Trio tritt beim Lüner SV zurück und verkündet ein „umfangreiches Interview“ zur Aufklärung

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Der nächste Kracher beim Lüner SV: Der Fußball-Westfalenligist muss den Abgang dreier weiterer wichtiger Personen verkraften. Das Trio, das den LSV verlässt, kündigt ein großes Interview an.

Lünen

, 16.10.2019, 09:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bülent Kara, Kurzzeit-Sportlicher-Leiter beim Lüner SV, hat bereits am Montag seinen Abschied von dem Fußball-Westfalenligisten aus Schwansbell verkündet. Der 43-Jährige gab an, der Mannschaft und dem Verein nicht weiterhelfen zu können. Am Dienstag schloss er sich dem Fußball-A-Ligisten SG Gahmen als Trainer an (wir berichteten). Nun werfen drei weitere LSV-Akteure das Handtuch.

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Kadir Kaya, zuletzt neben Christian Hampel Co-Trainer bei der Westfalenliga-Mannschaft, sein Bruder Fatih Kaya, Co-Trainer bei der Bezirksliga-Truppe der Lüner, und LSV-Torjäger und zuletzt spielender Trainer beim Lüner SV II, Murat Büyükdere, haben gemeinsam ihren sofortigen Abschied vom Lüner SV verkündet. Das Trio war insgesamt rund dreieinhalb Jahre bei den Schwansbellern aktiv, schaffte unter anderem mit der Reservemannschaft in diesem Jahr den Aufstieg in die Bezirksliga. Den Rücktritt verkündete das Trio selbst. Über die Gründe möchten Fatih und Kadir Kaya sowie Murat Büyükdere in der kommenden Woche in einem „umfangreichen Interview“ sprechen. Kadir Kaya betonte allerdings, dass mehrere Gründe ausschlaggebend gewesen seien.

Trio tritt beim Lüner SV zurück und verkündet ein „umfangreiches Interview“ zur Aufklärung

Kadir Kaya (l.) und Murat Büyükdere haben den Lüner SV verlassen. Daneben ist auch Fatih Kaya nicht mehr beim LSV aktiv. © Patrick Schröer

Peter Marx, stellvertretender Vorsitzender des Lüner SV, bestätigte am Mittwochvormittag den Rücktritt des Trios und gab an, dass die beiden Kayas und Büyükdere bereits für kurze Zeit vor „sechs Wochen das Handtuch geschmissen hatten“. „Wir waren deswegen nicht unvorbereitet. Wir müssen nun etwas tun, haben ein bisschen mehr Unruhe im Verein. Wir wollen aber möglichst schnell wieder dort rauskommen. Leider ist aktuell auch der sportliche Misserfolg da. Wir werden das aber wieder hinkriegen“, gibt sich Marx, der keine „schmutzige Wäsche waschen“ wolle, kämpferisch.

Für den nun kommenden Freitag bereitet der Lüner SV eine Pressemitteilung vor, in der der Verein zu den aktuellen Geschehnissen um beide Mannschaften Stellung bezieht.

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