„Purer Slapstick“ - TuS Niederaden kassiert im Pokal gegen Oberaden eine echte Packung

Fußball

Das war mehr als eine Klasse Unterschied: Niederaden unterliegt dem SuS Oberaden. Das 0:8 war eine echte Abreibung für den TuS Niederaden.

von Thies Adam

Niederaden

, 09.09.2020, 22:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marius Schmidt (l.) und Robin Gastmeister (r.) unterlagen Oberaden deutlich.

Marius Schmidt (l.) und Robin Gastmeister (r.) unterlagen Oberaden deutlich. © Goldstein

Der TuS Niederaden hat in der zweiten Runde des Kreispokals am Mittwoch gegen den Lokalrivalen SuS Oberaden eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Am Ende stand ein 0:8 aus Niederadener Sicht.

Bereits nach wenigen Minuten war die Partie entschieden. Die komplett neu formierte Viererkette mit TuS-Trainer Amel Mesic in der Innenverteidigung verteilte immer wieder Geschenke. Besonders kurios das 0:3, als Dino Suljakovic einen Befreiungsschlag von Axel Schulze Beckinghausen blockte und so Niederadens Torwart Benjamin Feiweier, der sein Debüt gab und mit mehreren Paraden einen guten Eindruck hinterließ, überwand (14.).

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Nach einem frühen Doppelwechsel wirkte die Niederadener Hintermannschaft etwas stabiler, war jedoch noch zweimal unaufmerksam und so ging es mit 0:6 in die Pause. Die rund 200 Zuschauer sahen den TuS nach der Pause verbessert.

Doch auch vor dem Tor hatten die Niederadener, die sich den Ehrentreffer mittlerweile verdient gehabt hätten, Pech und Arash Brelian und Tim Wiggers scheiterten knapp. Oberadens Varlikhan Karakök traf noch zweimal und sorgte so für den deutlichen Endstand.

Mesic beschönigte hinterher nichts: „Das war eine katastrophale Leistung von uns. Das war peinlich für die Zuschauer. Die erste Halbzeit war purer Slapstick.“

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