SV Preußen: Stefan Urban und ein Großteil des Kaders haben über Zukunft entschieden

rnFußball-Kreisliga A

Der SV Preußen spielt eine starke erste Saison nach dem großen personellen Umbruch im Sommer. Wie es 2020/2021 weitergehen soll, steht nun zu einem großen Teil fest.

Horstmar

, 21.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den SV Preußen darf man getrost als Gegenentwurf zu vielen anderen Projekten im Fußballkreis Dortmund bezeichnen. Anders als bei den aktuellen Spitzenmannschaften der Bezirksliga 8 oder der Kreisliga A2 Dortmund, in der auch der SVP spielt, stehen den Preußen nur sehr beschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung. Nun hat der Verein bekanntgegeben, welche Spieler diesen Weg über das Saisonende hinaus mitgehen wollen.

22 Spieler umfasst der SVP-Kader derzeit. Davon verlässt nur Luca Frenzel, den es bekanntlich zum Lüner SV in die Westfalenliga zieht, den Verein im Sommer. „Er hatte mir eigentlich seine Zusage gegeben, dass er bleibt, wenn ich Trainer bleibe. Das hat mich traurig gemacht. Ihm ist aber keiner böse“, so Preußens Trainer Stefan Urban.

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17 Spieler haben dagegen sogar schon ihre Zusage für die Spielzeit 2020/2021 gegeben. Mit zwei Akteuren steht das Gespräch über die sportliche Zukunft noch aus, zwei weitere Spieler machen sich derzeit noch Gedanken über ihre Zukunft und denken über Angebote anderer Vereine nach. Namen wollte Trainer Urban auf Nachfrage nicht nennen. Zumindest bei einem der beiden „Fragezeichen“, wie Urban sagt, steht der Trainer einem Verbleib optimistisch gegenüber.

Urban verrät aber auch, dass jene Akteure „sehen möchten, dass ein, zwei Spieler dazu kommen“. Die Preußen spielen nach einem großen personellen Aderlass im Sommer eine stabile Saison, stehen mit einer jungen Mannschaft etwas überraschend aktuell sogar auf einem guten siebten Platz der Tabelle. Rund 21 Jahre betrage laut Urban der Altersdurchschnitt seines Teams.

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Der Weg des gesunden Wachstums mit jungen Spielern und ohne große Erfahrung aus höheren Ligen soll in Horstmar weitergehen. „Die finanziellen Möglichkeiten sind sehr, sehr begrenzt“, so Urban. Deshalb werde am Alten Postweg „im Hintergrund sehr viel Zeit investiert“, wie der Trainer berichtet. Auf diesem Weg will der SVP mit den finanziellen Schwergewichten mithalten und möglichst keine Rückschritte machen - ein wenig „Kreisliga-Romantik“ also, wie Urban selbst zugibt: „Diese Schiene zu fahren, macht Spaß.“

Stefan Urban: „Bei uns darf sich niemand so wirklich verletzen“

Platz fünf ist das Ziel für die Rückrunde. Natürlich könne da am Ende auch Rang acht bei rauskommen, weiß Urban. Nur in der kommenden Saison wolle man sich eben tabellarisch verbessern. Dafür müsse man den Kader um „vier, fünf Spieler aufstocken“, so Urban. Er ist auf der Suche nach erfahrenen Akteuren für die Sechs, die Außenbahn und die Viererkette. „Wir können nicht jede Person eins zu ein ersetzen. Bei uns darf sich niemand so wirklich verletzen“, sagt Urban.

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Potenzielle Neuzugänge wissen auch schon, wer in der kommenden Saison Preußen-Trainer ist. Stefan Urban bleibt natürlich im Amt. In einem Gespräch mit dem SVP-Vorsitzenden Jürgen Regenitter wurde sich schnell auf ein weiteres Engagement geeinigt. „Für mich stand schon lange fest, dass sie Zusammenarbeit weitergehen muss“, so Urban.

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