VfL Brambauer angelt sich diese Drittliga-Granaten

VfL Brambauer

Der Handball-Verbandsligist VfL Brambauer vermeldet vier Neuzugänge für seine Damenmannschaft. Zwei davon schafften in der Vergangenheit bereits den Drittliga-Aufstieg.

Brambauer

, 07.06.2019 / Lesedauer: 3 min
VfL Brambauer angelt sich diese Drittliga-Granaten

VfL-Vorsitzender Jochen Kindmann präsentierte die neuen Brambaueranerinnen: Pia Laureen Kroll (v.l.), Franziska Bloeß, Verena Fleckstein und Annika Kost. © RadoArt-Media

Hochkarätige Verstärkung für die Verbandsliga-Hansbellaerinnen des VfL Brambauer: Zur kommenden Saison darf der VfL gleich vier starke Neuzugänge begrüßen. Franziska Bloeß, Annika Kost, Verena Fleckstein und Pia Laureen Kroll verstärken den VfL in der Spitze.

„Wir sind sehr glücklich darüber, die Damen für uns gewonnen zu haben. Nachdem Angelina Pötter, Amelie Neumann und Nombana Ravelonjaka ihre Karrieren beendet haben, haben wir uns mit Trainer Andre Schwedler frühzeitig umgesehen. Unsere Neuzugänge haben viel Erfolg im Gepäck, sind aber noch längst nicht satt“, freut sich Jochen Kindmann, Vorsitzender des VfL, über die Neuzugänge.

Fleckstein ist variabel einsetzbar

Die im Rückraum variable einsetzbare Verena Fleckstein – ihre größte Stärke ist das Eins-gegen-Eins – wechselt vom Königsborner SV an die Diesterwegstraße. Zu ihren weiteren Qualitäten gehören die Abwehrarbeit, Traumpässe und ihre Kampfstärke. Ihre Jugend verbrachte sie in Riemke. Bereits dort spielte sie vermehrt in Auswahlmannschaften, bis sie 2018 zum Königsborner SV wechselte und dort in der Oberliga spielte. In der abgelaufenen Saison gewann das Team die Meisterschaft und qualifizierte sich für die 3. Liga.

Vom VfL Horneburg (Niedersachsen) stößt Linkshänderin Pia Laureen Kroll zum VfL. Beruflich bedingt zog es sie zunächst nach Hamburg und anschließend zurück in die Heimat nach Kamen. In ihrer Jugend – mit fünf Jahren begann sie bei dem TuS Westfalia – spielte Kroll in der Kreis- und Westfalenauswahl.

In der Saison 2013/2014 wurde sie Oberligameisterin und stieg mit dem ASC Dortmund in die 3. Liga auf. 2014/2015 nahm sie mit dem ASC an der DHB-Pokalendrunde teil. Es folgten diverse Stadtmeistertitel in Dortmund. Mit dem VfL Horneburg wurde sie in der abgelaufenen Saison Verbandsligameisterin, trug in 15 Spielen 59 Tore bei.

Bloeß kommt aus Wickede

Die großgewachsene Kreisläuferin Franziska Bloeß kommt vom TV Wickede. Bloeß kann auf 21 Jahre Handballerfahrung zurückgreifen. Bei der HSG Soest verbrachte sie ihre Jugend, spielte zusätzlich in Kreisauswahlteams. Mehr und mehr übernahm sie eine tragende Rolle in ihren Mannschaften. 2012 wechselte sie zum Werler TV in die Landesliga. Daraufhin wurde Wickede auf die Kreisläuferin aufmerksam. Vor einem Jahr gelang Bloeß mit dem TV der Landesliga-Aufstieg, erzielte dort 96 Tore.

106-Tore-Frau

Mit Annika Kost kommt eine athletische Linkshänderin vom VfL-Ligakonkurrenten SV Teutonia Riemke. Sie bekleidet die Rechtsaußenposition. Mit fünf Jahren fing sie an, Handball zu spielen. Bereits ab der C-Jugend spielte sie in der Oberliga. In der Saison 2014/2015 wurde sie mit der A-Jugend Kreismeister und half bei den Landesliga-Damen aus. Seit 2016 spielte sie mit den Damen in Riemke in der Verbandsliga. In der Saison 2018/2019 gewann sie mit der Teutonia zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Kreispokal. In der abgelaufenen Verbandsliga-Saison erzielte sie 106 Tore.

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