VfB Lünen gewinnt bei Torfestival - alle Ergebnisse

Fußball Kreisliga A

Einen torreichen Ostermontag haben die heimischen Teams in der Dortmunder Kreisliga A erlebt. 28 Tore fielen allein bei den Spielen des VfB Lünen, der SG Gahmen und des BV Brambauer-Lünen II. Alle Ergebnisse der A-Ligisten finden Sie in unserer Übersicht.

LÜNEN

, 21.04.2014, 19:26 Uhr / Lesedauer: 5 min
Nach der Pause verloren Ersin Acikgöz (r.) und die Alstedder gegen Olfen die Kontrolle.

Nach der Pause verloren Ersin Acikgöz (r.) und die Alstedder gegen Olfen die Kontrolle.

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Danach schienen die Preußen wacher und nahmen prompt das Spiel in die Hand. Sammy Ojo war es zu verdanken, dass die Preußen zumindest noch einen Punkt am Alten Postweg behielten. Nach einer schönen Kombination über die Außenbahn nahm der Mittelfeldmann den Ball gut mit und schob den Ball am Torwart vorbei ins lange Eck. Die Preußen hatten danach noch weitere Gelegenheiten durch Rekowski und Küchler, der einmal die Latte traf. „Das war eine gefühlte Niederlage. Die Einstellung stimmte heute gar nicht“, zeigte sich Ruhoff nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. 

Glaap - Cilien, Juwig, Meier, Ojo, Naß (61. Grundmann), Voigt (21. Schinck), Rickert (70. Rodriguez), Frank, Serges, Rekowski

0:1 (68.), 1:1 Ojo (77.)

Es ist bereits das dritte Spiel in diesem Jahr, dass die Lünen-Süder vier oder mehr Gegentreffer kassierten. „Das ist viel zu viel“, macht auch Trainer Michael Schlein klar. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel nicht.“ Beide Teams zeigten ein Spiel auf schwachem A-Liga-Niveau, aber mit offensiven Stärken. In den ersten 45 Minuten war der VfB das bessere Team. Doch die Süder versäumten es, mehr Treffer zu erzielen. „Wir waren nicht konsequent genug, der letzte Pass hat oft gefehlt. So haben wir nur 2:1 zur Pause geführt“, so Schlein. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 setzten sich die schwarz-weißen Lüner durch Richter und zweimal Mantei auf 5:2 ab. Doch es wurde noch nochmal gefährlich. Die Derner kämpften sich auf 4:5 heran und vergaben eine hundertprozentige Ausgleichschance. Mantei und Hilkenbach sicherten mit ihren Treffern in der Nachspielzeit den doch noch deutlichen Auswärtssieg.

Lange - Schmidt, Sohlich, Mantei, Krziwanek, Steinhofer, Gehrmann, Bronheim (69. Weis), Richter (79. Illner), Hilkenbach, Sudhaus (90. Vaduva)

0:1 Hilkenbach (27.), 0:2 Sudhaus (32.), 1:2 (37.), 2:2 (49.), 2:3 Mantei (50.), 2:4 Mantei (53.), 2:5 Richter (60.), 3:5 (65.), 4:5 (81.), 4:6 Hilkenbach (90.), 4:7 Mantei (90.+3)

Rot gegen Ay Yildiz (88./Notbremse)

 

Sie sind Tabellennachbarn und doch trennen sie Welten: Neun Gegentreffer musste Gahmen als Vorletzter auswärts beim Drittletzten Nette hinnehmen. Die DJK hat mit vier Zählern Rückstand immerhin noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Diese sind bei der SG schon seit einigen Wochen verflogen. Fazit des Trainers Sabanci: „Katastrophal.“

Gülsen - Menges, Özgü (81. Roch), Ince, Turan, R. Schnick, Kowolcuk (59. Caliskan), H. Schnick, Adali, Budnjo (46. Klapper), Kowaltschuk

1:0 (8.), 2:0 (10.), 3:0 (38.), 4:0 (52./Foulelfmeter), 5:0 (59.), 6:0 (62.), 7:0 (66.), 8:0 (69.), 9:0 (73.)

Gelb-Rot gegen R. Schnick (67./Meckern)

Der BVB bleibt in Abstiegsgefahr trotz eines noch komfortablen Vorsprungs von sechs Zählern auf den ersten Abstiegsrang. Mengede zeigte von Beginn an den Siegeswillen, der auf der Seite der Schwarz-Weiß-Roten fehlte. Bereits nach zwei Minuten kam der Gastgeber zu einer ersten guten Möglichkeit. Brambauer dagegen fand nicht ins Spiel. Nach dem 0:2 zur Pause schöpften die Gäste mit dem 1:2 durch Zdolsek noch einmal Hoffnung. Doch nur 30 Sekunden später antwortete Mengede mit dem 3:1. Danach schraubten die Dortmunder das Ergebnis auf 7:1 hoch. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Brambauers Dennis Sturmart. Da der BVB da schon dreimal ausgewechselt hatte, spielte das Radtke-Team die letzten Minuten in Unterzahl.

Krainski - Sturmat, Basdorf, Kemna, Hoffmeister (60. Klemt), Stolzenhoff (46. Weis), Peitsch, Scheuren (27. Heise), Dannhauer, Razanica, Zdolsek

1:0 (6.), 2:0 (41.), 2:1 Zdolsek (61.), 3:1 (63.), 4:1 (66.), 5:1 (72.), 6:1 (76.), 7:1 (80.)  

Eigentlich lief alles rund bei den Alsteddern – zumindest in den ersten 45 Minuten. Zwar gingen die Gäste aus Olfen bereits nach sieben Minuten in Führung. Doch dies blieb auch die einzig wirklich nennenswerte Möglichkeit des Spitzenreiters in der ersten Hälfte. Das Team von Andreas Schneider spielte taktisch diszipliniert und belohnte sich selbst. Chris Studnicka traf in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich. Selbstbewusst gingen die Alstedder in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Olfener jedoch auf. Mit dem 3-2-3-2-System ließ der SuS Alstedde zunächst kommen, um dann blitzschnell nach vorne zu spielen. Schon vier Minuten nach Wiederanpfiff ging Olfen so erneut in Führung. „In der zweiten Halbzeit hat man einen Klassenunterschied gesehen“, so Schneider. „Wir konnten das Spiel nicht mehr kontrollieren. Zudem waren wir in der Abwehr schläfrig, haben die Olfener in Aktion nicht angegriffen. Nach dem Osterfeuer hat es nur für eine Halbzeit gereicht.“

Schmid - Paarmann, Acikgöz, Kuhne (65. Ruman), Milinkovic, Turan (84. Rebiger), Klink, Halilovic, Deniz (84. Homann), Studnicka, Schlunke

Milewzyk - Schrey (28. Miklejewski), Köster, Zolda (76.) D. Böttcher, Ch. Brüse, Hellmich, Kleischmann, Müller (64. Brügemann), M. Böttcher, Achtenberg und Koslowski Tore: 0:1 (7.), 1:1 Studnicka (33.), 1:2 (49.), 1:3 (52.), 1:4 (82.), 1:5 (90.)

GSC-Trainer Patrick Osmolski hatte sein Team vor dem Spiel gewarnt, dass es kein Spaziergang werde. Der TuS, verstärkt mit vier Spielern aus der Bezirksliga-Ersten, warf über Zweikampfstärke alles in die Waagschale, um noch aus dem Abstiegssumpf herauszukommen. Cappenberg war trotzdem das spielbestimmende Team, presste früh und zwang den TuS-Keeper zu einem Notabschlag, der genau vor den Füßen von Abiola Farinde landet. Der Torjäger fackelte nicht lange und schlenzte den Ball zur Führung ins Netz (12.). Einen Konter über Farinde schloss Benedikt Stiens Mitte der zweiten Hälfte zum 0:2 ab. Kurz vor Schluss pennte die GSC-Abwehr bei einer Ecke und kassierte das 1:2 und überstand ohne Folgen die Schlussoffensive des TuS. „Ein verdienter, aber hart erkämpfter Sieg“, so Osmolski.

Sperl - Kaspareit (62. Knop), Farinde, Jesella (67. Schürmann), Moltrecht (80. Zocher), Pestinger, Stiens, Ressemann, Osmolski, Zentgraf, Wiesmann

0:1 Farinde (12.), 0:2 Stiens (74.), 1:2 (88.)

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Die Elf von Christian Rixe verspielte in der Schlussphase einen 2:0-Vorsprung. "Das war viel zu wenig", so der Trainer. Die Konsequenz: Der angedachte trainingsfreie Dienstag fällt aus. In einer zerfahrenen Partie gelang Dominik Hans mit einem Schuss ins kurze Eck die frühe Führung. Eine zehnminütige Unterbrechung im ersten Durchgang aufgrund eines Gewitters zerstörte endgültig jeden Spielfluss. Auf Vorarbeit von Rautert und Liebezeit gelang Genter die vermeintliche Entscheidung. Anschließend ließ der TuS aber unter Hagelschauern die Einstellung vermissen. Hemmerde erkämpfte sich einen verdienten Punkt. "Wir haben uns dämlich angestellt", so Rixe.

Möller - Genter, Neus, Linz, Hilgert, Rautert, Williamson (61. Schulze Beckinghausen), Liebezeit (71. Wiggers), Bremer (58. Marscholek), D. Hans, Kowalski

0:1 D. Hans (3.), 0:2 Genter (63.), 1:2 (78.), 2:2 (86.)

Der Mann mit der eingebauten Torgarantie, Bayram Eser, brachte Wethmar nach knapp ener halben Stunde in Führung, die bis zur Pause hielt. Als nach dem Seitenwechsel Ciernioch und erneut Eser auf 3:0 erhöhten schien das Spiel gelaufen. Bei Heeren keimte nach einem schönen Seitfall-Zieher-Tor noch einmal Hoffnung auf. Praktisch im Gegenzug zerstörte wieder Eser letzte Zweifel am Wethmarer Sieg. Vier Minuten vor dem Ende erzielte Heeren noch den zweiten Treffer. „Dem Treffer ging ein Foul des BSV voraus. Das war aber nur noch Kosmetik“, so Trainer Simon Erling.

Heinrich - Pella, Langenkämper, Podzuck (73. Büscher), Eser, Evermann, Ciernioch, Erling, Anderson (9. Hane), A. Lohölter, N. Lohölter (84. Selbstaedt)

0:1 Eser (27.), 0:2 Eser (55.), 0:3 Ciernioch (67.), 1:3 (73.), 1:4 Eser (77.), 2:4 (86.)

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