Verrückter Bezirksliga-Auftakt für BW Alstedde mit sieben Toren

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BW Alstedde musste zum Saisonauftakt zum Aufsteiger Königsborner SV. Dort erlebte BWA ein turbulentes Spiel mit sieben Toren. Mit einer Sache haderte das Team.

Alstedde

, 07.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

BW Alstedde hat seine erste Partie in der Fußball-Bezirksliga mit 3:4 beim Königsborner SV verloren. Spielertrainer Tim Hermes war mit der Leistung dennoch zufrieden.

„Erstes Bezirksligaspiel, ziemlich verrücktes Bezirksligaspiel“, sagte BW Alsteddes Trainer Tim Hermes nach der 3:4-Auswärtsniederlage beim Königsborner SV. Nach nur zwei gespielten Minuten in der neuen Liga, der Bezirksliga, lagen die Aufsteiger aus Alstedde schon mit 0:1 durch Val-Leander Wettklo in Rückstand.

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Eines der schlimmsten Szenarien, wenn sich ein Team vorgenommen hat, eher aus der Defensive zu agieren. „Sowas bricht dir das Genick. Wir wollten den Gegner kommen lassen, haben uns fallen lassen“, erklärt Hermes. Und der Gegner kam und traf. Can Cicek bügelte den Fehler fünf Minuten später wieder aus. Mario Lindner hatte ihn nach einem Eins-gegen-eins per Querpass in den Sechzehner bedient (7.).

Viele verpatzte Versuche

Die Partie schien laut Hermes nach dem 1:1 für einige Zeit „zerfahren“, dann waren die Blau-Weißen am Drücker, erzielten aber keinen weiteren Treffer. „Wir müssen mit 3 oder 4:1 in die Halbzeit gehen“, sagt Hermes. Er selbst habe eine hundertprozentige Torchance vergeben.

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Hermes: „Und wie das dann so ist beim Fußball, rächt sich das halt.“ Wettklo (51.) und Chikwuo Francis Dinyelu (60.) erhöhten auf 3:1 für die Königsborner. Das Spiel wurde offener, Alstedde riskierte mehr. Dominik Hennes fand in Minute 67 Lindner, der auf 2:3 verkürzte. „Wir hatten dann drei oder vier richtig gute Chancen, das zieht sich schon durch die Vorbereitung“, sagt Hermes.

Gerleve in den Sturm

Hermes ließ nun sogar Dennis Gerleve aus der Innenverteidigung bis ganz nach vorn in den Sturm vorrücken. Die Mannschaft drückte, doch ein Konter zerstörte den Traum des einen Remis-Punktes. Tobias Wittwer machte mit seinem Tor in der 88. Spielminute den Sack zu. Spielertrainer Hermes selbst traf in der Nachspielzeit vom Punkt noch zum 3:4-Endstand (90.+2).

„Ich bin trotzdem mit der Leistung zufrieden, das habe ich der Mannschaft nach dem Spiel auch direkt gesagt“, sagt Hermes und ergänzt. „Die meisten Mannschaften in der Liga sind für uns noch Neuland. Einige Spieler haben bei uns auch noch nie in der Bezirksliga gespielt.“

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