten den SuS als Tabellendritten phasenweise regelrecht vor. Die sonst so sichere grün-schwarze Feldabwehr kam weder mit Alex Iskakovas Schmetterbällen, noch mit Julia Schulenbergs Zirkelschlägen zurecht, erst recht nicht mit den Netzbällen von Marit Lau oder Inna Herrmann. Nachdem der LSV mit dem zweiten Satzgewinn den zweiten Punkt der Saison eingefahren hatte, wollte die Kühlmann-Sechs noch mehr und führte im vierten wie im fünften Satz, ehe sich der SuS auf seine Landesliga-Erfahrung besann und alle weiteren LSV-Ambitionen humorlos abschmetterte.

Die Keenan-Crew machte mit der Spielgemeinschaft kurzen Prozess. „Wir hatten Aufschlagserien von sechs bis acht Punkten, und wir haben konsequent geblockt“, sagte LSV-Coach Rebecca Keenan. „Das war auch ein Hochzeitsgeschenk von uns an Philipp Espeter.“ Der LSV steht nun als Vierter vier Punkte vor einem Abstiegsrang und sechs Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Die Gastgeber sind Siebter.

Tabellenschlusslicht Schwerte hatte den Tabellenzweiten SuS am Rand eines Punktverlustes. „Wir haben Schwerte unterschätzt“, gibt SuS-Routinier Thorsten Enkelmann zu. „Es war ein hartes Spiel, in das wir uns erst mühsam reinkämpfen mussten, weil zunächst keine Abstimmung da war. Martin Stahl bekam eine Gelbe Karte und Timo Grone sogar eine Rote, weil beide von der Bank aus den Referee kritisiert hatten bei einigen engen Entscheidungen.“ Die Karten hatten den Spielausschluss für Grone und einen Strafpunkt zugunsten von Schwerte zur Folge.  

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