SV Brambauer verliert in Köln - SV Lünen bleibt im Aufstiegsrennen

Wasserball

LÜNEN Ohne Vier verlor Zweitligist Brambauer in Köln. Verbandsligist Lünen punktete dagegen in Coesfeld für die Aufstiegsrunde. Die Partien im Überblick.

von Von Bernd Janning

, 07.03.2010, 13:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
SV Brambauer verliert in Köln - SV Lünen bleibt im Aufstiegsrennen

2. Bundesliga

SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln - SV Brambauer 50 8:6 (2:1, 2:2, 1:1, 3:2) - Der Traum von der alleinigen Tabellenführung versank im Rhein. Das lag in der Domstadt nicht nur daran, dass mit Jan.Ole Hillebrand sowie den beiden Centern Dennis Adler und Daniel Mennes drei Stammspieler gesperrt fehlten, kurzfristig mit Jan Biermann auch noch ein Torjäger krank ausfiel.

Brambauer fehlte letztendlich vor dem gegnerischen Tor die Cleverness. Zwar spielerisch überlegen, schaffte es der SVB nicht, den erfahrenen früheren 1. Liga-Keeper zu überwinden. Das war auch von einem Rumpfteam mit allein vier B-Jugendlichen zu viel verlangt. SVB stemmte sich vergeblich gegen die Niederlage

"Ohne drei, oder besser ohne vier, wollten wir im Wasser etwas bewegen, den Sieg mit nach Hause bringen. Dabei haben wir selten gegen so einen schwachen Gegner, den schwächsten der Runde überhaupt, gespielt", so es Coach Norbert Siemund. Für ihn hat sich seine Mannschaft vergeblich gegen die Niederlage gestemmt. Der Coach: "Das war okay. Aber bezeichnend für uns war, dass sogar Patrick Siemund einen Fünfmeter veschoss!"

Die beiden verlorenen Punkte sollen schon Donnerstag (11.März, 20.30 Uhr) beim Vorletzten Bayer Uerdingen II zurückgeholt werden. "In Köln kassierten wir keine neue Rolle. Die drei alten Sperren sind abgelaufen. Also sind wir komplett" will Siemund im achten Spiel des 1.-Liga-Absteigers den sechsten Sieg.

Simon Eschmann - Cedrik Aufdemkamp 1, Rene Wüller, Marc Mennes 3, Arne Hillebrand 1, Roman Reek, Kai Hunke, Patrick Siemund 1, Darren Grobelny, Niklas Scholz

  Norbert Siemund.

SC Coesfeld - SV Lünen 08 8:11 (0:3, 1:1, 5:2, 2:4) - Die Mannen um Spieletrainer Jens Blomenkemper lösten die Pflichtaufgabe beim Vorletzten im ungewohnt kleinen und warmen Becken mit Bravour. Schon in den ersten beiden Vierteln wurden die Zeichen auf Sieg gestellt.

"Doch unser dritter Durchgang war wieder nicht pralle. Beim 2:5 haben wir gepennt!" sah es Coach Blomenkemper. Doch im letzten Abschnitt war sein Team wieder hellwach. Die Lüner überstanden im Münsterland auch unbeschadet ein Missverhältnis bei den Hinausstellungen: 3:13 gegen die 08er zeigen ein Verhältnis, das vieles sagt.

Spieler des Tages war Julian Störmer. Dieser ging viele Schwimmwege, stopfte viele Löcher, zog im richtigen Moment ab und belohnte sich mit vier Toren. Kurzfristig mit Kieferproblemen fiel Kevin Götze aus.

Mit einem Bein in der Aufstiegsrunde "Ich denke, mit diesem Sieg stehen wir mit einem Bein in der Aufstiegsrunde. Die Konkurrenz hat noch mehr Spiele offen, wird sich gegenseitig die Punkte nehmen!" ist der Coach zuversichtlich.

Dieser Zuversicht kann mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den derzeit Dritten Bocholt bestätigt werden. Anpfiff ist Samstag, 20. März, um 16 Uhr im "Heimbad" in Kamen, Im Hinspiel setzte sich Lünen mit 9:8 durch. Um den Oberliga-Aufstieg spielen die jeweils vier besten Teams beider Verbandsligen.

Martin Slamena - Kai Mowinkel 2, Alexander Kampmann, Felix Nahl, Felix Stog 1, Jens Blomenkemper, Tobias Stähler, Sebastian Bell 4, Julian Störmer 4, Matthias Sehrbrock, Jens Borgschulze, Malon Sagon

Jens Blomenkemper.

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