Traum geplatzt! Olfenerin Jule Hake vom KSC Lünen verpasst Olympia-Medaille

Olympia

Es hat nicht gereicht: Der deutsche Frauen-Kajak-Vierer mit der Olfenerin Jule Hake hat es in einem hart umkämpften olympischen Finale über die 500 Meter nicht auf das Siegertreppchen geschafft.

Lünen, Olfen

, 07.08.2021, 06:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der deutsche Kajak-Vierer der Frauen mit Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake (2.v.r.) und Tina Dietze verpasste die erhoffte Olympia-Medaille.

Der deutsche Kajak-Vierer der Frauen mit Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake (2.v.r.) und Tina Dietze verpasste die erhoffte Olympia-Medaille. © picture alliance/dpa

Der Traum ist geplatzt: Die Olfenerin Jule Hake vom Kanu- und Skiclub Lünen hat bei den Olympischen Spielen in Tokio im Kajak-Vierer über die 500 Meter die erhoffte Medaille verpasst. Bei strömendem Regen landete das deutsche Boot gegen 5.20 Uhr (MESZ) nach einem hart umkämpften Finale am Ende auf dem fünften Rang und konnte seine Außenseiter-Chance nicht nutzen.

Ungarn gewinnt vor Belarus und Polen

Den Olympiasieg sicherte sich Ungarn in einer Zeit von 1:35,463 Min. vor Belarus und Polen. Auf Bahn zwei kamen Jule Hake, Sabrina Hering-Pradler, die in den vergangenen Tagen ebenso wie Hake im Kajak-Einer an den Start gegangen war, Melanie Gebhardt und Tina Dietze am Ende mit 1,780 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen aus Ungarn ins Ziel.

Dabei durfte sich der deutsche K4 als Außenseiter durchaus berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall bei Olympia machen. Denn obwohl das Boot zuletzt gänzlich neu formiert wurde, gelang dem Quartett im Mai der Sieg beim Weltcup-Rennen im ungarischen Szeged.

Im Halbfinale auf Rang drei gelandet

Rund zweieinhalb Stunden vor ihrem Final-Auftritt mussten Hake und Co. zunächst noch das Halbfinale bestreiten. In einem knappen Rennen kam es zum Fotofinish. Auch hier gewann Ungarn den Lauf mit 1:36,529 Minuten, Australien wurde Zweiter und Deutschland Dritter mit 0,208 Sekunden Rückstand.

Im Finale reichte es dann am Ende für Jule Hake und ihre Mitstreiterinnen leider nicht für einen Platz unter den Top drei. Mehr Erfolg hatte hingegen der deutsche Kajak-Vierer der Männer - und sicherte sich im anschließenden Rennen Gold vor Spanien und der Slowakei.

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