Trainer Christian Hampel ärgert sich: „Das war grenzwertig für Westfalenligafußball“

rnLüner SV

Ohne 14 Spieler reiste der Lüner SV am Sonntag nach Erkenschwick. Die Personalnot bei den Schwansbellern erschwert momentan die Arbeit von Trainer Christian Hampel.

Lünen

, 21.10.2019, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Christian Hampel, Trainer beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV, war am Sonntag nicht zu beneiden. Der Coach der Schwansbeller musste ordentlich tüfteln, um gegen die Spielvereinigung Erkenschwick eine schlagkräftige Mannschaft auf das Feld schicken zu können. 14 Spieler aus dem Stammkader brachen ihm laut eigener Aussage weg.

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„Wir gehen personell am Stock. Das war grenzwertig für Westfalenligafußball“, sagte Christian Hampel nach dem Spiel während der Pressekonferenz im Vereinsheim der Erkenschwicker. Die Personallage las sich so schlecht, dass Hampel sich sogar gezwungen sah, in Can Acar den dritten Torhüter mit nach Erkenschwick zu nehmen, um zumindest vier Mann für die Auswechselbank zu haben.

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Zuvor waren Hampel drei weitere Spieler aus verschiedenen Gründen weggebrochen. Mehmet Kara habe seit drei Wochen Probleme mit dem Knie. „Da ist Flüssigkeit drin. Es wird mal besser, mal schlechter. Am Sonntag hat es keinen Sinn gemacht“, so der LSV-Coach. Daneben haben sich in Fabian Pfennigstorf (Fieber) und Sefa Ayaz (Mandelentzündung) zwei weitere Offensivspieler abgemeldet, sodass Hampel ordentlich umdisponieren musste.

Am Ende nützte all die Tüftelei nichts. Die Schwansbeller verloren in Erkenschwick knapp mit 1:2.

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