VfK Lünen-Süd könnte Tabellenführer werden

Ringen-Verbandsliga

Sind die Ringer des VfK Lünen-Süd am Sonntag, 4. Dezember, Tabellenführer der Verbandsliga? Wenn alles optimal läuft, schon.

LÜNEN-SÜD

von Von Marco Winkler

, 01.12.2011, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Senol Sakalli (rotes Trikot) und der VfK Lünen-Süd wollen die Tabellenspitze angreifen.

Senol Sakalli (rotes Trikot) und der VfK Lünen-Süd wollen die Tabellenspitze angreifen.

Selbst ein Punktverlust der Kölner Vorstädter würde dem VfK schon helfen. Schließlich zählt am Ende der Saison der direkte Vergleich, innerhalb der Saison allerdings das Punktverhältnis. Sollte Hürth also einen Zähler abgeben, könnten die Lüner die Rheinländer mit einem Sieg am letzten Kampftag übertrumpfen und nicht nur gleichziehen. Sie müssten somit das Spitzenspiel einfach „nur“ gewinnen.

Bei Punktgleichheit müssten die Lüner einen Zehn-Punkte-Kantersieg mit mehr als 25 Zählern erreichen. Doch sollte der VfK schon an diesem Wochenende die Tabellenspitze übernehmen, würde sich dies sicher auf die Psyche der beiden Teams auswirken. Mit einem Erfolg hätten die Lüner zudem den zweiten Platz, der möglicherweise auch für den Aufstieg berechtigt, bereits sicher. Doch zuvor steht der Kampf gegen Bönen. Der Nachbar ist zwar Schlusslicht, aber dennoch nicht zu unterschätzen. „Ich weiß absolut nicht, warum die Bönener da unten stehen. Eigentlich haben sie sehr starke Leute“, warnt Gehse vor dem aktuellen Gegner.

Die Zweite ist in diesem Derby klarer Außenseiter. „Wir haben das Problem, dass wir gleich drei übermächtige Mannschaften in der Liga haben“, erläutert Gehse die Schwierigkeiten, betont aber: „Starke Kontrahenten sind auch immer gut, um sich zu verbessern.“

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