VfL-Frauen siegen erneut - Alle Ergebnisse

Handball

Die Handballerinnen des VfL Brambauer bauten am Samstag ihre Siegesserie in der Verbandsliga 2 aus und siegten zu Hause gegen die HSG Schwerte-Westhofen überzeugend mit 23:21. Weiter in der Misere befindet sich hingegen der SuS Oberaden. Die "Cobras" konnten auch bei OSC Dortmund keine Punkte holen. Alle Ergebnisse:

BRAMBAUER/LÜNEN/OBERADEN

, 20.09.2015, 21:29 Uhr / Lesedauer: 3 min
VfL-Frauen siegen erneut - Alle Ergebnisse

War mit sieben Treffern neben Martha Rykowski erfolgreichste VfL-Werferin: Linkshänderin Angelina Pötter.

Handball, Frauen-Verbandsliga 2 VfL Brambauer – HSG Schwerte-Westhofen 23:21 (15:14)

Die Zuschauer in der Sporthalle Brambauer sahen von Beginn an von beiden Mannschaften ein kämpferisches und schnelles Spiel. „Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen“, resümierte VfL-Trainer Uli Richter. Ab dem 5:4 behielt seine Truppe aber bis zum Schlusspfiff die Führung. Zwischenzeitlich zogen die VfL-Frauen auf 13:10 davon, ließen die Gäste aber zur Pause auf einen Treffer herankommen. In der ersten Halbzeit machte Schwertes Linksaußen Katharina Petri dem VfL das Leben schwer.

Coach Uli Richter sprach die Problematik in der Pause an. VfL-Akteurin Nina Karau hatte im zweiten Durchgang die starke Linksaußen gut im Griff. Petri kam da nur noch zu einem Feldtor. Bis zum Spielende wirkten die VfL-Frauen hellwach, machten eine starke Partie in der Deckung. Martha Rykowski auf der Linken Rückraum-Seite und Angelina Pötter über rechts ragten mit ihren jeweils sieben Treffern heraus. 

TEAM UND TORE VfL: Wulf/Piepenkötter – Mai 3, Karau, Rykowski 7, Holz, Akyildiz, Sahage 1, Karschewski, Pötter 7, Rohr 2/2, Lasshof 3/1, Umbescheidt

Frauen-Landesliga 3 Hammer SC – Lüner SV 30:21 (12:13)

Bis zur Halbzeit sah es noch gut aus für den LSV. Über 3:2 zogen die Hammerinnen plötzlich auf 8:3 weg. Die Rot-Weißen fingen sich aber schnell und deckten in der Abwehr jetzt besser. Nach einem Siebenmeter von Doreen Hülsewede war der LSV beim 10:10 (20.) wieder dran und ging durch Viviane Blümel erstmals in Führung. Den knappen Vorsprung nahmen die Lünerinnen mit in die Kabine.

„Danach muss jemand den Schalter bei uns auf Aus gestellt haben“, sagte LSV-Trainer Marcel Mai. Es folgte eine ganz schwache Phase seiner Sieben. Ab Minute 35 gab es fast zehn Minuten keinen Treffer mehr für den LSV. Der Gastgeber zog, auch dank insgesamt 13 Paraden von Torfrau Rebecca Spichja, auf 21:14 davon und schraubte das Ergebnis letztendlich über 28:20 auf 30:21. „Das war eine katastrophale Leistung“, war Mai nicht angetan vom Spiel.

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier/Fetting - Schroeder 1, Lieneke 3, Blümel 3, Hülsewedel, L. Krause, Püschel 1, Lohölter, C. Schmidt 1, J. Krause, Hangebrauck 4, Schneider, A. Schmidt

Herren-Verbandsliga 2 OSC Dortmund – SuS Oberaden 23:20 (13:8)

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden kommen einfach nicht in Fahrt. Auch am dritten Spieltag setzte es eine Niederlage. Beim Spitzenteam OSC Dortmund verloren die „Cobras“ 20:23.  Ausschlaggebend war die schwache Torausbeute des SuS Oberaden. „Wir hatten Chancen für drei Spiele und haben die Dinger freistehend vorm Tor einfach nicht rein gemacht“, ärgerte sich Trainer Ralf Weinberger.

Die Deckung hingegen stand bei nur 23 Gegentreffern gut. Ärgerlich aufseiten des SuS Oberaden waren vor allem die vielen ausgelassenen Tempogegenstöße. „Da haben wir teilweise das Tor noch nicht mal getroffen, haben den Ball übers Tor gehauen oder daneben“, so Weinberger. Der SuS Oberaden steht mit 0:6-Zählern auf dem letzten Tabellenplatz der Verbandsliga 2.

TEAM UND TORE SuS: Klepping/Massat – Herold, Fehring 2/1, P. Stennei 3, Pohl 4, Roth 4, Mork, Wix, B. Stennei 1, Schichler 1, Neureiter 4

Herren-Bezirksliga 5 TV Neheim – VfL Brambauer 31:30 (16:12)

Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer kassierten ihre zweite Saisonniederlage. In der harzfreien Sporthalle in Neheim unterlag der VfL knapp mit 30:31. Entscheidend war aber nicht, dass die VfL-Herren ohne Harz spielten, sondern die schwache Deckungsleistung. „31 Gegentore sind viel zu viel. Wir haben katastrophal gedeckt“, resümierte Trainer Nadim Karsifi. Hinzu kam, dass er aus dem Spiel mit Niklas Sporbeck, Niklas Scheidereit, Dimitri Varhotov und Julius Koch gleich vier Verletzte hatte.

Sporbeck und Scheidereit mussten sogar ins Krankenhaus. „Ich habe in meinem Leben noch nie so eine schwache Schiedsrichter-Leistung gesehen. Die beiden haben sowohl bei uns als auch bei Neheim sehr schwach gepfiffen“, ärgerte sich Karsifi. Dem Coach fehlten nach den Verletzungen einfach die Alternativen, um das Spiel noch zu gewinnen. 

TEAM VfL: Welski/Bauer – Eder, P. Langmann, L. Langmann, Greinert, Scheidereit, Sporbeck, Pape, Lüke, Varhotov, Benden, Stroscher, Koch

Lüner SV – Soester TV II 32:32 (16:17)

Die erste Hälfte der Partie gestaltete sich über 3:3, 6:6, 11:11 ausgeglichen. Danach schossen die Lüner ein paar Fahrkarten und Soest ging mit zwei Toren in Führung und mit einem knappen Vorsprung in die Kabine. Der LSV kam besser zurück und stellte sich in der Abwehr gut auf die Rückraumwürfe der Gäste ein. Dennis Kirchner, der insgesamt elf Tore erzielte, brachte seine Farben beim 19:18 erstmals wieder in Führung. Bis vier Sekunden vor Schluss hielt die Führung, ehe Soest aus dem Rückraum noch zum Ausgleich traf.

TEAM UND TORE LSV: Bülhoff/Hangebrock - Hadac, Lammek 3, Lühring 5, Schünemann 2, Grammon 5, Miehle 1, Kirchner 11/5, K. Maurer, 3, P. Maurer 2, Bekel

TuS Jahn Dellwig – SuS Oberaden II 21:26 (7:12)

Mit zwei Siegen aus drei Spielen hat sich Aufsteiger SuS Oberaden im oberen Drittel der Handball-Bezirksliga 5 festgesetzt. Beide Teams gestalteten die Partie zunächst offen. Über 3:3 und 5:5 setzte sich das Team von Trainer Björn Grüter dank schneller Tempogegenstöße auf 12:7 zur Pause ab. Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich das dominantere Spiel des SuS durch.

Bis zur 50. Minute baute Oberaden den Vorsprung auf zehn Tore aus. Mit der sicheren Führung im Rücken ließ der SuS im Angriff die Bälle gut laufen und spielte die Zeit runter, kam immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen. Erst in der Schlussphase ließ die Konzentration etwas nach und Oberaden setzte ein paar überhastete Würfe, sodass der Vorsprung auf nur noch fünf Tore schmolz. „Eine souveräne Leistung“, so Grüter.  

TEAM UND TORE SuS: Markus/Vetter/Schaumann - Gonschewski 4/3, Wagner 1, Jaszmann 3, Rodefeld 4, Krock, Titz 4/2, Neureiter 2, Grosser 1, Guminski 2, Schumacher 5

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