Trio verlässt im Sommer den Lüner SV

Kaderplanung

Ein Abgang war bereits sicher: Dennis Adamczok (24) wird den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV am Saisonende nach nur einer Spielzeit wieder verlassen und künftig für Ligakonkurrent TuS Sinsen auflaufen. Am Montag teilte LSV-Sportdirektor Hasan Kayabasi zwei weitere Abgänge mit.

LÜNEN

, 10.04.2017 / Lesedauer: 2 min
Trio verlässt im Sommer den Lüner SV

Ricardo Ribeiro (vorne) wechselt in die Oberliga Niederrhein.

Flügelstürmer Ricardo Ribeiro (26) wechselt zu den Sportfreunden Baumberg in die Oberliga Niederrhein. Baumberg belegt dort aktuell Rang zwölf. „Ricardo wollte sich geographisch verändern“, sagte Kayabasi. Baumberg liegt 20 Kilometer entfernt von Düsseldorf, hier lebt Ribeiros Freundin. „Ricardo hatte wesentlichen Anteil am Aufstieg in die Westfalenliga und hat eine starke Hinserie gespielt“, so der Sportdirektor. Ribeiro war im Winter der Saison 2013/2014 vom SC Bocholt zum Lüner SV gewechselt.

Andreas Uphues (33) spielt aktuell seine zweite Saison in Schwansbell. Mit ihm glückte gleich der Westfalenliga-Aufstieg. Zuvor spielte der Innenverteidiger seit 2005 für Mengede 08/20. Jetzt kehrt Uphues, der zusammen mit Marius Breer und Andreas Hollmann, die auch beide schon den LSV verlassen haben, aus Mengede gekommen war, zurück in die Dortmunder Heimat. Der Routinier wird sich Bezirksligist TuS Eichlinghofen anschließen. „Andreas möchte etwas kürzertreten“, sagt Kayabasi.

Der Sportdirektor nimmt die Abgänge gelassen: „So ist es im Fußball. Der eine kommt, der eine geht. Wir werden wieder eine schlagkräftige Mannschaft stellen.“ Deutlich mehr beschäftigt Kayabasi die Ergebniskrise des Westfalenligisten. „In der Hinrunde hatten die Mannschaften noch Angst in Schwansbell zu spielen. Jetzt scheint es, als hätten es unsere Spieler Angst“, sagt Kayabasi. Aus den vergangenen vier Heimspielen holte der LSV nur einen Punkt.

„Der Vorstand wird sich am Mittwoch mit dem Team unterhalten. Wir sind es den Zuschauern schuldig, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen“, sagt er. Trainer Mario Plechaty sah gegen Herne (0:0) und Holzwickede (0:2) „zwei gute Heimspiele. Spielerisch hat sich die Mannschaft weiterentwickelt.“ Aber: „Wir kriegen den Ball gerade nicht über die Linie.“

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