VfB verliert gegen Hannibal, Wethmar siegt - Alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga A

Die heimischen A-Ligisten waren am Sonntag wieder auf Tore- und Punktejagd. Der VfB Lünen, Spitzenreiter der Dortmunder Staffel 3, musste gegen den TuS Hannibal seine zweite Saisonniederlage hinnehmen. Der andere heimische Tabellenführer aus der Parallelstaffel Lüdinghausen, Westfalia Wethmar, konnte hingegen gewinnen. Hier alle Ergebnisse und kurze Spielberichte,

LÜNEN

von Von Bernd Janning, Marco Winkler, Steven Roch und

, 27.11.2011, 18:31 Uhr / Lesedauer: 5 min
VfB verliert gegen Hannibal, Wethmar siegt - Alle Ergebnisse

Nach einer guten halben Stunde erzielte Gastgeber Hannibal die Führung. Die Tunesier konterten über links und schossen ins lange Eck, keine Chance für Keeper Lemke. Vor dem Treffer hätte es allerdings einen Foulelfmeter geben können für die 08er. "Das war ein klarer Strafstoß", so Roch. Nach dem Gegentreffer kämpfte das Team von der Dammwiese, da fußballerisch wegen des schwierigen Platzes kaum etwas zu reißen war. In den zweiten 45 Minuten erarbeitete sich der Spitzenreiter unzählige Torchancen. Mit Richter fiel nach einem Schlag aufs Knie (48.) auch der letzte VfB-Stürmer aus Die Gäste mussten einerseits sogar viermal auf der Linie retten. Andererseits war es auch eigenes Unvermögen der VfBer, dass der Ball nicht den Weg ins Tor fand.

Jörg Lemke – Darius Senczuk, Patrick Klink, Victor Maly (35. David Menberg), Michael Steinhofer, Christopher Weis, Steffen Bittner (75. Matthias Klemt), Oliver Hilkenbach, Erkut Taskin, Andre Richter (48. Christian Kersting) –

Andreas Roch

1:0 (33.)

Das Derby hielt nicht, was es versprach. Beide Mannschaften zeigten sich sehr schwach. Insgesamt waren die Lüner aber die meiste Zeit optisch überlegen. Dies spiegelte sich in der zweiten Halbzeit auch in den Chancen wider. Dabei wurde Westhoff zum Pechvogel. Zweimal umspielte er sehenswert Dernes Keeper. Doch beim ersten Versuch, schob er den Ball an den Pfosten. Beim zweiten Mal ging das Leder sogar daneben. Auch die letzte Aktion gehörte dem Gahmener Stürmer. Aus guter Position wurde sein Schuss abgeblockt. "Er hat einfach die Seuche am Fuß", nahm Trainer Mikuljanac seinen Schützling, der diese Saison noch nicht traf, in Schutz.

Emre Ekici – Hüseyin Ekici, Onur Bilginer, Gökay Arslan, Ramazan Sari, Halil Sabanci (82. Umut Zorlu), Philipp Westhoff, Akin Bayrakli, Deniz Turan (70. Güven Ak), Cengiz Candan, Almir Halilovic –

Milan Mikuljanac

Fehlanzeige

Brambauer rehabilitierte sich für die schwache Heim-Vorstellung beim 0:6 gegen Gahmen. Über weite Strecken bestimmten die Gastgeber die Partie. Allerdings brachen diese in der Schlussphase ein. "Da waren wir nicht konsequent genug", schimpfte Trainer Heimann. So kam Kirchderne noch einmal heran. Doch der BVB rettete den Vorsprung über die Zeit.

Sven Pander – Fabian Otto (80. Krischan Scharge), Yannic Vinken, Markus Poczkaj, Arkadij Daunhauer, Philipp Scheuren, Sven Felithan (75. Patrick Reeb), Selim Türksoy, Manuel Orgelmacher, Marcel Riepert (60. Oliver Szewcyk), Remi Bischof –

Thorsten Heimann

1:0 Riepert (16.), 2:0 Türksoy (28.), 3:0 Orgelmacher (34.), 3:1 (42.), 4:1 Szewcyk (70.), 4:2 (73.), 4:3 (89.)

Die Preußen erzielten früh die Führung durch Simon Serges. Das war enorm wichtig, denn das Tor gab der Preußen-Elf Sicherheit. Die Schwarz-Weißen waren über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft. Noch vor der Pause vergab Michael Sieg eine Großchance, schoss aus kürzester Entfernung am Tor vorbei. In der zweiten Hälfte legten Tim Wiggers und Dustin Nowak zum 3:0 nach. Aber auch danach verpasste es der SVP noch mehr Tore zu erzielen.

Matthias Mytzka – Dustin Nowak, Dustin Serges, Michael Sieg (46. Meik Spitzer), Holger Branse, Tom Meier, Simon Serges, Tim Wiggers (82. Robin Wilhelmi), Dietrich Grass (70. Markus Frank), Matthias Hiltawski –

Holger Branse

1:0 S. Serges (8.), 2:0 Wiggers (62.), 3:0 Nowak (83.)

Die Geister hatten zu Beginn große Probleme. Die Gäste waren vor allem läuferisch besser. Erst nach 25 Minuten wurden die Gastgeber wach. Es begann die Phase von Bischof. Dreimal hatte er die Möglichkeit zur Führung, vergab aber immer. Im vierten Versuch klappte es schließlich besser: Mit einem platzierten Schuss sorgte er für die Führung. Die zweite Hälfte begann ähnlich. Diesmal gelang dem Schlusslicht sogar der Ausgleich. Ab der 65. Minute bekamen die Blau-Weißen wieder zurück und Skrzekowski traf aus 23 Metern aus halbrechter Position mit Unterstützung des Windes zum Siegtreffer.

Bastian Wieling - Lukas Weiß, Torsten Müller, Benedikt Schild, Slavomir Skrzekowski, Alexander Rickert, Kamil Jablonski, Marco Marzischewski (70. Andreas Koll), Andreas Koll, Oktawian Surmiak (59. Juri Buch), Philipp Bischof (85. Tobias Dextor) –

Thomas Voigt

1:0 Bischof (41.), 1:1 (55.), 2:1 Skrzekowski (70.)

In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften ein tolles Spiel und machten gut Druck nach vorne, doch keiner der beiden Teams belohnte sich durch ein Tor. In der zweiten Hälfte der Partie machte PTSV mehr Druck und kam so zum Torerfolg (70.). Doch der SVP gab nicht auf und kämpfte weiter und kam so durch Helmers (74.) zum Ausgleich. Am Ende des Spiels kamen die Dortmunder nochmal nach vorne und schossen so das 1:2-Siegtor. "Das war heute eine klasse Leistung meiner Mannschaft, die sich aber leider nicht mit einem Punkt belohnt hat", so Sportlicher Berater Peter Serges.

Kevin Glaap – Berend Spital, Stephan Ahland, Heiko Janson, Sven Schützner, Sascha Welski, Leon Vosgröne (46. Andre Frank), Marcus Helmers, Michael Anft, Patrizio Denaro, Pierre Radziejewski (16. Benjamin Gapinski)

Eddy Gapinski

: 0:1 (70.), 1:1 Helmers (74.), 1:2(85.)

Beide Teams ließen zuerst nicht viel zu. Bork verschoss ( 20., 24.) sogar zwei Elfer, drüber und daneben. In den letzten Minuten der ersten Hälfte kam Alstedde noch einmal gefährlich vor das Borker Tor und netzte durch Püntmann zum 1:0 ein. Nach der Pause gaben die Blau-Weißen den Ton an, ließen kaum was zu. Erneut war es Püntmann (47.), der das Tor zum 2:0 machte. Der PSV wusste keine Antwort mehr auf diesen Rückstand und musste zusehen wie BWA den Ball laufen ließ. Vor allem David Littmann zeigte eine sehr starke Leistung mit viel Laufbereitschaft. Zum Schluss kamen die Lüner Nordlichter noch einmal gefährlich vor das Tor und machten den Sieg durch Grundmann (80.) perfekt. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Das war heute eine klasse Leistung, die die Jungs gezeigt haben. Aber, hätte Bork die beiden Strafstöße verwandelt, wäre das Spiel ganz anders ausgegangen", so Co-Trainer Thomas Audehm.

Michael Rockel – David Littmann (82. Robin Paarmann), Kevin Schlunke, Ersin Acigöz, Fabian Holtze, Hakan Kula, Kai Schinck, Philipp Grundmann (86. Cihan Akbayrak), Kai Püntmann, Mario Stoijak, Kevin Klink (70. Chris Studnicka) –

Andreas Bolst.

0:1 Püntmann (36.), 0:2 Püntmann, 0:3 Grundmann (80.)

So kann man Meister werden. Lange versuchte Wethmar über die Flügel Vinnums Abwehrbollwerk zu knacken. Dessen Lüner Coach Uwe Höhn hatte teils gleich neun Mann nach hinten gepackt. Doch Wethmar biss sich durch. Und das mit nur zehn Mann. Denn Fröhling sah in der 72. Minute die rote Karte und musste vorzeitig zum Duschen. Zuvor war Simon Fasse (40.) mit Fußverletzung ins Krankenhaus gebracht worden. Dass es nicht öfter einschlug, war Grennigloh zu verdanken. Der Schlussmann entschärfte die wenigen, aber heftigen Vinnumer Konter. Auf der anderen Seite stand auch Schneider zwischen den Pfosten seinen Mann, hatte Glück bei einmal Latte durch Sajonz. Treffer durch Letzteren und Anderson – Abseitsstellung? – erkannte der Schiri nicht an. Wethmar auf die Siegesstraße brachte Spielertrainer Lüggert mit dem Ausgleich. Felsberg glückte dann noch das 2:1.

Philipp Grenigloh – Fabian Evermann, Tobias Fröhling, Simon Fasse, Thomas Sajonz (84. Patrick Ronneburger), Benjamin Fasse (44. Dennis Wagner), Tim Hempelmann, Dennis Anderson (80. Bayram Eser), Moritz Albrecht, Rafael Felsberg, Alexander Lüggert –

Alexander Lüggert

0:1 Jendrick (16.), 1:1 Lüggert (70.), 2:1 Felsberg (76.)

Fröhling (Wethmar 72. wegen wiederholten Foulspiels)

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