VfK richtet die Junioren-DM aus - Zwei heimische Starter dabei

Ringen

Die Ringer des VfK Lünen-Süd richten am nächsten Wochenende, 25. bis 27. Februar, wieder ein nationales Großereignis aus - die Deutsche Meisterschaft der Junioren im Freistil. Auch Bedri Safi und Stefan Obst sind in Brambauer dabei.

LÜNEN

von Von Bernd Janning

, 22.02.2011, 10:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf die Matte geht es in acht Klassen, von 50 bis 120 kg. Der VfK ist zweimal dabei. Stefan Obst (60 kg) startet für das Team Nordrhein-Westfalen. Zuletzt überzeugte er mit zwei vierten Plätzen bei der Landesmeisterschaft. Gar als zweifacher Landesmeister empfiehlt sich Bedri Safa. Er hat in seiner mit insgesamt nur vier Aktiven besetzten Klasse, dem Schwergewicht bis 120 kg, aber kein leichtes Los. Denn dort treten mit Toni Bernhardt aus Thüringen der amtierende deutsche Junioren-Vizemeister und mit Dominik Streich aus Sachsen-Anhalt der Deutsche A-Jugend-Meister von 2010 an. Siegt Safa einmal, ist der zweite Platz sicher. Auf Abruf bereit steht mit Ulrich Obst ein dritter VfKer. Er muss aber erst einmal sein Gewicht von 55 kg bringen.

Das Turnier wird am Freitag um 20 Uhr mit einem Empfang der Stadt und des VfK im VfK-Trainingszentrum an der Dammwiese in Lünen-Süd eröffnet. In der dortigen Halle sollten die Kämpfe auch erst stattfinden. Doch wegen Wassereinbruch durch das Dach wurde in die Sporthalle an der Diesterwegstraße nach Brambauer verlegt. "Das ist für uns natürlich ein größeres logistisches Problem", so Gehse, ist sich aber ganz sicher, alles zu meistern. Dabei ist er besonders stolz auf die Unterstützung von 50 Helfern aus den Reihen seines Vereins. "So aktiv war der enge Vorstand noch nie dabei. Einige haben fünf Tage Jahresurlaub geopfert, um mit Beginn der Vorbereitungen in der Halle ab Montag mit anfassen zu können."

Mit dem neuen K.o-System mit Hoffnungsrunde, wie in der Bundesliga, bei EM, WM und Olympischen Spielen, werden nur noch zwei Matten für die 17- bis 20-Jährigen benötigt. Das neue System besagt, wer in der 1. Runde verliert, ist raus. Wer in der 2. Runde gegen einen Viertel- oder Achtelfinalisten verliert, darf in die Hoffnungsrunde. In der Endabrechnung gibt es einen ersten und einen zweiten Rang, zwei dritte und zwei fünfte Plätze, sowie die Ränge 7, 8, 9 und 10, die dann auch für die Länderwertung zählen.

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