VfL-Frauen durch einen 32:26-Erfolg im Viertelfinale

Handball

BRAMBAUER Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer zogen mit einem 32:26-Sieg gegen den TuS Jahn Dellwig ins Viertelfinale des Kreispokals ein. Dabei sah es zunächst überhaupt nicht gut aus.

von Von Marco Winkler

, 29.10.2009, 21:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frauen-Verbandsligist VfL Brambauer (weißes Trikot) - hier mit Monika Rykowski (l.) und Maike Benden (r.) - zog mit einem 32:26-Sieg über den TuS Jahn Dellwig in die nächste Runde im Kreispokal ein.

Frauen-Verbandsligist VfL Brambauer (weißes Trikot) - hier mit Monika Rykowski (l.) und Maike Benden (r.) - zog mit einem 32:26-Sieg über den TuS Jahn Dellwig in die nächste Runde im Kreispokal ein.

Denn Brambauer verschlief den Start völlig. Nach sieben Minuten führte der Liga-Konkurrent deutlich mit 7:1. "Wir waren viel zu inkonsequent und zu harmlos", schimpfte Trainer Uli Richter. Die lange Pause hatte seinen Mädels offenbar nicht gut getan. Immer wieder waren seine Akteurinnen einen Schritt zu langsam und ließen einfache Gegentore zu.

Erst nach einer Weile fingen sich die Gastgeber und kamen in ihr gewohnt starkes Tempospiel. Doch Dellwig erwies sich als ebenbürtiger Gegner und hielt lange mit. So betrug der Rückstand des VfL nach 22 Minuten immer noch sechs Tore.

Doch dann schwächten sich die Gäste selber mit zwei zweimal Zwei-Minuten-Strafen hatte Brambauer lange Überzahl. Diese nutzte die Richter-Sieben gekonnt aus und verkürzte bis zum 12:14 zur Halbzeit.

Nach der Pause bot sich das Bild wie vor den Strafzeiten. Kreispokal-Titelverteidiger Brambauer war zwar besser, doch das Team aus dem Fröndenberger Vorort hielt die Begegnung offen. Erst beim 21:21 glich der Klub aus der Diesterwegsporthalle erstmals aus. Mit einem Zwischenspurt zog Brambauer schließlich auf 26:21 davon. Doch nun gab es mehrere Strafminuten gegen die Hausherren. Dellwig nutzte dies eiskalt und verkürzte auf 25:26. In der Schlussphase setzte sich der Landesliga-Meister aber souverän durch und fuhr den Sieg sicher nach Hause.

Aus einer starken Mannschaft ragte Svenja Kaiser mit elf Toren heraus. Ebenfalls stark präsentierte sich Monika Rykowski, die ihre Schwächephase scheinbar überwunden hat.

Eine Hiobsbotschaft gab es noch von Anna Akyildiz. Die 32-Jährige musste nach acht Minuten das Spielfeld mit Verdacht auf Bänderriss verlassen.Kreispokal, 2. Runde

VfL Brambauer - TuS Jahn Dellwig 32:26 (12:14) VfL: Trainer: Lareen Lanius/Ivannah de Omana - Maike Benden 4/1, Anna Akyildiz, Nina Karau 1, Lisa Karau, Monika Rykowski 7, Martha Rykowski 2, Verena Leismann 1, Christiane Malitzki, Svenja Kaiser 11/2, Angelina Pötter 4, Jessica Hees 1, Sabriuna Salzmann 1 - Uli Richter

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