SV Lünen zum Rückrundenauftakt bei der SGW Köln

Wasserball: 2. Liga

Mit drei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Rheinhausen hat Wasserball-Zweitligist SV Lünen als Tabellensiebter die Hinrunde beendet. Eine Bilanz, die Trainer Olaf Bispinghoff zufriedenstellt. Schließlich geht es für die Lüner in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ausschließlich um den Klassenerhalt.

LÜNEN

, 17.03.2016, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
SVL-Trainer Olaf Bispinghoff (u.r.) will seinem Team für die schwierige Aufgabe in Köln die richtige Taktik mit auf den Weg geben.

SVL-Trainer Olaf Bispinghoff (u.r.) will seinem Team für die schwierige Aufgabe in Köln die richtige Taktik mit auf den Weg geben.

Wasserball, 2. Liga SGW Köln - SV Lünen Samstag, 19. März, 18 Uhr Leistungszentrum Müngersdorf, Guths-Muths-Weg 1, Köln

Das erste Rückrundenspiel bestreitet der SVL am Samstag in Köln – eine hohe Hürde und das erste Problem werden Bispinghoff und seine Spieler schon vor Beginn der Partie lösen müssen. Die SGW Köln spielt im Leistungszentrum Müngersdorf, wenige Meter vom Rheinenergiestadion entfernt.

Dort trifft am Samstag um 15.30 Uhr der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln auf den FC Bayern München. Parkplätze werden Mangelware sein, wenn die Lüner gegen 16 Uhr die Domstadt erreichen. „Wir werden rechtzeitig anreisen und uns dann ganz normal auf unser Spiel vorbereiten“, sagt Lünens Trainer Olaf Bispinghoff.

Im Vergleich zum Hinspiel, das die Lüner nur mit 10:13 im Lippe Bad verloren haben, müssen die Lüner diesmal auf den Vorteil ihres kleinen Beckens verzichten. Im Kölner Leistungszentrum wartet ein 50 Meter langes Becken mit einer Breite von 25 Metern. „Die Breite dort entspricht der Länge in Lünen“, sagt Bispinghoff. Seine Mannschaft müsse sich entsprechend umstellen. Konditionelle Probleme sind nicht zu erwarten. Schwimmerisch zählt der SVL zu den stärksten Mannschaften der Liga.

Und auch die Form stimmt. Gegen den Tabellenfünften Düsseldorf holte Lünen ein verdientes Unentschieden, gegen Top-Team Bochum hielt der SVL beim 8:12 richtig gut mit. „Daran wollen wir unbedingt anknüpfen“, sagt Bispinghoff, der wohl eine Umstellung vornehmen wird. Marius Möllmann dürfte für den erkrankten Noah Koschmieder zwischen die Pfosten zurückkehren.

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