SV Lünen hofft auf Heimvorteil gegen Düsseldorf

Wasserball: 2. Liga

Wasserball-Zweitligist SV Lünen empfängt am Sonntagabend den Tabellennachbarn Düsseldorfer SC im Lüner Lippebad. Das kleine Becken in der Lippestadt könnte dabei ein Vorteil sein für das Bispinghoff-Team.

LÜNEN

, 03.03.2016, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der SV Lünen (weiße Kappe) hofft, dass das enge Becken im Lippebad ein Vorteil sein könnte.

Der SV Lünen (weiße Kappe) hofft, dass das enge Becken im Lippebad ein Vorteil sein könnte.

2. Liga SV Lünen - Düsseldorfer SC Sonntag, 19 Uhr, Lippe Bad, Konrad-Adenauer-Straße 28, Lünen

Die beiden Mannschaften kennen sich bereits aus der Vorsaison gut. Damals konnten die Lüner den starken Rheinländern ein Unentschieden im Lippebad abknöpfen. 15:15 endete das Duell, während man in Düsseldorf mit 5:13 klar unterlegen war. "Es wird schwierig für den DSC in unserem kleinen Becken", wittert Trainer Olaf Bispinghoff auch diesmal eine kleine Chance gegen ansonsten favorisierte Düsseldorfer, die bessere Trainingsmöglichkeiten haben.

Die Gäste stehen zwar nur einen Platz vor dem SVL. Dafür jedoch haben sie bereits drei Punkte mehr auf dem Konto. Bei einem Heimsieg könnten sich die Lüner an das Mittelfeld der Tabelle heranpirschen. Im Unterschied zu den Vorjahren haben die Düsseldorfer jedoch einen starken Center-Verteidiger dazugewonnen, so Bispinghoff, der bereits für den Bundesligisten SV Cannstatt ins Becken gesprungen ist.

In den Lüner Reihen sieht es personell gut aus. "Alle Mann sollten an Bord sein", so Bispinghoff. Zwar seien einige Akteure derzeit im Abitur-Stress. Doch die Mannschaft sei gut in Form, und habe ordentlich trainiert. Am Donnerstagabend (nach Redaktionsschluss) steht noch ein Trainingsspiel gegen die SGW Solingen/Wuppertal - Tabellenzweiter der Liga, im Kalender. Die hatten am Montag überraschend gegen den SVL-Ortsrivalen SGW SC RE/SV Brambauer verloren. "Brambauer hat uns da gezeigt, dass auch gegen Favoriten etwas möglich ist. Mit einem Lucky Punch können wir ja vielleicht auch Düsseldorf ärgern", hofft Bispinghoff.

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